All for One Group SE: VorlÀufige Zahlen zum GeschÀftsjahr 2024/ 25 im Rahmen der Erwartungen / / EBIT-Marge vor M&A-Effekten soll 2025/ 26 weiter nachhaltig ansteigen
21.11.2025 - 17:01:43 | dgap.de| All for One Group SE / Schlagwort(e): VorlĂ€ufiges Ergebnis/Jahresergebnis All for One Group SE: VorlĂ€ufige Zahlen zum GeschĂ€ftsjahr 2024/25 im Rahmen der Erwartungen // EBIT-Marge vor M&A-Effekten soll 2025/26 weiter nachhaltig ansteigen 21.11.2025 / 17:01 CET/CEST FĂŒr den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. All for One Group SE: VorlĂ€ufige Zahlen zum GeschĂ€ftsjahr 2024/25 im Rahmen der Erwartungen // EBIT-Marge vor M&A-Effekten soll 2025/26 weiter nachhaltig ansteigen VorlĂ€ufige (ungeprĂŒfte) Ergebnisse und Prognose: Umsatz fĂ€llt leicht von 511,4 Mio. EUR auf 503,7 Mio. EUR Anteil wiederkehrender Erlöse auf Beratungs- und Serviceleistungen steigt auf 265,7 Mio. EUR; 53% Anteil vom Umsatz Umfassende Auftragspipeline bestĂ€tigt Positionierung der All for One Group als fĂŒhrender Beratungs- und Serviceanbieter rund um SAP EBIT-Marge vor M&A-Effekten (non-IFRS): 5,2% (2023/24: 6,7%); EBIT vor M&A-Effekten (non-IFRS): 26,0 Mio. EUR (2023/24: 34,0 Mio. EUR) Prognose: EBIT-Marge vor M&A-Effekten (non-IFRS) soll im GeschĂ€ftsjahr 2025/26 auf 5,5% â 6,5% ansteigen Filderstadt, 21. November 2025 â Die All for One Group SE, fĂŒhrender internationaler IT-, Consulting- und Service-Provider mit Fokus auf Lösungen und Leistungen rund um SAP, hat heute ihre vorlĂ€ufigen und noch ungeprĂŒften Zahlen fĂŒr den Zeitraum 1. Oktober 2024 bis 30. September 2025 veröffentlicht. Mit einer EBIT-Marge vor M&A-Effekten (non-IFRS) in Höhe von 5,2% (2023/24: 6,7%) und einem Umsatzvolumen von 503,7 Mio. EUR (2023/24: 511,4 Mio. EUR) liegen die Ergebnisse im unteren Bereich der im Juli korrigierten Prognose (Umsatz 505 Mio. EUR â 520 Mio. EUR und EBIT-Marge vor M&A-Effekten (non-IFRS) zwischen 5% und 6%). Der Verlauf des GeschĂ€ftsjahres 2024/25 war zunehmend durch die schwache Konjunktur in Deutschland und Europa sowie eine daraus resultierende InvestitionszurĂŒckhaltung der Unternehmen geprĂ€gt. Die umfassende Pipeline von All for One zeigt das groĂe Interesse des Mittelstands zum Wechsel auf eine zukunftsfĂ€hige Unternehmenssoftware, jedoch halten sich die Unternehmen mit dem Start der konkreten Umsetzung zurĂŒck. Positiv entwickelten sich erneut die Cloud Services Erlöse, die vom Trend in Richtung Cloud profitierten. Im Berichtszeitraum legte der daraus resultierende Umsatz um 4% von 142,2 Mio. EUR auf 148,3 Mio. EUR zu. Die Erlöse aus Lizenzen und Provisionen waren im Berichtszeitraum mit 26,7 Mio. EUR (minus 20%) rĂŒcklĂ€ufig und zeigen deutlich die absehbare Ablösung des klassischen SAP ERP durch die cloudbasierte SAP S/4HANA Lösung. Die wiederkehrenden Erlöse beliefen sich auf 265,7 Mio. EUR (plus 1%). »Der erwartete konjunkturelle Aufschwung nach der Bundestagswahl ist bisher nicht eingetreten. So entwickelte sich zwar unsere Pipeline weiter erfreulich und laufende Projekte werden umgesetzt, aber insgesamt ist die Zahl konkreter Projekte zur Migration auf SAP S/4HANA unbefriedigend. Trotz der erkennbaren Herausforderungen, die sich durch die weitgehende Einstellung des Supports fĂŒr Ă€ltere SAP-Software ergeben, zeigen sich die Unternehmen weiterhin zurĂŒckhaltend bei Investitionen«, erlĂ€utert Michael Zitz, CEO von All for One, die Entwicklung der Gruppe. Das EBIT vor M&A-Effekten (non-IFRS) fĂŒr die Gruppe lag mit 26,0 Mio. EUR unter dem Vorjahreswert (2023/24: 34,0 Mio. EUR). Darin berĂŒcksichtigt sind Einmaleffekte aus Abfindungen und Freistellungen in Höhe von 3,3 Mio. EUR als Folge der im Oktober 2024 eingefĂŒhrten neuen Unternehmensorganisation. Die entsprechende EBIT-Marge vor M&A-Effekten (non-IFRS) betrug 5,2% (2023/24: 6,7%). Das Periodenergebnis liegt mit 11,4 Mio. EUR unter dem Vorjahr (2023/24: 18,3 Mio. EUR) und auch das Ergebnis je Aktie ist um 37% auf 2,32 EUR (2023/24: 3,70 EUR) gesunken. Die Eigenkapitalquote zum 30. September 2025 konnte auf 33% gesteigert werden (30. Sep 2024: 32%). Die Anzahl der Mitarbeitenden lag mit 2.653 zum 30. September 2025 unter dem Vorjahresniveau (30. Sep 2024: 2.810). Stefan Land, CFO von All for One: »Wir können uns von der schwachen Konjunktur nicht abkoppeln. Die Investitionsbereitschaft und der Wille des Mittelstands in die Generierung von Effizienz durch Digitalisierung ist zwar groĂ, aber die Unsicherheit bremst die Entscheidungen fĂŒr wichtige Investitionen weiterhin. Unser eigener Transformationsprozess lĂ€uft planmĂ€Ăig und wir können aktuell auch ohne nennenswertes Wachstum unsere operative Marge weiter verbessern. Unser Weg stimmt. Mit den im Oktober platzierten Schuldscheindarlehen haben wir zudem unsere finanziellen Mittel fĂŒr eine aktive M&A-Strategie weiter gestĂ€rkt.« Marktumfeld belastet Segmente trotz Interesse an Migrationen Trotz kurzfristiger Verschiebungen potenzieller AuftrĂ€ge und einer geringeren Zahl an NeuabschlĂŒssen im Bereich ERP-Migrationen konnte das Segment CORE mit einem Umsatz von 448,3 Mio. EUR (2023/24: 452,4 Mio. EUR) und einem EBIT vor M&A-Effekten (non-IFRS) von 21,7 Mio. EUR (2023/24: 27,0 Mio. EUR) sowie einer Marge von 4,9% (2023/24: 6,0%) eine solide Basis fĂŒr das zukĂŒnftige Wachstum bei einer Erholung des wirtschaftlichen Umfelds schaffen. Im Segment Fachbereichslösungen (Segment LOB) rund um Employee Experience und Business Analytics war die Nachfrage stabil aber insgesamt zurĂŒckhaltend. Der weit unter Plan liegende Bereich Customer Experience spiegelt weiterhin die aktuelle Preis- und Versionspolitik der SAP wider; Preiserhöhungen, Produktneuentwicklungen und grundlegende Architektur-Ăberarbeitungen fĂŒhrten dazu, dass Unternehmen eher abwartend agieren. Der Umsatz verringerte sich um 4% auf 72,8 Mio. EUR (2023/24: 76,1 Mio. EUR). Zwar konnte das EBIT vor M&A-Effekten (non-IFRS) mit 4,2 Mio. EUR (2023/24: 7,1 Mio. EUR) eine Marge in Höhe von 5,8% (2023/24: 9,3%) erzielen, diese liegt jedoch deutlich unter dem eigentlichen Potential. Cloud-Migration als Treiber und TĂŒröffner Die All for One Group hat im abgelaufenen GeschĂ€ftsjahr die eigene Transformation zum Full-Service Anbieter rund um SAP-Lösungen fĂŒr den gehobenen Mittelstand vorangetrieben. Die Kunden erhalten integrierte End-to-End-Leistungen von der ERP-EinfĂŒhrung und Migration bis zu fortlaufenden Beratungs- und Serviceleistungen aus einer Hand. Ein weiterer Baustein sind die Lösungen fĂŒr spezifische Anwendungen in einzelnen Fachbereichen, wie Employee Experience und Business Analytics sowie Customer Experience. Der Trend zu cloudbasierten Lösungen steht dabei im Zentrum, so dass Innovationen und Erweiterungen kontinuierlich ergĂ€nzt werden können. FĂŒr die All for One Group prĂ€gt sich der IT-Dienstleistungs-Markt durch die angekĂŒndigte weitestgehende Einstellung des Supports von SAP fĂŒr On-Premise Lösungen ab dem Jahr 2027. Zudem sollen neue Lösungen und Erweiterungen, wie beispielsweise KI, nur noch in der Cloud zur VerfĂŒgung gestellt werden. FĂŒr viele Unternehmen, die noch mit der Ă€lteren On-Premise-Lösung arbeiten, besteht daher erheblicher Handlungsbedarf. Dabei stehen Transformationsangebote zur VerfĂŒgung, die speziell fĂŒr die Anforderungen des Mittelstands konzipiert sind. Die Implementierung und Migration ist der AnknĂŒpfungspunkt fĂŒr langjĂ€hrige Beratungs- und Servicedienstleistungen durch die All for One Group. Auch der Ausbau des GeschĂ€fts mit eigenen Produkten wird zusĂ€tzliches GeschĂ€ft auf allen Ebenen generieren. Das Angebot eigener Lösungen, die als ErgĂ€nzung zu den Lösungen von SAP angeboten werden, wird All for One unabhĂ€ngiger und profitabler machen und gleichzeitig den Kunden Zugang zu spezifischen Lösungen ermöglichen. Im ersten Halbjahr 2025 hat SAP die Business Suite im Public Cloud-Bereich neu am Markt eingefĂŒhrt. Damit bietet der Softwarekonzern nun eine vollstĂ€ndig integrierte Suite als Ersatz fĂŒr die bisher isolierten Einzelprodukte, was Unternehmen einen klaren Vorteil in der digitalen Transformation verschafft. Die SAP-Business Suite verknĂŒpft Anwendungen und eine durchgĂ€ngige Abbildung von Prozessketten und erreicht so die nahtlose Integration von Applikationen und Daten. Integriert werden die SAP-Cloud-ERP-Anwendungen (Cloud-ERP-Business-Apps), die KI-Lösungen des Konzerns (SAP Business AI) und die neue SAP Business Data Cloud auf Basis der SAP Business Technology Platform. Dabei sind die Applikationen rund um den ERP-Kern modular. Das neue Angebot von SAP zahlt so unmittelbar auf das GeschĂ€ftsmodell der All for One Group ein. Der strategische Ansatz von All for One zum Aufbau langjĂ€hriger Partnerschaften mit den Kunden, im Anschluss an den Umstieg auf das moderne cloudgestĂŒtzte ERP-System, geht damit dem modularen Ansatz der Suite-Lösung voraus. Zudem hat sich All for One bei der Migration auf SAP S/4HANA als auch der fortlaufenden Bereitstellung von Beratung- und Serviceleistungen eine herausragende Position unter den SAP-Partnern erarbeitet, wie die vielen Auszeichnungen und erfolgreich realisierten Projekte belegen. StĂ€rkung des Wachstums durch Internationalisierung und M&A Das Thema UnternehmensĂŒbernahmen (M&A) ist von groĂer Relevanz, wobei der Fokus auf einer strategischen Passgenauigkeit liegt, insbesondere im Hinblick auf die ErschlieĂung neuer MĂ€rkte und die Entwicklung eigener Produkte. Michael Zitz, CEO von All for One: »Wir sind nun sehr gut aufgestellt und skalierungsfĂ€hig. Wir setzen in einer Phase des schwĂ€cheren Heimmarktes auf die geografische Expansion sowie das Wachstum mit eigenen Produkten. Auch der gezielte Erwerb von Unternehmen zur Vertiefung oder VerlĂ€ngerung unserer Wertschöpfungskette ist Teil unserer Strategie. Das neu etablierte Operating Model schafft hier die Voraussetzungen fĂŒr eine schnelle Integration.« Prognose Infolge der unsicheren geopolitischen Lage und den wirtschaftlichen Herausforderungen sind auch weiterhin Schwankungen und Verzögerungen bei VertragsabschlĂŒssen und Projektstarts zu erwarten. All for One sieht sich dennoch gut fĂŒr die Herausforderungen des Marktes aufgestellt. Der Vorstand erwartet auf Basis der aktuellen Kenntnisse und basierend auf einer weiterhin robusten und guten Auftragslage und einer stabilen und breiten Kundenbasis fĂŒr das GeschĂ€ftsjahr 2025/26 ein Umsatzvolumen zwischen 500 Mio. EUR und 530 Mio. EUR (2024/25: 503,7 Mio. EUR). Die EBIT-Marge vor M&A-Effekten (non-IFRS) soll sich in einer Spanne von 5,5% und 6,5% (2024/25: 5,2%) bewegen. Obwohl die Wirtschaftslage in den KernmĂ€rkten der All for One aktuell schwierig ist, geht der Vorstand fĂŒr das GeschĂ€ftsjahr 2026/27 von einem weiteren nachhaltigen Anstieg der EBIT-Marge vor M&A-Effekten (non-IFRS) aus. Den endgĂŒltigen Konzernabschluss fĂŒr das GeschĂ€ftsjahr 2024/25 sowie den Nachhaltigkeitsbericht veröffentlicht die All for One Group SE zur Bilanzpressekonferenz am 15. Dezember 2025. Â
Kontakt: All for One Group SE, Nicole Besemer, Senior Director Investor Relations & Treasury, Tel. 0049 (0)711 78807-28, E-Mail nicole.besemer@all-for-one.com 21.11.2025 CET/CEST Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, ĂŒbermittelt durch EQS News - ein Service der EQS Group. FĂŒr den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. Die EQS Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. Originalinhalt anzeigen: EQS News | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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