Andritz-Aktie: Umsatz steigt 9,2 Prozent, Prognose bestätigt
Veröffentlicht am: 04.11.2026 um 09:25 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller, Chefredakteur AD HOC NEWSQuartalszahlen stärken den Ausblick
- Der Auftragseingang lag im dritten Quartal zum achten Mal in Folge über zwei Milliarden Euro.
- Der Auftragsstand erreichte zum 30. September einen Unternehmensrekord von 12.729,1 Millionen Euro.
- Andritz hält für 2026 an einem Umsatz von 8,0 bis 8,3 Milliarden Euro und einer vergleichbaren EBITA-Marge von 8,7 bis 9,1 Prozent fest.
ANDRITZ hat am 29. Oktober 2026 die Zahlen für das dritte Quartal veröffentlicht. Nach Angaben des Unternehmens stieg der Umsatz im Quartal um 9,2 Prozent auf 2.059,6 Millionen Euro. Der Auftragsstand erreichte zum 30. September mit 12.729,1 Millionen Euro einen Rekord. Die vollständige Mitteilung veröffentlichte ANDRITZ.
Der Realtime-Kurs der Andritz-Aktie lag am Mittwoch, 4. November, um 09:15 Uhr bei Lang & Schwarz bei 82,35 Euro, 1,17 Prozent über dem Xetra-Schlusskurs vom Dienstag, 3. November. Der Vergleich basiert auf dem vorherigen Xetra-Schlusskurs von 81,40 Euro.
Auftragseingang bleibt auf hohem Niveau
Der Auftragseingang belief sich im dritten Quartal auf 2.166,2 Millionen Euro und lag damit 0,6 Prozent unter dem Vorjahresquartal. Zugleich überschritt er nach Unternehmensangaben zum achten Mal in Folge die Marke von zwei Milliarden Euro. In den ersten neun Monaten summierte sich der Auftragseingang auf 8.085,9 Millionen Euro, ein Plus von 17,1 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.
Die stärksten Impulse kamen im Quartal aus Hydropower und Metals. Der Auftragseingang bei Hydropower stieg um 34,2 Prozent auf 703,9 Millionen Euro, bei Metals um 20,8 Prozent auf 357,4 Millionen Euro. In Pulp & Paper ging der Auftragseingang dagegen um 24,5 Prozent auf 706,8 Millionen Euro zurück. Der Rekordauftragsstand lag 21,7 Prozent über dem Niveau zum Jahresende 2025.
Umsatz und Ergebnis legen zu
Das vergleichbare EBITA erhöhte sich im dritten Quartal auf 184,9 Millionen Euro, die vergleichbare EBITA-Marge blieb mit 9,0 Prozent nahezu stabil. Das Konzernergebnis einschließlich nicht beherrschender Anteile stieg um 14,4 Prozent auf 127,3 Millionen Euro. In den ersten neun Monaten erreichte der Umsatz 5.900,9 Millionen Euro und lag damit 6,5 Prozent über dem Vorjahreszeitraum.
Vorstandsvorsitzender Joachim Schönbeck erklärte, Umsatz und Ergebnis seien deutlich gestiegen. Das Unternehmen wolle den hohen Auftragsstand in profitables Wachstum umsetzen. Für Anleger verbessert der Auftragsbestand damit die Sichtbarkeit der künftigen Erlöse, während die schwächere Nachfrage in Pulp & Paper ein gegenläufiges Segmentrisiko bleibt.
Prognose für 2026 bestätigt
Andritz erwartet für 2026 weiterhin einen Umsatz von 8,0 bis 8,3 Milliarden Euro. Die vergleichbare EBITA-Marge soll zwischen 8,7 und 9,1 Prozent liegen. Das Unternehmen rechnet mit anhaltend hoher Projektaktivität. Für 2029 nennt Andritz als mittelfristige Ziele einen Umsatz von 10 Milliarden Euro und eine vergleichbare EBITA-Marge von 10 Prozent.
Den Realtime-Kurs der Andritz-Aktie können Anleger laufend verfolgen.
Andritz im Überblick
- Unternehmen: Andritz AG
- ISIN: AT0000730007
- Xetra-Symbol: AZ2.DE
- Lang & Schwarz: 82,35 Euro am 4. November 2026 um 09:15 Uhr
- Veränderung: 1,17 Prozent gegenüber dem Xetra-Schlusskurs vom 3. November 2026
- Xetra-Schlusskurs: 81,40 Euro am 3. November 2026
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