Veröffentlicht am: 26.08.2026 um 18:44 Uhr | dgap, AD HOC NEWS
AUSTRIACARD HOLDINGS AG / AT0000A325L0
AUSTRIACARD HOLDINGS AG / Schlagwort(e): Halbjahresergebnis
26.08.2026 / 18:44 CET/CEST FĂĽr den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.
H1 2026: Wachstumsdynamik wie angekündigt zurückgekehrt, mit einer Beschleunigung des Umsatzwachstums auf +20% im Q2 Digital Technologies sowie Identity & Payment Solutions treiben das breit abgestützte Wachstum in allen drei geografischen Segmenten voran 96,55% der Aktionäre von AUSTRIACARD haben das Übernahmeangebot von DNP angenommen; das Angebot steht weiterhin unter dem Vorbehalt der noch ausstehenden investitionskontrollrechtlichen Freigabe durch die zuständige österreichische Behörde bevor es unbedingt rechtsverbindlich wird Konzernumsatz von € 186,6 Mio. (+14% gegenüber H1 2025), wobei Digital Technologies sowie Identity & Payment Solutions die wichtigsten Wachstumstreiber waren. Die Segmente WEST und MEA verzeichneten die stärkste Entwicklung. Im zweiten Quartal 2026 stiegen die Konzernumsätze um 20% gegenüber Q2 2025, unterstützt durch die beschleunigte Umsetzung großvolumiger Digitalisierungs-projekte im öffentlichen Sektor in Griechenland (Digital Technologies) sowie durch die anhaltende Wachstumsdynamik im Bereich Identity & Payment Solutions. Digital Technologies (+93% gegenüber H1 2025), getragen von der beschleunigten Umsetzung großvolumiger Digitalisierungsprojekte des öffentlichen Sektors in Griechenland (Umsatzanstieg von rund € 14 Mio. gegenüber H1 2025). Identity & Payment Solutions (+13% gegenüber H1 2025), unterstützt durch ein starkes Wachstum mit Fintech-Kunden im Segment WEST sowie durch Lösungen zur Bürgeridentifikation im Segment MEA. EBITDA von € 19,4 Mio. (+10% gegenüber H1 2025), gestützt durch das Umsatzwachstum. Die EBITDA-Marge des Konzerns verringerte sich um 40 Basispunkte auf 10,4%, belastet durch höhere Kosten für externe Dienstleister im Zusammenhang mit Digitalisierungsprojekten des öffentlichen Sektors in Griechenland, Margendruck im Bereich Document Lifecycle Management Solutions, insbesondere im rumänischen Markt, sowie durch außerordentliche Aufwendungen aus der Erfüllung des ausgelaufenen Managementbeteiligungsprogramms 2022-2025 (SOP) und im Zusammenhang mit dem laufenden Übernahmeangebot von DNP. Bereinigt um sämtliche außerordentlichen Aufwendungen aus der SOP-Erfüllung, dem aktuellen LTI-Programm sowie dem DNP-Übernahmeangebot erreichte das Konzern-EBITDA € 21,9 Mio., was einem bereinigten Anstieg von 14% gegenüber H1 2025 und damit einer Entwicklung im Einklang mit dem berichteten Umsatzwachstum entspricht. Konzerngewinn von € 5,8 Mio. (+135% gegenüber H1 2025), unterstützt durch das Wachstum des EBIT (+22% gegenüber H1 2025) sowie einen Einmaleffekt von € 2,2 Mio. aus dem Verkauf einer 25%-Minderheitsbeteiligung an der SEGLAN S.L. Der operative Cashflow belief sich in H1 2026 auf einen Mittelabfluss von € 9,3 Mio. und wurde durch die Erfüllung des SOP sowie insbesondere durch den Aufbau des Working Capitals negativ beeinflusst (Auswirkung auf den operativen Cashflow: rund € 26 Mio.). Der Anstieg des Working Capitals war im Wesentlichen auf höhere Vertragsvermögenswerte sowie höhere Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen zurückzuführen. Die Vertragsvermögenswerte erhöhten sich insbesondere aufgrund von Digitalisierungsprojekten im öffentlichen Sektor in Griechenland sowie von Projekten im Bereich Identity & Payment Solutions in den Regionen CEE und MEA. Der Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen resultierte vor allem aus der Fakturierung von Digitalisierungsprojekten im öffentlichen Sektor in Griechenland und Identity Solutions-Projekten in der MEA-Region. Die Zunahme der sonstigen Forderungen ist überwiegend auf Umsatzsteuerforderungen und vorausbezahlte Aufwendungen zurückzuführen. Die Nettoverschuldung des Konzerns stieg auf € 103,9 Mio. (gegenüber € 81,6 Mio. zum Jahresende 2025), da der Aufbau des Working Capitals sowohl durch vorhandene liquide Mittel als auch durch zusätzliche Inanspruchnahme bestehender Kreditlinien finanziert wurde. Der Verschuldungsgrad (Nettoverschuldung im Verhältnis zum EBITDA) verbesserte sich auf 2,1x gegenüber 2,3x in H1 2025. 2026 Ausblick & aktualisierte Management-Guidance: Das Management bleibt im zweiten Halbjahr 2026 konsequent auf die Umsetzung seiner strategischen und operativen Ziele fokussiert. Unterstützt wird dies durch einen starken Auftragsbestand sowie eine anhaltend solide Nachfrage in den Kernmärkten des Konzerns. Für das Geschäftsjahr 2026 hebt das Management seine Prognose für das Konzernumsatzwachstum gegenüber 2025 an und erwartet nun ein niedriges zweistelliges Wachstum, nachdem zu Beginn des Jahres ein Wachstum im hohen einstelligen Prozentbereich kommuniziert worden war. Das Umsatzwachstum im zweiten Halbjahr 2026 dürfte insbesondere durch die weiterhin starke Nachfrage von Fintech-Kunden in Westeuropa und den USA sowie durch Aufträge im Bereich Sicherheitsdruck und Identity-Lösungen in Afrika getragen werden. Gleichzeitig geht das Management nun davon aus, dass sich die EBITDA-Marge des Konzerns im Geschäftsjahr 2026 gegenüber 2025 verringern wird, während zu Jahresbeginn noch eine Margensteigerung erwartet worden war. Dies ist insbesondere auf Margendruck im Bereich der Document Lifecycle Management-Solutions in CEE sowie auf niedrigere durchschnittliche Verkaufspreise für Bankkarten in CEE und der Türkei infolge des intensiven Wettbewerbsumfelds sowie anhaltender makroökonomischer Unsicherheiten zurückzuführen. Darüber hinaus wird das Konzern-EBITDA 2026 durch zusätzliche, nicht budgetierte Aufwendungen von derzeit erwarteten insgesamt rund € 6 Mio. belastet, die im Zusammenhang mit dem Übernahmeangebot von DNP, dem daraus resultierenden Kontrollwechsel sowie der Erfüllung des ausgelaufenen Managementbeteiligungsprogramms 2022-2025 stehen. Vor diesem Hintergrund erwartet das Management derzeit, dass das ausgewiesene Konzern-EBITDA im Geschäftsjahr 2026 trotz des prognostizierten niedrigen zweistelligen Umsatzwachstums gegenüber 2025 leicht zurückgehen wird und der operative Cashflow des Konzerns im Geschäftsjahr 2026 insgesamt weitgehend auf dem Niveau des Vorjahres bleibt. Freiwilliges öffentliches Übernahmeangebot der Dai Nippon Printing Co., Ltd. (“DNP”): Am 13. Mai 2026 gab die Dai Nippon Printing Co., Ltd. („DNP“) ihre Absicht bekannt, ein freiwilliges öffentliches Übernahmeangebot für sämtliche ausstehenden Aktien der AUSTRIACARD HOLDINGS AG (das „Angebot“) zu einem Angebotspreis von € 10,00 je Aktie in bar zu unterbreiten. Die Angebotsunterlage wurde am 12. Juni 2026 veröffentlicht. Am 19. Juni 2026 veröffentlichten Vorstand und Aufsichtsrat ihre begründeten Stellungnahmen und empfahlen den Aktionären der Gesellschaft, das Angebot anzunehmen. Die Annahmefrist für das Angebot begann am 12. Juni 2026 und endete am 21. August 2026. Insgesamt nahmen rund 96,55 % der Aktionäre das Angebot an. Das Angebot steht unter den in Abschnitt 4.1 der Angebotsunterlage festgelegten aufschiebenden Bedingungen, die bislang nicht vollständig erfüllt wurden (die investitionskontrollrechtliche Freigabe durch die zuständige österreichische Behörde steht noch aus). Daher war das Angebot zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Pressemitteilung noch nicht unbedingt rechtsverbindlich geworden. Gemäß dem österreichischen Übernahmegesetz begann am 26. August 2026 eine dreimonatige zusätzliche Annahmefrist für jene Aktionäre, die das Angebot bislang nicht angenommen haben. Diese endet am 26. November 2026 um 17:00 Uhr Wiener Ortszeit bzw. 18:00 Uhr Athener Ortszeit. Darüber hinaus hat DNP seine Absicht bekannt gegeben, vorbehaltlich der Erfüllung der noch ausstehenden aufschiebenden Bedingung einen Ausschluss der Minderheitsaktionäre gemäß den Bestimmungen des österreichischen Gesellschafter-Ausschlussgesetzes durchzuführen. Dies würde letztlich zu einem Delisting der AUSTRIACARD-Aktien sowohl von der Wiener Börse als auch von Euronext Athen führen. 26. August 2026 – AUSTRIACARD HOLDINGS AG (ACAG), ein internationaler Konzern für angewandte Technologien mit Hauptsitz in Wien, gibt seine Finanzergebnisse für das erste Halbjahr 2026 bekannt. Manolis Kontos, Vorstandsvorsitzender und Group CEO, kommentiert : „Das erste Halbjahr 2026 bestätigt, was wir zu Jahresbeginn angekündigt haben: Die Rückkehr zu nachhaltigem Wachstum setzt sich fort und ist kein einmaliger Effekt eines einzelnen Quartals. Das Umsatzwachstum hat sich im Verlauf des zweiten Quartals beschleunigt, wobei alle drei geografischen Segmente zu diesem Erfolg beigetragen haben und insbesondere unsere Geschäftsbereiche Digital Technologies sowie Identity & Payment Solutions die Entwicklung vorantreiben. Die strategischen Entscheidungen der vergangenen Jahre – die Märkte, die wir erschlossen haben, die Fähigkeiten, die wir aufgebaut haben, und die Kundenbeziehungen, die wir vertieft haben – spiegeln sich nun zunehmend in unseren Ergebnissen wider. Die Breite und Beständigkeit dieser Entwicklung geben uns großes Vertrauen in den weiteren Kurs des Unternehmens. Gleichzeitig wird sich die Profitabilität im Gesamtjahr voraussichtlich anders entwickeln als das Umsatzwachstum. Wettbewerbsbedingter Preisdruck bei Bankkarten in Teilen Zentral- und Osteuropas und der Türkei sowie die strukturelle Weiterentwicklung unseres Geschäftsbereichs Document Lifecycle Management hin zu digitalen Lösungen führen aktuell zu Margendruck. Diesen Herausforderungen begegnen wir aktiv durch weiteres Wachstum unserer Digital Technologies-Aktivitäten, ganzheitlicher Bürgeridentitätslösungen und Fintech-orientierter Payment Solutions, während wir unseren Fokus konsequent auf operationale Exzellenz und die Qualität unseres Geschäftsportfolios richten. Darüber hinaus führen der Übernahmeprozess durch DNP sowie die Erfüllung des früheren Managementbeteiligungs-programms im Jahr 2026 zu einmaligen Zusatzkosten. Die daraus resultierenden Zahlungsmittelabflüsse werden jedoch im zweiten Halbjahr voraussichtlich weitgehend durch die deutliche Verbesserung des Working Capitals kompensiert. Diese Faktoren stellen die Herausforderungen dar, die wir derzeit aktiv steuern – an der grundsätzlichen positiven Entwicklung unseres Geschäftsmodells ändern sie nichts. Die im ersten Halbjahr erzielten Ergebnisse sind das Ergebnis konsequenter Aufbauarbeit über mehrere Jahre hinweg: des Aufbaus unserer Teams und Kompetenzen, der Erschließung neuer Märkte sowie der Entwicklung langfristiger Kundenbeziehungen. Wir sehen im Bereich Digital Technologies die Entwicklung von Pilotprojekten zu großvolumigen Implementierungen, wie sich Identity Solutions in der MEA-Region zunehmend zu wiederkehrenden Umsatzquellen etablieren und wie das Geschäft mit Fintech- und Neobank-Kunden im Vereinigten Königreich und in den Vereinigten Staaten weiter wächst. Nach Abschluss der Annahmefrist des DNP-Angebots konzentriert sich AUSTRIACARD nun auf die Erfüllung der noch ausstehenden aufschiebenden Bedingung. Vorbehaltlich der Erfüllung dieser Bedingung und des erfolgreichen Abschlusses der Transaktion wird erwartet, dass der geplante Zusammenschluss mit DNP voraussichtlich die geografische Reichweite, die Kompetenzen sowie die Kundenbeziehungen in Europa, Asien, den USA und dem Nahen Osten sinnvoll ergänzt und stärkt. Wie in den Angebotsunterlagen dargelegt, hat DNP seine Absicht bekundet, die weitere Umsetzung der Strategie der Gruppe zu unterstützen. Unser Fokus bleibt unverändert auf unsere Kunden, unsere Mitarbeitenden und die konsequente Nutzung der vor uns liegenden Wachstumschancen gerichtet.”   KONZERN GESCHÄFTSVERLAUF HIGHLIGHTS
Konzern GuV | Highlights in Millionen €
H1 2026
H1 2025
Veränd. in%
Umsatzerlöse
186,6
163,6
+14%
EBITDA
19,4
17,7
+10%
EBITDA Marge
10,4%
10,8%
-0,4%Â
Gewinn/(Verlust) vor Steuern
7,8
3,8
+104%
Gewinn/(Verlust)
5,8
2,5
+135%
Gewinn/(Verlust) den EigentĂĽmern des Unternehmens zuzuordnen
5,0
1,4
+271%
Â
Â
Â
Â
in Millionen €
Q2 2026
Q2 2025
Veränd. in%
Umsatzerlöse
97,1
81,1
+20%
EBITDA
7,9
7,3
+9%
EBITDA Marge
8,2%
9,0%
-0,8%
Gewinn/(Verlust) vor Steuern
2,5
0,4
+513%
Gewinn/(Verlust)
1,7
(0,1)
n/m
Gewinn/(Verlust) den EigentĂĽmern des Unternehmens zuzuordnen
1,5
(0,6)
n/m
Â
Konzern Vermögens- und Finanzlage | Highlights in Millionen €
30/06/2026
31/12/2025
Zahlungsmittel
10,0
25,1
Bilanzsumme
348,2
327,8
Summe Eigenkapital
130,7
135,9
Nettoverschuldung
103,9
81,6
Summe Verbindlichkeiten
217,5
191,8
Group Revenues Die Konzernumsatzerlöse stiegen im Vergleich zum ersten Halbjahr 2025 um 14,0% auf € 186,6 Mio. Wesentliche Wachstumstreiber waren: Digital Technologies +93% gegenĂĽber H1 2025, unterstĂĽtzt durch die beschleunigte Umsetzung groĂźvolumiger Digitalisierungsprojekte im öffentlichen Sektor in Griechenland (zusätzlicher Umsatzbeitrag von rund € 14 Mio. gegenĂĽber H1 2025), die sich seit Q3 2025 in der vollständigen Implementierungsphase befinden. Identity & Payment solutions +13% gegenĂĽber H1 2025, getrieben durch Payment solutions (+11% gegenĂĽber H1 2025) aufgrund des starken Wachstums mit den Fintech-Kunden des Konzerns, insbesondere im Vereinigten Königreich und in den USA, sowie von Identity Solutions (+33 % gegenĂĽber H1 2025) infolge der positiven Geschäftsentwicklung des Konzerns im MEA Segment. Alle drei Segmente verzeichneten ein solides Umsatzwachstum. Die Segmente MEA (rund +26%) und WEST (rund +23%) entwickelten sich dabei besonders dynamisch. Hervorzuheben ist zudem, dass sich das Umsatzwachstum im zweiten Quartal 2026 gegenĂĽber dem ersten Quartal 2026 in allen drei regionalen Segmenten weiter beschleunigte. Â
Umsatzerlöse nach Segmenten in Millionen €
H1 2026
H1 2025
Veränd. in Mio. €
Veränd. in %
Central Eastern Europe & DACH (CEE)
111,5
104,0
7,5
+7%
Western Europe, Nordics, Americas (WEST)
67,3
54,7
12,6
+23%
TĂĽrkiye / Middle East and Africa (MEA)
20,5
16,3
4,2
+26%
Eliminierungen & Corporate
(12,7)
(11,3)
1,4
+12%
Summe
186,6
163,6
22,9
+14%
Â
Â
Â
Â
in Millionen €
Q2 2026
Q2 2025
Veränd. in Mio. €
Veränd. in %
Central Eastern Europe & DACH (CEE)
58,0
52,3
5,7
+11%
Western Europe, Nordics, Americas (WEST)
32,7
26,0
6,7
+26%
TĂĽrkiye / Middle East and Africa (MEA)
12,7
8,7
4,0
+45%
Eliminierungen & Corporate
(6,2)
(6,0)
0,2
+3%
Summe
97,1
81,1
16,1
+20%
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Eine ausführliche geografische Segmentanalyse des Konzerns finden Sie in den Anhängen auf den Seiten 20–22 und 29–30. Central Eastern Europe & DACH (CEE) Die Umsatzerlöse des Segments stiegen gegenüber dem ersten Halbjahr 2025 um 7% auf € 111,5 Mio. Der Bereich Digital Technologies erwies sich als bedeutendster Wachstumstreiber im Segment CEE. Maßgeblich hierfür war die beschleunigte Umsetzung großvolumiger Digitalisierungsprojekte im öffentlichen Sektor in Griechenland, die zu zusätzlichen Umsatzerlösen von rund € 14 Mio. führte. Demgegenüber wirkten sich Basiseffekte aus Kartenerneuerungen im rumänischen Bankenmarkt sowie bei Gesundheitskarten (e-card) in Österreich im Vergleichszeitraum des Vorjahres belastend auf die Umsatzentwicklung aus und überkompensierten die insgesamt solide Entwicklung im Bereich Payment Solutions. Die Umsatzerlöse im Bereich Identity & Payment Solutions gingen infolgedessen gegenüber dem ersten Halbjahr 2025 um 2% zurück. Darüber hinaus reduzierte sich der Umsatz im Bereich Document Lifecycle Management um 11%, was insbesondere auf den anhaltenden strukturellen Rückgang des Post- und Druckgeschäfts in Rumänien und Griechenland im Zuge der fortschreitenden Digitalisierung der Kundenkommunikation zurückzuführen ist. Identity & Payment Solutions machten 39% der gesamten Umsatzerlöse des CEE-Segments aus (€ 44 Mio. Umsatzerlöse), dicht gefolgt von Document Lifecycle Management mit € 39 Mio. bzw. 35% der gesamten Segmentumsatzerlöse. Das oben beschriebene starke Wachstum im Bereich Digital Technologies erhöhte dessen Anteil an den gesamten Umsatzerlösen des CEE-Segments auf 25% gegenüber 14% in H1 2025. Western Europe, Nordics, Americas (WEST) Die Umsatzerlöse des Segments entwickelten sich erneut sehr positiv und stiegen gegenüber dem ersten Halbjahr 2025 um 23% auf € 67,3 Mio. Wesentlicher Wachstumstreiber war die anhaltend starke Entwicklung im Bereich Payment Solutions (+23 % gegenüber H1 2025), getragen vom kontinuierlichen Ausbau des Geschäfts mit Fintechs aus Großbritannien und den USA. Besonders hervorzuheben ist die weiterhin starke Entwicklung des US-Geschäfts des Segments (€ 15 Mio. Umsatzerlöse, +35% gegenüber dem ersten Halbjahr 2025). Wesentliche Treiber waren Versanddienstleistungen für personalisierte Karten (Fulfilment), Metallkarten sowie Leistungen im Bereich der Kartenpersonalisierung. Auch das Geschäft mit Kunden in Großbritannien entwickelte sich sehr dynamisch (+36% gegenüber dem ersten Halbjahr 2025). Das Wachstum spiegelt die erfolgreiche Ausrichtung des Konzerns auf die wachstumsstarken Marktsegmente Fintech und Neobanken wider. Türkiye, Middle East and Africa (MEA) Die Umsatzerlöse im Segment verzeichneten das stärkste Wachstum (+26% gegenüber H1 2025) unter den geografischen Segmenten. Das Wachstum wurde getragen von (i) Identity Solutions (Umsatzbeitrag von rund € 5 Mio. gegenüber H1 2025), was die erfolgreiche Geschäftsentwicklung der Gruppe bei der Bereitstellung von digitalen Identitäts- und Bürgerauthentifizierungslösungen in verschiedenen Ländern widerspiegelt, (ii) Document Lifecycle Management (zusätzliche Umsatzerlöse von € 0,6 Mio. gegenüber H1 2025) infolge eines Auftrags zur Produktion und Auslieferung von Wahlmaterialien für ein ostafrikanisches Land, sowie (iii) Digital Technologies (zusätzliche Umsatzerlöse von € 0,5 Mio. gegenüber H1 2025), unterstützt durch einen ersten Großauftrag für die Implementierung der GaiaB™ Appliance in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Das Wachstum in den vorgenannten Bereichen konnte die Effekte aus der anhaltenden Normalisierung des türkischen Zahlungskartenmarktes (Umsatzrückgang von € 1,5 Mio. gegenüber H1 2025) mehr als kompensieren. Diese Entwicklung steht im Zusammenhang mit der weiterhin erhöhten makroökonomischen Volatilität und Unsicherheit sowie zyklischen Effekten und einer fortgesetzten Normalisierung der Kundenlagerbestände, nachdem in den vergangenen Jahren ein stark überdurchschnittliches Nachfragewachstum verzeichnet worden war.
Umsatzerlöse pro Geschäftsbereich in Millionen €
H1 2026
H1 2025
Veränd. in Mio. €
Veränd. in %
Identity & Payment
117,6
104,1
13,4
+13%
Document Lifecycle Management
39,8
44,4
(4,5)
-10%
Digital Technologies
29,1
15,1
14,0
+93%
Summe
186,6
163,6
22,9
+14%
Â
Â
Â
Â
Â
in Millionen €
Q2 2026
Q2 2025
Veränd. in Mio. €
Veränd. in %
Identity & Payment
61,0
51,4
9,6
+19%
Document Lifecycle Management
20,2
21,8
(1,6)
-7%
Digital Technologies
15,9
7,9
8,0
+102%
Summe
97,1
81,1
16,1
+20%
1. Bitte beachten Sie (gemäß dem entsprechenden Hinweis in der Pressemitteilung zu den Ergebnissen des ersten Quartals 2026) die Umgliederung von Umsatzerlösen aus Versanddienstleistungen fĂĽr personalisierte Karten (Fulfilment) vom Bereich „Document Lifecycle Management“ in den Bereich „Identity & Payment Solutions“. Diese Umgliederung stellt nun sicher, dass die Umsatzerlöse den Zahlungslösungen des Konzerns sachgerecht zugeordnet werden. Identity & Payment Die Umsatzerlöse stiegen gegenĂĽber dem ersten Halbjahr 2025 um 13% auf € 117,6 Mio. und wurden von einer positiven Entwicklung in beiden Geschäftsbereichen getragen. Hervorzuheben ist die deutliche Beschleunigung des Umsatzwachstums im zweiten Quartal 2026, das mit +19% gegenĂĽber dem Vorjahr deutlich ĂĽber dem Wachstum des ersten Quartals 2026 von +7% lag. Die Umsatzerlöse im Bereich Payment Solutions erhöhten sich um 11% gegenĂĽber dem ersten Halbjahr 2025, gestĂĽtzt durch: solides Umsatzwachstum im Bereich Kartenausgabe, Kartenpersonalisierung und Versanddienstleistungen fĂĽr personalisierte Karten (Fulfilment). einen Anstieg des Gesamtvolumens der verkauften Karten um 14% gegenĂĽber H1 2025 auf 63,7 Mio. Karten. Besonders hervorzuheben ist die deutliche Beschleunigung des Mengenwachstums im zweiten Quartal 2026 (+19% gegenĂĽber +9% im ersten Quartal 2026).  die starke Entwicklung des Segments WEST (+23% gegenĂĽber H1 2025), getragen insbesondere von Fintechs aus GroĂźbritannien und den USA. Die positive Entwicklung im Segment WEST kompensierte die rĂĽckläufige Entwicklung im Segment MEA infolge der anhaltenden Normalisierung des tĂĽrkischen Zahlungskartenmarktes, sowie im Segment CEE (-3% gegenĂĽber H1 2025), wo diese auf einen hohen Vergleichswert aus Kartenerneuerungen im rumänischen Bankenmarkt und bei Gesundheitskarten (e-card) in Ă–sterreich im ersten Halbjahr 2025 zurĂĽckzufĂĽhren ist. Das US-Geschäft des Konzerns setzte seinen starken Wachstumskurs fort und erzielte ein Umsatzwachstum von 35% gegenĂĽber H1 2025. Wesentliche Wachstumstreiber waren die Versanddienstleistungen fĂĽr personalisierte Karten (Fulfilment) mit +41%, das Geschäft mit Metallkarten mit +83% sowie die Kartenpersonalisierung mit +19% gegenĂĽber dem Vorjahreszeitraum. Die Umsatzerlöse im Bereich Identity Solutions stiegen um 33% gegenĂĽber dem ersten Halbjahr 2025. Diese Entwicklung spiegelt die erfolgreiche Geschäftsentwicklung des Konzerns bei BĂĽrgeridentitätslösungen in verschiedenen Märkten der MEA-Region wider. Document Lifecycle Management Die Umsatzerlöse gingen gegenĂĽber dem ersten Halbjahr 2025 um 10% auf € 39,8 Mio. zurĂĽck. Die Entwicklung war insbesondere auf den anhaltenden strukturellen VolumenrĂĽckgang im Post- und Druckgeschäft in Rumänien und Griechenland zurĂĽckzufĂĽhren, da Unternehmen und öffentliche Institutionen ihre Transaktionskommunikation (z. B. KontoauszĂĽge, Rechnungen, Bescheide usw.) zunehmend auf elektronische Zustellkanäle verlagern. DemgegenĂĽber stiegen die Umsatzerlöse im Zusammenhang mit Dokumentendruck (Druck und Sicherheitsdruck) im Segment MEA gegenĂĽber H1 2025 um das Vierfache an (Umsatzanstieg von rund € 0,6 Mio. gegenĂĽber H1 2025). Dies spiegelt die erfolgreiche Geschäftsentwicklungstrategie des Konzerns wider, gezielte Initiativen und Chancen im Bereich komplexer digitaler Sicherheitsdruckprojekte fĂĽr öffentliche Verwaltungen in ausgewählten afrikanischen Märkten zu verfolgen. Digital Technologies Die Umsatzerlöse stiegen gegenĂĽber dem ersten Halbjahr 2025 nahezu auf das Doppelte und erreichten € 29,1 Mio. Wesentlicher Treiber dieser Entwicklung war die Umsetzung groĂźvolumiger Digitalisierungsprojekte im öffentlichen Sektor in Griechenland, die gegenĂĽber dem Vorjahreszeitraum zusätzliche Umsatzerlöse in Höhe von € 14 Mio. bzw. insgesamt € 20 Mio. erzielten. Bis zum 30.06.2026 wurden dem Konzern in Griechenland direkt und indirekt Aufträge fĂĽr Digitalisierungsprojekte im öffentlichen Sektor mit einem Gesamtauftragswert von rund € 73,5 Mio. erteilt. Von diesem Betrag wurden seit 2023 bis Ende Juni 2026 bereits kumuliert rund € 55,5 Mio. als Umsatzerlöse erfasst, während die verbleibenden rund € 18 Mio. voraussichtlich ab dem dritten Quartal 2026 umsatzwirksam werden. DarĂĽber hinaus gewinnt die MarkteinfĂĽhrung der gruppeneigenen KI-Lösung zur Automatisierung von Geschäftsprozessen und Betriebsabläufen, der GaiaB™ Appliance, zunehmend an Dynamik. Im April 2026 gab der Konzern die Bildung einer strategischen Partnerschaft mit MDS SI Technology & Security Solutions (MDS SI TSS), einer Tochtergesellschaft der MDS SI Group und einem fĂĽhrenden Technologieanbieter im Nahen Osten, Osteuropa und Afrika, bekannt. MDS SI TSS ĂĽbernimmt dabei die Rolle eines Value-Added Resellers und Systemintegrators fĂĽr die GaiaB™ Appliance in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Im Rahmen dieser strategischen Partnerschaft wurde ein erster GroĂźauftrag zur Implementierung der GaiaB™ Appliance in den Vereinigten Arabischen Emiraten gewonnen, der im ersten Halbjahr 2026 Umsatzerlöse von € 0,6 Mio. generierte.  Â
Umsatzerlöse pro Geschäftsbereich in % vom Konzernumsatz
H1 2025
H1 2026
Â
Â
 Â
Konzern Bruttogewinn in Millionen €
H1 2026
H1 2025
Veränd. in Mio. €
Veränd. in %
Bruttogewinn I
85,7
76,9
8,9
+12%
Bruttomarge I
45,9%
47,0%
Â
-1,0%
Bruttogewinn II
41,9
36,8
5,1
+14%
Bruttomarge II
22,4%
22,5%
Â
0,0%
Â
Â
Â
Â
Â
in Millionen €
Q2 2026
Q2 2025
Veränd. in Mio. €
Veränd. in %
Bruttogewinn I
42,6
37,6
5,0
+13%
Bruttomarge I
43,9%
46,4%
Â
-2,5%
Bruttogewinn II
20,4
17,2
3,1
+18%
Bruttomarge II
21,0%
21,3%
Â
-0,3%
Der Bruttogewinn I stieg gegenĂĽber H1 2025 um 12% und wurde durch das Umsatzwachstum (+14,0% gegenĂĽber H1 2025) unterstĂĽtzt. Die Bruttomarge I verringerte sich um 1 Prozentpunkt auf 45,9%, was insbesondere auf höhere Fremdleistungsaufwendungen im Zusammenhang mit der beschleunigten Umsetzung groĂźvolumiger Digitalisierungsprojekte im öffentlichen Sektor in Griechenland sowie auf Margendruck im Bereich Document Lifecycle Solutions, insbesondere im rumänischen Markt, zurĂĽckzufĂĽhren ist. Der Bruttogewinn II erhöhte sich gegenĂĽber H1 2025 um 14% und entwickelte sich damit im Einklang mit dem Umsatzwachstum, da Skaleneffekte in der Produktion die niedrigere Bruttomarge I kompensierten. Infolgedessen blieb die Bruttomarge II mit 22,4% nahezu unverändert. Â
Konzern Betriebliche Aufwendungen (OPEX) in Millionen €
H1 2026
H1 2025
Veränd. in Mio. €
Veränd. in %
Produktionskosten
(43,8)
(40,1)
3,7
+9%
Vertriebsaufwand
(12,5)
(11,1)
1,4
+13%
Verwaltungsaufwand
(16,7)
(14,7)
2,1
+14%
Forschungs- und Entwicklungsaufwand
(5,1)
(4,6)
0,5
+11%
+ Abschreibungen und Wertminderungen
9,5
9,6
(0,1)
-1%
Summe
(68,6)
(60,8)
7,8
+13%
in % vom Umsatz
36,8%
37,2%
Â
Â
Â
in Millionen €
Q2 2026
Q2 2025
Veränd. in Mio. €
Veränd. in %
Produktionskosten
(22,3)
(20,4)
1,9
+9%
Vertriebsaufwand
(6,6)
(5,6)
0,9
+17%
Verwaltungsaufwand
(9,5)
(7,6)
2,0
+26%
Forschungs- und Entwicklungsaufwand
(2,6)
(2,2)
0,3
+16%
+ Abschreibungen und Wertminderungen
4,7
4,8
(0,1)
-3%
Summe
(36,3)
(30,9)
5,3
+17%
in % vom Umsatz
37,3%
38,2%
Â
Â
  Die Konzern-OPEX (ohne Abschreibungen und Wertminderungen) erhöhten sich gegenüber dem ersten Halbjahr 2025 um 13% auf € 68,6 Mio. Der Anstieg ist in erster Linie zurückzuführen auf: (i) höhere Produktionskosten (+9% vs. H1 2025) im Zusammenhang mit der gestiegenen Geschäftstätigkeit im Bereich Payment Solutions im WEST-Segment sowie im Bereich Digital Technologies Solutions im CEE-Segment, insbesondere aufgrund der Digitalisierungsprojekte im öffentlichen Sektor in Griechenland, (ii) höhere Vertriebs-, Verwaltungs- und F&E-Aufwendungen (+13% gegenüber H1 2025), was insbesondere auf den weiteren Ausbau der Konzernmanagement-, Vertriebs- und F&E-Teams, sowie einen Anstieg der Aufwendungen im Zusammenhang mit der Erfüllung des auslaufenden Managementbeteiligungsprogramms, Bewertungseffekten aus den LTI-Programmen sowie dem laufenden freiwilligen Übernahmeangebot der DNP um rund € 1 Mio. zurückzuführen ist
Konzern Operative Profitabilität in Millionen €
H1 2026
H1 2025
Veränd. in Mio. €
Veränd. in %
EBITDA
19,4
17,7
1,8
+10%
EBITDA Marge
10,4%
10,8%
Â
-0,4%
EBIT
9,9
8,1
1,8
+22%
EBIT Marge
5,3%
4,9%
Â
+0,4%
Â
Â
Â
Â
Â
in Millionen €
Q2 2026
Q2 2025
Veränd. in Mio. €
Veränd. in %
EBITDA
7,9
7,3
0,6
+9%
EBITDA Marge
8,2%
9,0%
Â
-0,8%
EBIT
3,2
2,5
0,8
+32%
EBIT Marge
3,3%
3,0%
Â
+0,3%
 Das Konzern-EBITDA erhöhte sich gegenĂĽber dem ersten Halbjahr 2025 10% auf € 19,4 Mio., während die EBITDA-Marge um 0,4 Prozentpunkte auf 10,4% zurĂĽckging. Ohne die Aufwendungen im Zusammenhang mit bilanziellen Effekten des auslaufenden Managementbeteiligungsprogramms und des Long-Term-Incentive-(LTI)-Plans sowie mit dem freiwilligen Ăśbernahmeangebot fĂĽr DNP hätte das Konzern-EBITDA € 21,9 Mio. betragen, verglichen mit einem entsprechenden EBITDA von € 19,3 Mio. im ersten Halbjahr 2025. Dies entspricht einem Anstieg von 13,8% gegenĂĽber dem Vorjahreszeitraum und steht im Einklang mit dem ausgewiesenen Umsatzwachstum. Das Konzern-EBIT erhöhte sich gegenĂĽber dem ersten Halbjahr 2025 um 22% auf € 9,9 Mio., getragen vom EBITDA-Wachstum sowie leicht niedrigeren Abschreibungen (-1% gegenĂĽber H1 2025). Die EBIT-Marge verbesserte sich um 0,4 Prozentpunkte auf 5,3%. Â
Konzernergebnis in Millionen €
H1 2026
H1 2025
Veränd. in Mio. €
Veränd. in %
Gewinn/(Verlust) vor Steuern
7,8
3,8
4,0
+104%
Gewinn/(Verlust)
5,8
2,5
3,3
+135%
Gewinn/(Verlust) den EigentĂĽmern des Unternehmens zuzuordnen
5,0
1,4
3,7
+271%
Ergebnis je Aktie (unverwässert) (€)
0,14
0,04
Â
+270%
Â
in Millionen €
Q2 2026
Q2 2025
Veränd. in Mio. €
Veränd. in %
Gewinn/(Verlust) vor Steuern
2,5
0,4
2,1
+513%
Gewinn/(Verlust)
1,7
(0,1)
1,8
n/m
Gewinn/(Verlust) den EigentĂĽmern des Unternehmens zuzuordnen
1,5
(0,6)
2,2
n/m
Ergebnis je Aktie (unverwässert) (€)
0,04
(0,02)
Â
n/m
 Das Konzernergebnis hat sich gegenĂĽber H1 2025 auf € 5,8 Mio. mehr als verdoppelt, unterstĂĽtzt durch: Wachstum des EBIT (+22% gegenĂĽber H1 2025) Einmalertrag von € 2,2 Mio. aus der VeräuĂźerung einer Minderheitsbeteiligung von 25 % an der SEGLAN S.L. (SPA unterzeichnet am 7. April) Â
Konzern GuV in Millionen €
H1 2026
H1 2025
Veränd. in Mio. €
Veränd. in %
Umsatzerlöse
186,6
163,6
22,9
+14%
Material- und Versandkosten
(100,8)
(86,8)
14,1
+16%
Bruttogewinn I
85,7
76,9
8,9
+12%
Bruttomarge I
45,9%
47,0%
Â
-1,0%
Produktionskosten
(43,8)
(40,1)
3,7
+9%
Bruttogewinn II
41,9
36,8
5,1
+14%
Bruttomarge II
22,4%
22,5%
Â
0,0%
Sonstige Erträge
2,9
2,5
0,4
+17%
Vertriebsaufwand
(12,5)
(11,1)
1,4
+13%
Verwaltungsaufwand
(16,7)
(14,7)
2,1
+14%
Forschungs- und Entwicklungsaufwand
(5,1)
(4,6)
0,5
+11%
Sonstige Aufwendungen
(0,6)
(0,8)
(0,2)
-30%
+ Abschreibungen und Wertminderungen
9,5
9,6
(0,1)
-1%
EBITDA
19,4
17,7
1,8
+10%
EBITDA Marge
10,4%
10,8%
Â
-0,4%
- Abschreibungen und Wertminderungen
(9,5)
(9,6)
(0,1)
-1%
EBIT
9,9
8,1
1,8
+22%
EBIT Marge
5,3%
4,9%
Â
+0,4%
Finanzerträge
0,3
0,2
0,0
+17%
Finanzierungsaufwendungen
(4,5)
(4,5)
(0,1)
-1%
Ergebnis von assoziierten Unternehmen
2,2
0,1
2,1
n/m
Finanzergebnis
(2,1)
(4,3)
(2,2)
-51%
Gewinn/(Verlust) vor Steuern
7,8
3,8
4,0
+104%
Steueraufwendungen
(2,0)
(1,4)
0,6
+47%
Gewinn/(Verlust)
5,8
2,5
3,3
+135%
Â
Konzern GuV in Millionen €
Q2 2026
Q2 2025
Veränd. in Mio. €
Veränd. in %
Umsatzerlöse
97,1
81,1
16,1
+20%
Material- und Versandkosten
(54,5)
(43,5)
11,1
+25%
Bruttogewinn I
42,6
37,6
5,0
+13%
Bruttomarge I
43,9%
46,4%
Â
-2,5%
Produktionskosten
(22,3)
(20,4)
1,9
+9%
Bruttogewinn II
20,4
17,2
3,1
+18%
Bruttomarge II
21,0%
21,3%
Â
-0,3%
Sonstige Erträge
1,8
1,3
0,6
+43%
Vertriebsaufwand
(6,6)
(5,6)
0,9
+17%
Verwaltungsaufwand
(9,5)
(7,6)
2,0
+26%
Forschungs- und Entwicklungsaufwand
(2,6)
(2,2)
0,3
+16%
Sonstige Aufwendungen
(0,3)
(0,7)
(0,4)
-58%
+ Abschreibungen und Wertminderungen
4,7
4,8
(0,1)
-3%
EBITDA
7,9
7,3
0,6
+9%
EBITDA Marge
8,2%
9,0%
Â
-0,8%
- Abschreibungen und Wertminderungen
(4,7)
(4,8)
(0,1)
-3%
EBIT
3,2
2,5
0,8
+32%
EBIT Marge
3,3%
3,0%
Â
+0,3%
Finanzerträge
0,1
0,1
0,0
+57%
Finanzierungsaufwendungen
(2,8)
(2,2)
0,6
+27%
Ergebnis von assoziierten Unternehmen
2,0
0,1
1,9
n/m
Finanzergebnis
(0,7)
(2,0)
(1,3)
-65%
Gewinn/(Verlust) vor Steuern
2,5
0,4
2,1
+513%
Steueraufwendungen
(0,8)
(0,5)
0,3
+68%
Gewinn/(Verlust)
1,7
(0,1)
1,8
n/m
 KONZERN VERMÖGENS- UND FINANZLAGE
Bilanz in Millionen €
30/06/2026
31/12/2025
Veränd. in Mio. €
Veränd. in %
Langfristiges Vermögen
161,4
159,0
2,4
+1%
Kurzfristiges Vermögen
186,8
168,7
18,1
+11%
Summe Aktiva
348,2
327,8
20,4
+6%
Eigenkapital
130,7
135,9
(5,3)
-4%
Langfristige Verbindlichkeiten
114,6
106,8
7,8
+7%
Kurzfristige Verbindlichkeiten
102,9
85,0
17,9
+21%
Summe Eigenkapital und Passiva
348,2
327,8
20,4
+6%
Die Bilanzsumme belief sich zum 30. Juni 2026 auf € 348,2 Mio. und lag damit um 6% ĂĽber dem Stand zum 31. Dezember 2025. Die langfristigen Vermögenswerte erhöhten sich gegenĂĽber 31.Dezember 2025 geringfĂĽgig um 1% auf € 161,4 Mio. Die kurzfristigen Vermögenswerte stiegen um € 18 Mio. auf € 186,8 Mio., hauptsächlich aufgrund höherer Vertragsvermögenswerte sowie Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstiger Forderungen. Der Anstieg der Vertragsvermögenswerte ist vor allem auf Digitalisierungsprojekte im öffentlichen Sektor in Griechenland (Fakturierung nach Projektabschluss) sowie auf Vertragsvermögenswerte im Bereich Identity & Payment Solutions in den Regionen CEE und MEA zurĂĽckzufĂĽhren. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich insbesondere infolge der Fakturierung griechischer Digitalisierungsprojekte im öffentlichen Sektor sowie von Identity-Lösungsprojekten in der MEA-Region. Der Anstieg der sonstigen Forderungen ist im Wesentlichen auf Umsatzsteuerforderungen und abgegrenzte Aufwendungen zurĂĽckzufĂĽhren Die Gesamtverbindlichkeiten beliefen sich zum 30. Juni 2026 auf € 217,5 Mio. Die langfristigen Verbindlichkeiten erhöhten sich gegenĂĽber dem 31. Dezember 2025 um rund € 8 Mio. auf € 114,6 Mio., hauptsächlich aufgrund höherer Inanspruchnahme bestehender Kreditlinien zur Finanzierung des Aufbaus des Working Capitals. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten stiegen gegenĂĽber dem 31. Dezember 2025 um rund € 18 Mio. auf € 102,9 Mio. Dies ist insbesondere auf die Umgliederung von RĂĽcklagen in Höhe von € 8,6 Mio. aus dem Eigenkapital in die sonstigen Verbindlichkeiten im Zusammenhang mit der ErfĂĽllung des auslaufenden Managementbeteiligungsprogramms sowie auf höhere Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen zurĂĽckzufĂĽhren.  Â
Working Capital in Millionen €
30/06/2026
31/12/2025
Veränd. in Mio. €
Veränd. in %
Vorräte
64,2
67,1
(2,9)
-4%
Vertragsvermögenswerte
38,1
28,8
9,2
+32%
Steuerforderungen
1,3
0,8
0,5
+63%
Lieferforderungen
50,2
37,9
12,3
+32%
Sonstige Forderungen
23,1
9,0
14,1
+157%
Aktiva
176,8
143,6
33,2
+23%
Steuerverbindlichkeiten
(3,9)
(3,0)
0,9
+29%
Lieferverbindlichkeiten
(48,5)
(41,1)
7,3
+18%
Sonstige Verbindlichkeiten
(25,5)
(17,8)
7,8
+44%
Vertragsverbindlichkeiten
(8,9)
(6,3)
2,7
+43%
Passive Rechnungsabgrenzung
(0,8)
(1,2)
(0,4)
-35%
Passiva
(87,6)
(69,4)
18,2
+26%
Working Capital
89,2
74,2
15,0
+20%
in % der Umsatzerlöse (12 Monate)
23,3%
20,6%
Â
Â
Working Capital: Der Anstieg des Net Working Capital um € 15 Mio. (+20%) gegenĂĽber dem 31. Dezember 2025 auf € 89,2 Mio. ist im Wesentlichen zurĂĽckzufĂĽhren auf: Lieferforderungen und Sonstige Forderungen (insgesamt € 26 Mio. Anstieg), insbesondere im Zusammenhang mit den Digitalisierungsprojekten fĂĽr den öffentlichen Sektor in Griechenland, dem Identity-Geschäft im Segment MEA sowie Umsatzsteuerforderungen. Vertragsvermögenswerte (€ 9 Mio. Anstieg), die ĂĽberwiegend aus den Digitalisierungsprojekten fĂĽr den öffentlichen Sektor in Griechenland resultieren, deren Abrechnung erst nach Projektabschluss erfolgt, sowie aufgrund von Vertragsvermögenswerten aus Projekten im Bereich Identity & Payment Solutions in den Regionen CEE und MEA Insgesamt ist der Anstieg des Net Working Capital in Relation zum Umsatz vor allem auf den zeitlichen Verlauf der Projektabrechnung, die damit verbundene höhere Kapitalbindung während der Projektumsetzung sowie Veränderungen im Umsatzmix zurĂĽckzufĂĽhren und nicht auf eine strukturelle Verschlechterung des Working-Capital-Managements. Hervorzuheben ist, dass zum 30. Juni 2026 Vertragsvermögenswerte in Höhe von rund € 18 Mio. bzw. 48% der Vertragsvermögenswerte des Konzerns auf vertraglich vereinbarte Digitalisierungsprojekte fĂĽr den öffentlichen Sektor in Griechenland entfielen. Diese werden nach Projektabschluss fakturiert und in ZahlungsmittelzuflĂĽsse ĂĽberfĂĽhrt. Das Management erwartet fĂĽr das zweite Halbjahr 2026 eine deutliche Verbesserung des Working Capitals. Diese Entwicklung wird insbesondere unterstĂĽtzt durch die Umwandlung der genannten Vertragsvermögenswerte in Fakturierungen und Zahlungseingänge nach Projektabschluss, den weiteren Abbau der Vorräte, die positiven Effekte aus der im Sommer 2025 erfolgten Neuverhandlung von Einkaufsvereinbarungen mit wesentlichen Lieferanten (geringere Abnahmeverpflichtungen und verbesserte Einkaufskonditionen) sowie den Einzug der oben genannten Umsatzsteuerforderungen, die die sonstigen Forderungen im ersten Halbjahr 2026 belastet haben.   Â
Nettoverschuldung in Millionen €
30/06/2026
31/12/2025
Veränd. in Mio. €
Veränd. in %
Zahlungsmittel (A)
10,0
25,1
(15,1)
-60%
Finanzverbindlichkeiten (B)
113,9
106,8
7,2
+7%
Nettoverschuldung (B) – (A)
103,9
81,6
22,3
+27%
Die Nettofinanzverschuldung erhöhte sich gegenĂĽber dem 31. Dezember 2025 um € 22 Mio. auf € 103,9 Mio., da der vorstehend beschriebene Anstieg des Net Working Capital sowohl durch vorhandene liquide Mittel als auch durch zusätzliche Finanzverbindlichkeiten finanziert wurde. In diesem Zusammenhang erhöhten sich die Finanzverbindlichkeiten um rund € 7 Mio. Der Verschuldungsgrad des Konzerns (Nettoverschuldung im Verhältnis zum EBITDA) erhöhte sich zum 30. Juni 2026 infolge der höheren Nettofinanzverschuldung auf 2,1x, verglichen mit 1,7x zum Geschäftsjahresende 2025 und 2,3x zum 1. Halbjahr 2025. Â
Finanzlage | Kennzahlen
30/06/2026
31/12/2025
30/06/2025
Eigenkapital / Bilanzsumme (Eigenkapitalquote)
37,5%
41,5%
38,5%
Nettoverschuldung / EBITDA (12 Monate) (x)
2,1
1,7
2,3
Das Eigenkapital belief sich zum 30. Juni 2026 auf € 130,7 Mio. und lag damit um 4% unter dem Stand zum 31. Dezember 2025. Dieser RĂĽckgang ist auf eine Umgliederung von RĂĽcklagen in Höhe von € 8,6 Mio. aus dem Eigenkapital (Sonstige RĂĽcklagen) in die sonstigen Verbindlichkeiten zurĂĽckzufĂĽhren, die die im Berichtszeitraum erzielten Gewinne ĂĽberkompensierte. Die Umgliederung der EigenkapitalrĂĽcklagen in die sonstigen Verbindlichkeiten steht im Zusammenhang mit der Entscheidung, das Managementbeteiligungsprogramm 2022–2025, das bislang als eigenkapitalbasiertes Programm (equity-settled) klassifiziert und bilanziert wurde, teilweise durch die Ăśbertragung eigener Aktien und teilweise in bar zu erfĂĽllen. Die Eigenkapitalquote (Eigenkapital / Bilanzsumme) verringerte sich von 41,5% zum 31. Dezember 2025 auf 37,5% zum 30. Juni 2026, in erster Linie aufgrund des oben erläuterten RĂĽckgangs des Eigenkapitals.  Â
Geldflussrechnung in Millionen €
H1 2026
H1 2025
Veränd. in Mio. €
Veränd. in %
Cashflow aus operativer Tätigkeit
(9,3)
10,4
(19,7)
n/m
Cashflow aus Investitionstätigkeit
(7,7)
(5,5)
2,2
+40%
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit
2,1
(9,2)
11,2
n/m
Netto-Zunahme/(Abnahme) der Zahlungsmittel
(15,0)
(4,3)
(10,7)
n/m
Â
Â
Â
Â
Â
 Der Cashflow aus operativer Tätigkeit fĂĽhrte im ersten Halbjahr 2026 zu einem Nettoabfluss von € 9,3 Mio. Diese Entwicklung ist insbesondere auf einen deutlichen Anstieg des Mittelabflusses aus Veränderungen des Working Capitals zurĂĽckzufĂĽhren (Cash-Verbrauch von € 26 Mio. in H1 2026 gegenĂĽber € 7 Mio. in H1 2025). DarĂĽber hinaus belastete auch die erste Zahlung im Zusammenhang mit der ErfĂĽllung des Managementbeteiligungsprogramms 2022–2025 in Höhe von € 2,6 Mio. den operativen Cashflow des Berichtszeitraums zusätzlich. Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit fĂĽhrte zu einem Nettoabfluss von € 7,7 Mio., was einem Anstieg von 40% gegenĂĽber dem ersten Halbjahr 2025 entspricht. Darin enthalten sind: € 2,6 Mio. Erlöse aus der VeräuĂźerung der Minderheitsbeteiligung an der SEGLAN S.L. sowie vereinnahmten Dividenden, € 6,7 Mio. Investitionen in Sachanlagen (PP&E), insbesondere fĂĽr zusätzliche Produktionsanlagen zur Abwicklung groĂźvolumiger Sicherheitsdruckprojekte in der Region MEA sowie fĂĽr das zweite Personalisierungszentrum in den USA (Salt Lake City, Utah), die beide der UnterstĂĽtzung des kĂĽnftigen Wachstums dienen, € 3,8 Mio. Investitionen in die interne Softwareentwicklung, insbesondere zur Weiterentwicklung der Payment Lösungen (ACOS- und Personalisierungssysteme) sowie der Digital Technologies Lösungen (GaiaB, CaaS und Data-Capture-Plattform). Die gesamten Investitionsausgaben (CAPEX) des Konzerns einschlieĂźlich Nutzungsrechten (Right-of-Use Assets) beliefen sich im ersten Halbjahr 2026 auf € 12,3 Mio. und lagen damit um 56% ĂĽber dem Vorjahreswert. Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit fĂĽhrte zu einem Nettozufluss von € 2,1 Mio. Wesentliche Bestandteile waren Kreditaufnahmen in Höhe von € 13,3 Mio., die RĂĽckzahlungen von Finanzverbindlichkeiten und Leasingverbindlichkeiten in Höhe von insgesamt € 8,0 Mio. sowie gezahlte Zinsen von € 3,1 Mio. mehr als kompensierten. Â
Nicht-finanzielle Leistungsindikatoren
H1 2026
H1 2025
Veränd.
Veränd. in %
Anzahl verkaufter Karten (in Millionen)
63,7
55,7
8,0
+14%
Durchschnittliche Anzahl der Mitarbeitenden (Vollzeitäquivalent)
2.165
2.115
49
+2%
Anzahl der Arbeitnehmer nach Köpfen (per 30. Juni)
2.536
2.379
157
+7%
  Dai Nippon Printing Co., Ltd. freiwilliges Übernahmeangebot Am 13. Mai 2026 gab die Dai Nippon Printing Co., Ltd. („DNP“) ihre Absicht bekannt, ein freiwilliges öffentliches Übernahmeangebot für sämtliche ausstehenden Aktien der AUSTRIACARD HOLDINGS AG (das „Angebot“) zu einem Angebotspreis von € 10,00 je Aktie in bar zu unterbreiten. Die Angebotsunterlage wurde am 12. Juni 2026 veröffentlicht. Am 19. Juni 2026 veröffentlichten Vorstand und Aufsichtsrat ihre begründeten Stellungnahmen und empfahlen den Aktionären der Gesellschaft, das Angebot anzunehmen. Die Annahmefrist für das Angebot begann am 12. Juni 2026 und endete am 21. August 2026 (was einer Gesamtdauer von 10 Wochen entspricht). Rund 96,55% der Aktionäre haben das Angebot angenommen, insgesamt wuden 35.099.096 Aktien in das Angebot eingeliefert. Gemäß dem österreichischen Übernahmegesetz begann am 26. August 2026 eine dreimonatige zusätzliche Annahmefrist für jene Aktionäre, die das Angebot bislang nicht angenommen haben. Diese endet am 26. November 2026 um 17:00 Uhr Wiener Ortszeit bzw. 18:00 Uhr Athener Ortszeit. Das Angebot steht unter den in Abschnitt 4.1 der Angebotsunterlage festgelegten aufschiebenden Bedingungen. Bis zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Pressemitteilung zu den Finanzergebnissen für das erste Halbjahr 2026 waren die aufschiebenden Bedingungen noch nicht vollständig erfüllt (die investitionskontrollrechtliche Freigabe durch die zuständige österreichische Behörde steht noch aus). Daher war das Angebot zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Pressemitteilung noch nicht unbedingt rechtsverbindlich geworden. Darüber hinaus hat DNP seine Absicht bekannt gegeben, vorbehaltlich der Erfüllung der noch ausstehenden aufschiebenden Bedingung (investitionskontrollrechtliche Freigabe durch die zuständige österreichische Behörde) einen Ausschluss der Minderheitsaktionäre gemäß den Bestimmungen des österreichischen Gesellschafter-Ausschlussgesetzes durchzuführen. Dies würde letztlich zu einem Delisting der AUSTRIACARD-Aktien sowohl von der Wiener Börse als auch von Euronext Athen führen.      SEGMENTBERICHTERSTATTUNG Central Eastern Europe & DACH (CEE)
Geschäftsverlauf Segment in Millionen €
H1 2026
H1 2025
Veränd. in Mio. €
Veränd. in %
Umsatzerlöse
111,5
104,0
7,5
+7%
Material- und Versandkosten
(64,1)
(56,2)
de | AT0000A325L0 | AUSTRIACARD HOLDINGS AG | boerse | 70005184 |