Commerzbank Aktiengesellschaft, DE000CBK1001

Commerzbank legt mit starkem 9M-Konzernergebnis Fundament fĂŒr weiteren strategischen Plan – Eigenkapitalrendite von mehr als 11 % in 2027 angestrebt

08.11.2023 - 06:59:58

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Commerzbank Aktiengesellschaft / Schlagwort(e): 9-Monatszahlen/Kapitalmarkttag


08.11.2023 / 06:59 CET/CEST
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Strategie-Update: Bank stĂ€rkt Ertragsbasis durch gezielten Ausbau des KundengeschĂ€fts – Fokus auf digitalem Banking, Asset-Management und nachhaltigen Finanzierungen Aufwandsquote soll bis 2027 auf 55 % sinken – Ziel fĂŒr Konzernergebnis bei rund 3,4 Mrd. Euro Attraktive KapitalrĂŒckgabe an AktionĂ€rinnen und AktionĂ€re geplant CEO Manfred Knof: „Mit unserer weiterentwickelten Strategie bauen wir unsere Position als prĂ€gende Kraft am deutschen Bankenmarkt aus.“  Q3 und Ausblick 2023: Konzernergebnis nach neun Monaten auf 1,8 Mrd. Euro fast verdoppelt (9M 2022: 963 Mio. Euro) – Renditeziele der „Strategie 2024“ bereits erreicht ErtrĂ€ge in Q3 dank guten KundengeschĂ€fts und anhaltenden RĂŒckenwinds durch Zinsen deutlich auf 2,8 Mrd. Euro (Q3 2022: 1,9 Mrd. Euro) gesteigert FĂŒr Gesamtjahr 2023 Konzernergebnis von rund 2,2 Mrd. Euro und RoTE von 7,5 % erwartet AktienrĂŒckkaufsprogramm von bis zu 600 Mio. Euro zur Genehmigung bei EZB und Finanzagentur beantragt CFO Bettina Orlopp: „Die Transformationsarbeit der vergangenen Jahre zahlt sich zunehmend aus. Wir haben nach neun Monaten mehr verdient als im Gesamtjahr 2022.“   Die Commerzbank hat im dritten Quartal 2023 ihre starke GeschĂ€ftsentwicklung fortgesetzt und nach neun Monaten ihren Konzerngewinn fast verdoppelt. Dabei profitierte die Bank vom Zinsumfeld, einem trotz der KonjunkturschwĂ€che niedrigen Risikoergebnis und von ihrer unverĂ€ndert hohen Kostendisziplin. Die Kernziele der „Strategie 2024“ hat die Bank damit bereits fast erreicht und so ein starkes Fundament fĂŒr die angestrebte höhere AusschĂŒttung geschaffen. Nun lĂ€utet sie ihre nĂ€chste Strategiephase ein. Bis 2027 soll die Ertragsbasis durch konsequente Kundenorientierung weiter ausgebaut und die ProfitabilitĂ€t kontinuierlich gesteigert werden. „Mit der ,Strategie 2024‘ haben wir eine harte, aber notwendige Restrukturierung erfolgreich umgesetzt. Wir haben ein neues GeschĂ€ftsmodell etabliert und die Commerzbank zurĂŒck in die Erfolgsspur gebracht“, sagte Manfred Knof, Vorstandsvorsitzender der Commerzbank. „Darauf bauen wir mit unserem Strategieprogramm bis 2027 auf: Wir werden unsere Ertragsbasis vergrĂ¶ĂŸern, die Aufwandsquote weiter verbessern und unsere Eigenkapitalrendite steigern. Damit schaffen wir Wert fĂŒr unsere AktionĂ€rinnen und AktionĂ€re und bauen unsere Position als prĂ€gende Kraft am deutschen Bankenmarkt aus.“ Unter dem Strich soll das Nettoergebnis bis 2027 auf 3,4 Milliarden Euro steigen und die Eigenkapitalrendite (RoTE) auf mehr als 11 % verbessert werden. Damit wird die Bank ihre Kapitalkosten verdienen. Dazu soll vor allem ein gesteigerter ProvisionsĂŒberschuss beitragen, wĂ€hrend fĂŒr den ZinsĂŒberschuss ausgehend von einem bereits hohen Niveau ein moderater Anstieg erwartet wird. Die finanzielle Steuerung erfolgt weiterhin auf Basis der Aufwandsquote, die sich bis 2027 auf circa 55 % verbessern soll. FĂŒr die harte Kernkapitalquote wird eine ZielgrĂ¶ĂŸe von 13,5 % angestrebt. Geplant ist, mehr Kapital an die AktionĂ€rinnen und AktionĂ€re zurĂŒckzugeben: FĂŒr die Jahre 2025 bis 2027 wird eine AusschĂŒttungsquote von mehr als 50 % angestrebt, jedoch nicht mehr als das Konzernergebnis nach Abzug von AT-1-Kupons. FĂŒr die GeschĂ€ftsjahre 2022 bis 2024 ist weiterhin geplant, in Summe 3 Milliarden Euro ĂŒber Dividenden und AktienrĂŒckkĂ€ufe an die AktionĂ€rinnen und AktionĂ€re auszuschĂŒtten. Zudem bestĂ€tigt die Bank ihr Ziel, fĂŒr das laufende GeschĂ€ftsjahr 50 % des Konzernergebnisses nach Abzug von AT-1-Kupons ĂŒber eine Dividendenzahlung und einen beantragten AktienrĂŒckkauf von bis zu 600 Millionen Euro auszuschĂŒtten. Es ist geplant, diesen AktienrĂŒckkauf vor der Hauptversammlung 2024 stattfinden zu lassen. Die jeweiligen AusschĂŒttungsquoten sind dabei abhĂ€ngig von der wirtschaftlichen Entwicklung und GeschĂ€ftsopportunitĂ€ten. Alle AktienrĂŒckkĂ€ufe mĂŒssen von der EuropĂ€ischen Zentralbank und der Finanzagentur genehmigt werden. Die Strategie bis 2027 fußt auf den drei SĂ€ulen Wachstum, Exzellenz und Verantwortung. Die Bank will ihre Kundinnen und Kunden mit relevanten Produkten und Lösungen begleiten und das Kundenerlebnis ĂŒber alle KanĂ€le hinweg, also in Filialen, im Beratungscenter und ĂŒber digitale ZugĂ€nge, weiter verbessern. Die Ertragsbasis soll vor allem durch ein ausgeweitetes ProvisionsgeschĂ€ft nachhaltig gestĂ€rkt werden. Ihre Effizienz wird die Bank insbesondere durch einfache digitale Prozesse steigern. Auf dieser Basis soll auch die Aufwandsquote verbessert werden. Nachhaltigkeit bleibt ein zentraler Bestandteil der Strategie. Die Bank wird die nachhaltige Transformation der deutschen Wirtschaft weiterhin aktiv mitgestalten. Garant fĂŒr die erfolgreiche Umsetzung der Strategie sind die Mitarbeitenden. Daher wird die Bank ihre Position als attraktive Arbeitgeberin fĂŒr ihre Mitarbeitenden und Talente stĂ€rken.
  PUK: Asset- und Wealth-Management sowie comdirect als Wachstumstreiber Im Privat- und Unternehmerkundensegment (PUK) wird das Angebot von optimierten und digitalen Banking-Lösungen fĂŒr die knapp 11 Millionen Kundinnen und Kunden ausgeweitet. Mit dem ganzheitlichen Ansatz und den beiden Marken Commerzbank und comdirect werden alle KundenbedĂŒrfnisse bedient – ob online oder mobil, im Beratungscenter oder persönlich in weiterhin rund 400 Filialen. Die Commerzbank möchte jeder Kundin und jedem Kunden das passende Modell fĂŒr die alltĂ€glichen Banking-BedĂŒrfnisse anbieten. Dazu wird sie unter anderem ihre Konto- und Kartenangebote sowie Zahlungsverkehrslösungen weiterentwickeln. Die Commerzbank hat den Anspruch, als Premium-Anbieterin die erste Anlaufstelle fĂŒr anspruchsvolle Kundschaft zu sein. Ihr Angebot mit Fokus auf Wertpapier- und KreditgeschĂ€ft wird sie konsequent ausbauen. Chancen sieht die Commerzbank insbesondere im Asset- und Wealth-Management. Die AktivitĂ€ten werden ĂŒber maßgeschneiderte und ganzheitliche Angebote fĂŒr Premium-Kundinnen und -Kunden ausgeweitet, zum Beispiel mit der neu ausgegrĂŒndeten Asset-Management-Gesellschaft Yellowfin. In der Beratung von Wealth-Management-Kunden nutzt die Commerzbank kĂŒnftig ein ganzheitliches Beratungstool: Neben liquidem Anlagevermögen werden auch illiquide Assets betrachtet. Bei den Unternehmerkunden will sie ihr Kundenwachstum verstĂ€rken und sich dabei auf bestimmte Zielgruppen fokussieren. Die comdirect wird ihre Position als digitale Hauptbank mit einem erweiterten Produktangebot und mit ihrer exzellenten Brokerage-Plattform stĂ€rken. Die mBank wird mit ihrem digitalen und attraktiven GeschĂ€ftsmodell ihre fĂŒhrende Position bei Privatkundinnen und -kunden ausbauen.
  Firmenkunden: fĂŒhrende Marktposition ausbauen Die Commerzbank wird als fĂŒhrende deutsche Mittelstandsbank ihre Firmenkunden bei der laufenden Transformation weiter eng begleiten. Ihre bisherige Strategie im FirmenkundengeschĂ€ft wird die Bank bis 2027 durch gezielte Investitionen in Produkte und digitale Lösungen weiter vorantreiben. So wird die Commerzbank das Transaction Banking durch Investitionen in neue Systeme und Technologien stĂ€rken und damit ihre fĂŒhrende Position im Zahlungsverkehr sowie bei der Abwicklung des deutschen Außenhandels sichern. Die Bank begleitet im internationalen GeschĂ€ft Kunden mit Bezug zu Deutschland, Österreich oder der Schweiz sowie aus Zukunftsbranchen. Im KreditgeschĂ€ft liegt der Fokus auf Wachstum in Deutschland sowie der Finanzierung grĂŒner Infrastrukturprojekte weltweit. DafĂŒr setzt die Commerzbank auf ihre Kompetenzzentren fĂŒr erneuerbare Energien in Hamburg, Singapur und New York. Im Bereich Capital Markets will die Bank das Angebot im digitalen WĂ€hrungsgeschĂ€ft ausweiten und ihre zentrale Onlinehandelsplattform fĂŒr weitere Asset-Klassen öffnen. Ein weiterer Schwerpunkt wird auf dem Ausbau des BondsgeschĂ€fts liegen.
  Basis fĂŒr Strategie bis 2027 mit starker GeschĂ€ftsentwicklung im Jahr 2023 gelegt Im dritten Quartal des laufenden GeschĂ€ftsjahres steigerte die Bank ihre ErtrĂ€ge um 46 % auf 2,755 Milliarden Euro (Q3 2022: 1,886 Milliarden Euro). Haupttreiber war der um gut ein Drittel auf 2,166 Milliarden Euro gestiegene ZinsĂŒberschuss (Q3 2022 1,621 Milliarden Euro). Auch gegenĂŒber dem Vorquartal ist das Zinsergebnis noch einmal gewachsen. Zudem lagen die Sonderbelastungen in Polen im dritten Quartal deutlich unter dem Vorjahreswert. Der ProvisionsĂŒberschuss stabilisierte sich trotz eines schwĂ€cheren WertpapiergeschĂ€fts bei 831 Millionen Euro (Q3 2022: 849 Millionen Euro). Nach neun Monaten lagen die ErtrĂ€ge der Bank insgesamt bei 8,052 Milliarden Euro (9M 2022: 7,098 Milliarden Euro). Die Kosten stiegen trotz des Inflationsdrucks im dritten Quartal nur leicht auf 1,549 Milliarden Euro (Q3 2022: 1,520 Milliarden Euro). Dies beinhaltet einen RĂŒckgang der PflichtbeitrĂ€ge auf 45 Millionen Euro (Q3 2022: 91 Millionen Euro), was vor allem auf geringere Abgaben in Polen zurĂŒckzufĂŒhren ist. Die operativen Kosten stiegen auf 1,504 Milliarden Euro (Q3 2022: 1,429 Milliarden Euro). GrĂŒnde fĂŒr die Zunahme sind höhere Abgrenzungen fĂŒr die variable VergĂŒtung aufgrund der positiven GeschĂ€ftsentwicklung und allgemeine Gehaltserhöhungen. Insgesamt sank die Aufwandsquote im dritten Quartal auf 56 % (Q3 2022: 81 %). In den ersten neun Monaten gingen die Kosten der Bank um 1,4 % auf 4,806 Milliarden Euro (9M 2022: 4,873 Milliarden Euro) zurĂŒck, die Aufwandsquote belief sich auf 60 % (9M 2022: 69 %). Das Risikoergebnis lag im dritten Quartal trotz des schwierigen wirtschaftlichen Umfeldes mit minus 91 Millionen Euro (Q3 2022: minus 84 Millionen Euro) auf niedrigem Niveau. Das spiegelt die hohe QualitĂ€t des Kreditbuches mit einer Problemkreditquote (NPE) von lediglich 1,0 % wider. FĂŒr mögliche kĂŒnftige AusfĂ€lle wegen SekundĂ€reffekten aus Lieferkettenproblemen, Inflation und gestiegenen Zinsen steht der Bank immer noch eine pauschale Risikovorsorge (Top-Level-Adjustment (TLA)) von 435 Millionen Euro zur VerfĂŒgung. Ihr Operatives Ergebnis vervierfachte die Bank im dritten Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum fast auf 1,116 Milliarden Euro (Q3 2022: 282 Millionen Euro), nach neun Monaten ist es um 83 % auf 2,879 Milliarden Euro (9M 2022: 1,571 Milliarden Euro) gestiegen. Das Konzernergebnis nach Steuern und Minderheiten legte im dritten Quartal auf 684 Millionen Euro (Q3 2022: 195 Millionen Euro) zu. Die harte Kernkapitalquote erhöhte sich damit zum Stichtag 30. September 2023 nochmals auf 14,6 % (Q2 2023: 14,4 %). Darin berĂŒcksichtigt ist bereits die Abgrenzung fĂŒr die geplante AusschĂŒttung von 50 % des Konzernergebnisses nach Abzug von AT-1-Kupons fĂŒr das GeschĂ€ftsjahr 2023. Der Abstand zur regulatorischen Mindestanforderung (MDA-Schwelle) von rund 10,1 % belief sich Ende September auf 448 Basispunkte. Die Eigenkapitalrendite (RoTE) verbesserte sich nach neun Monaten des Jahres deutlich auf 8,6 % (9M 2022: 4,3 %). „Die Transformationsarbeit der vergangenen Jahre zahlt sich zunehmend aus. Neben dem Zinsumfeld profitieren wir von einem niedrigen Risikoergebnis und fortgesetzter Kostendisziplin“, sagte FinanzvorstĂ€ndin Bettina Orlopp. „Damit haben wir nach neun Monaten schon mehr verdient als im Gesamtjahr 2022. Wir rechnen damit, dass wir die Eigenkapitalrendite in diesem Jahr bereits auf 7,5 % steigern und damit unser Ziel aus der ,Strategie 2024‘ ein Jahr frĂŒher erreichen werden. Das ist eine starke Basis, um unsere AusschĂŒttung wie geplant deutlich zu erhöhen.“
  Entwicklung der Segmente im dritten Quartal: erfolgreiches Einlagenmanagement Im zunehmenden Wettbewerb um Einlagen behauptete sich das Segment Privat- und Unternehmerkunden (PUK) in Deutschland gut. Die Einlagen stiegen per Ende September auf 157 Milliarden Euro (Ende Juni: 153 Milliarden Euro). Dabei schichteten die Kundinnen und Kunden zunehmend Gelder vom Girokonto in zinstragende Produkte um. Das Kreditvolumen erhöhte sich leicht auf 125 Milliarden Euro (Q2 2023: 124 Milliarden Euro). Insgesamt stieg der ZinsĂŒberschuss von PUK in Deutschland im dritten Quartal um knapp 9 % auf 597 Millionen Euro an (Q3 2022: 550 Millionen Euro). Das Wertpapiervolumen ging im Vergleich zum Vorquartal leicht auf 205 Milliarden Euro (Q2 2023: 208 Milliarden Euro) zurĂŒck. GegenĂŒber dem Vorjahr steht hingegen aufgrund der positiven Entwicklung an den Börsen ein deutliches Plus zu Buche (Q3 2022: 182 Milliarden Euro). Die Kundinnen und Kunden handelten aber aufgrund der geringen MarktvolatilitĂ€t deutlich weniger. Zudem fĂŒhrten die gestiegenen Einlagenzinsen zu einer ZurĂŒckhaltung bei Wertpapieranlagen. So sank der ProvisionsĂŒberschuss des Segments auf 436 Millionen Euro (Q3 2022: 451 Millionen Euro). Unter dem Strich ging im dritten Quartal das Operative Ergebnis des Privat- und Unternehmerkundensegments in Deutschland auf 299 Millionen Euro (Q3 2022: 320 Millionen Euro) leicht zurĂŒck. Die mBank steuerte dank ihres weiterhin sehr starken KundengeschĂ€fts im dritten Quartal 89 Millionen Euro zum Operativen Gewinn bei und konnte damit die neuerliche Vorsorge von 234 Millionen Euro fĂŒr das Schweizer-Franken-Portfolio ĂŒberkompensieren. Nach neun Monaten beliefen sich diese Belastungen auf 754 Millionen Euro. Im dritten Quartal 2022 stand bei der mBank noch ein Verlust von 528 Millionen Euro zu Buche. Damals lag die Vorsorge fĂŒr die Schweizer-Franken-Kredite bei fast 480 Millionen Euro, hinzu kamen weitere 270 Millionen Euro Sonderbelastungen fĂŒr die sogenannten Credit Holidays. Das Firmenkundensegment steigerte seine ErtrĂ€ge um fast 15 % auf 1,171 Milliarden Euro (Q3 2022: 1,021 Milliarden Euro). Es profitierte von einem weiterhin starken EinlagengeschĂ€ft ĂŒber alle Kundengruppen hinweg. Damit konnte das Segment den leichten RĂŒckgang im KapitalmarktgeschĂ€ft infolge der geringeren MarktvolatilitĂ€t mehr als ausgleichen. Bei einem sehr niedrigen Risikoergebnis von minus 4 Millionen Euro im dritten Quartal (Q3 2022: plus 13 Millionen Euro) legte das Operative Ergebnis um nahezu 21 % auf 645 Millionen Euro zu (Q3 2022: 535 Millionen Euro).
  Ausblick 2023 angehoben Nach dem guten Verlauf des dritten Quartals konkretisiert die Commerzbank ihren Ausblick fĂŒr das Gesamtjahr 2023: Sie erwartet nun ein Konzernergebnis von rund 2,2 Milliarden Euro (2022: 1,4 Milliarden Euro). Die ErtrĂ€ge sollen auf rund 10,6 Milliarden Euro (2022: 9,5 Milliarden Euro) steigen. Dazu soll der ZinsĂŒberschuss mehr als 8,1 Milliarden Euro (2022: 6,5 Milliarden Euro) beitragen. Zuletzt hatte die Bank hier mindestens 7,8 Milliarden Euro in Aussicht gestellt. Im Fair-Value-Ergebnis werden auch im vierten Quartal gegenlĂ€ufige Effekte erwartet. Der ProvisionsĂŒberschuss wird weiterhin leicht unter dem Vorjahresniveau von 3,5 Milliarden Euro erwartet. Bei den Kosten bestĂ€tigt die Bank ihr Ziel von 6,4 Milliarden Euro (2022: 6,5 Milliarden Euro). Die Aufwandsquote als entscheidende SteuerungsgrĂ¶ĂŸe wird nun bei 61 % erwartet und nĂ€hert sich damit der ZielgrĂ¶ĂŸe von 60 % im Jahr 2024. Die Bank erwartet nun ein Risikoergebnis von weniger als minus 700 Millionen Euro im Gesamtjahr (2022: minus 876 Millionen Euro) vor möglicher Verwendung des TLA. Bislang hatte die Bank Belastungen unter 800 Millionen Euro angenommen. Bei der CET-1-Quote wird mit einem Wert von rund 14,7 % fĂŒr Ende 2023 gerechnet. Der RoTE wird bei etwa 7,5 % (2022: 4,9 %) erwartet.   Übersicht ĂŒber wesentliche Finanzkennzahlen
in Mio. Euro Q3 2023 Q3 2022 Q3 23
vs.
Q3 22
in %
Q2 2023 9M 2023 9M 2022 9M 23
vs.
9M 22
in %
ZinsĂŒberschuss 2.166 1.621 +33,6 2.130 6.242 4.500 +38,7
ProvisionsĂŒberschuss 831 849 -2,1 841 2.587 2.714 -4,7
Fair-Value-Ergebnis1 -67 172   -17 -157 594  
Sonstige ErtrÀge -175 -757 +76,9 -324 -621 -709 +12,5
ErtrÀge 2.755 1.886 +46,1 2.629 8.052 7.098 +13,4
ErtrÀge ohne Sondereffekte 2.727 2.066 +32,0 2.621 8.003 7.112 +12,5
Risikoergebnis -91 -84 -8,4 -208 -367 -654 +43,9
Operative Kosten 1.504 1.429 +5,2 1.481 4.449 4.291 +3,7
PflichtbeitrÀge 45 91 -50,9 52 357 583 -38,8
Operatives Ergebnis 1.116 282   888 2.879 1.571 +83,3
Restrukturierungsaufwendungen 6 14 -55,8 4 14 54 -73,9
Ergebnis vor Steuern 1.109 267   885 2.865 1.517 +88,8
Steuern 405 228 +77,8 338 1.022 653 +56,6
Minderheiten 20 -155   -19 14 -98  
Konzernergebnis2 684 195   565 1.829 963 +90,0
Aufwandsquote im operativen GeschÀft
exkl. PflichtbeitrÀge (%)
54,6 75,8   56,3 55,3 60,4  
Aufwandsquote im operativen GeschÀft
inkl. PflichtbeitrÀgen (%)
56,2 80,6   58,3 59,7 68,7  
Operativer RoTE (%) 14,6 3,8   11,8 12,7 7,2  
Netto-RoTE (%)3 9,6 2,2   7,9 8,6 4,3  
Netto-RoE (%) 9,2 2,2   7,6 8,3 4,2  
CET-1-Quote (%)3 14,6 13,8   14,4 14,6 13,8  
Leverage Ratio 4,9 4,5   4,9 4,9 4,5  
Bilanzsumme (Mrd. Euro) 510 536   502 510 536  
1 Ergebnis aus erfolgswirksam zum Fair Value bewerteten finanziellen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten.
2 Den Commerzbank-AktionÀren und den Investoren in zusÀtzliche Eigenkapitalbestandteile zurechenbares Konzernergebnis.
3 Nach Abzug von Abgrenzung fĂŒr geplante AusschĂŒttung und potenziellen (komplett diskretionĂ€ren) AT-1-Kupons.
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Über die Commerzbank Die Commerzbank ist die fĂŒhrende Bank fĂŒr den Mittelstand und starker Partner von rund 26.000 FirmenkundenverbĂŒnden sowie knapp 11 Millionen Privat- und Unternehmerkundinnen und -kunden in Deutschland. In zwei GeschĂ€ftsbereichen – Privat- und Unternehmerkunden sowie Firmenkunden – bietet die Bank ein umfassendes Portfolio an Finanzdienstleistungen. Die Commerzbank wickelt rund 30 Prozent des deutschen Außenhandels ab und ist im FirmenkundengeschĂ€ft international in mehr als 40 LĂ€ndern vertreten. Die Bank konzentriert sich auf den deutschen Mittelstand, Großunternehmen sowie institutionelle Kunden. Im internationalen GeschĂ€ft begleitet die Commerzbank Kunden mit einem GeschĂ€ftsbezug zu Deutschland, Österreich oder der Schweiz und Unternehmen aus ausgewĂ€hlten Zukunftsbranchen. Im Segment Privat- und Unternehmerkunden steht die Bank mit den Marken Commerzbank und comdirect an der Seite ihrer Kundinnen und Kunden: online und mobil, im Beratungscenter und persönlich vor Ort. Die polnische Tochtergesellschaft mBank S.A. ist eine innovative Digitalbank und betreut rund 5,7 Millionen Privat- und Firmenkunden ĂŒberwiegend in Polen sowie in der Tschechischen Republik und der Slowakei. Disclaimer Diese Mitteilung enthĂ€lt in die Zukunft gerichtete Aussagen. Dabei handelt es sich um Aussagen, die keine Tatsachen der Vergangenheit beschreiben. Solche Aussagen in dieser Mitteilung betreffen unter anderem die erwartete zukĂŒnftige GeschĂ€ftsentwicklung der Commerzbank, erwartete Effizienzgewinne und Synergien, erwartete Wachstumsperspektiven und sonstige Chancen fĂŒr eine Wertsteigerung der Commerzbank sowie die erwarteten zukĂŒnftigen finanziellen Ergebnisse, Restrukturierungsaufwendungen und sonstige Finanzentwicklungen und -angaben. Diese in die Zukunft gerichteten Aussagen basieren auf aktuellen Planungen, Erwartungen, SchĂ€tzungen und Prognosen des Vorstands. Sie sind von einer Reihe von Annahmen abhĂ€ngig und unterliegen bekannten und unbekannten Risiken, Unsicherheiten und anderen Faktoren, die dazu fĂŒhren können, dass die tatsĂ€chlichen Ergebnisse oder Entwicklungen wesentlich von jenen abweichen, die durch diese in die Zukunft gerichteten Aussagen ausgedrĂŒckt oder impliziert werden. Solche Faktoren sind etwa die Verfassung der FinanzmĂ€rkte in Deutschland, Europa, den USA und in anderen Regionen, in denen die Commerzbank einen erheblichen Teil ihrer ErtrĂ€ge erzielt und einen erheblichen Teil ihrer Vermögenswerte hĂ€lt, die Preisentwicklung von Vermögenswerten und Entwicklung von MarktvolatilitĂ€ten, insbesondere aufgrund der andauernden europĂ€ischen Schuldenkrise, der mögliche Ausfall von Kreditnehmern oder Kontrahenten von HandelsgeschĂ€ften, die Umsetzung ihrer strategischen Initiativen zur Verbesserung des GeschĂ€ftsmodells, die VerlĂ€sslichkeit ihrer GrundsĂ€tze, Verfahren und Methoden zum Risikomanagement, Risiken aufgrund regulatorischer Änderungen sowie andere Risiken. In die Zukunft gerichtete Aussagen gelten deshalb nur an dem Tag, an dem sie gemacht werden. Die Commerzbank ist nicht verpflichtet, die in dieser Mitteilung enthaltenen, in die Zukunft gerichteten Aussagen auf den neuesten Stand zu bringen oder abzuĂ€ndern, um Ereignisse oder UmstĂ€nde zu reflektieren, die nach dem Datum dieser Mitteilung eintreten.


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