Deutsche Rohstoff AG, DE000A0XYG76

VorlÀufige Konzernzahlen 2023 bestÀtigen erneutes Rekordjahr

12.03.2024 - 08:49:56

Deutsche Rohstoff AG / DE000A0XYG76

Deutsche Rohstoff AG / Schlagwort(e): VorlÀufiges Ergebnis


12.03.2024 / 08:49 CET/CEST
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  Umsatz 2023 bei 196,6 Mio. EUR 19% ĂŒber Vorjahr EBITDA 2023 bei 158,2 Mio. EUR 14% ĂŒber Vorjahr Konzernergebnis nach Minderheiten steigt auf 65,1 Mio. EUR Ergebnis je Aktie steigt um 7% auf 13,01 EUR (Vorjahr 12,15 EUR) Q4 2023: bisher stĂ€rkstes Quartal der Konzerngeschichte mit einem Umsatz von 64,0 Mio. EUR und einem EBITDA von 56,5 Mio. EUR
Jan-Philipp Weitz, CEO, kommentierte: „Mit einem Umsatz von ĂŒber 196 Mio. EUR und einem Gewinn von 65 Mio. EUR hat die Deutsche Rohstoff AG sowohl operativ als auch in Sachen ProfitabilitĂ€t nicht nur einen neuen Rekord erreicht, sondern auch bestĂ€tigt, dass sich der Konzern auf diesem hohen Niveau etabliert hat. FĂŒr das laufende Jahr und die kommenden Jahre haben wir eine hervorragende Basis geschaffen und sind zuversichtlich, weiterhin Ergebnisse (EBITDA) von deutlich ĂŒber 100 Mio. EUR generieren zu können.“


Starker Umsatz- und EBITDA-Anstieg

Der Deutsche Rohstoff Konzern hat im GeschÀftsjahr 2023 einen Umsatz in Höhe von 196,5 Mio. EUR (Prognose 188 bis 198 Mio. EUR; Vorjahr: 165,4 Mio. EUR), ein Ergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern (EBITDA) in Höhe von 158,2 Mio. EUR (Prognose 152 bis 162 Mio. EUR; Vorjahr: 139,1 Mio. EUR) sowie ein Konzernergebnis nach Minderheiten in Höhe von 65,1 Mio. EUR bzw. 13,01 EUR pro Aktie (Vorjahr: 60,8 Mio. EUR bzw. 12,15 EUR pro Aktie) erzielt. Vor Minderheiten liegt das Konzernergebnis bei 67,5 Mio. EUR (Vorjahr 66,2 Mio. EUR). Umsatz und EBITDA liegen damit im oberen Bereich der im November veröffentlichten, erhöhten Prognosebandbreite (vgl. Meldung vom 14. November 2023). Insgesamt wurde die Prognose im Laufe des Jahres 2023 aufgrund der guten operativen Entwicklung, der Erweiterung der Bohrprogramme und des Verkaufs der Utah-FlÀchen zweimal erhöht.


Operatives GeschÀft treibt Ergebnisse

Das vierte Quartal war mit ca. 15.300 BOEPD das bisher volumenstÀrkste Quartal der Unternehmensgeschichte. Dies zeigt sich auch durch einen Rekordumsatz von 64,0 Mio. EUR sowie einem EBITDA von 56,5 Mio. EUR und einem Konzernergebnis im 4. Quartal von 22,5 Mio. EUR.

Die sehr starke operative Performance im Jahr 2023 mit einer Produktion von ca. 12.700 BOEPD (Barrel ÖlĂ€quivalent pro Tag; Vorjahr: 9.600 BOEPD) bildet die Grundlage fĂŒr dieses bisher beste Konzernergebnis der Unternehmensgeschichte. FĂŒr das Gesamtjahr wurden nach Hedges fĂŒr Öl rund 74 USD/BBL (Vorjahr: 76,50 USD/BBL) realisiert. Der durchschnittliche realisierte Preis nach Hedges fĂŒr Erdgas betrug rund 2,90 USD/mcf (Vorjahr: 4,25 USD/mcf). Der deutliche Anstieg von Umsatz und Ergebnis ist damit im Wesentlichen auf erhöhte Produktionsvolumina zurĂŒckzufĂŒhren.

Neben den hohen ErtrĂ€gen aus dem operativen GeschĂ€ft konnten im Jahr 2023 20,7 Mio. EUR (Vorjahr: 24,9 Mio. EUR) an sonstigen betrieblichen ErtrĂ€gen erwirtschaftet werden. Hiervon entfallen rund 18,1 Mio. EUR auf die VerĂ€ußerung von FlĂ€chen in Utah und auf den Verkauf von Aktien des Anlage- und Umlaufvermögens.

Der Materialaufwand stieg im Zuge der höheren Produktion von 30,4 Mio. EUR in 2022 auf 34,3 Mio. EUR in 2023. Der Materialaufwand pro BOE sank um rund 12% auf rund 8,0 USD/BOE (Vorjahr: 9,04 USD/BOE).

Das Konzernergebnis stieg mit 7% leicht unterproportional zu Umsatz und EBITDA (14%), insbesondere aufgrund gestiegener Abschreibungen von 65,1 Mio. EUR (Vorjahr: 47,7 Mio. EUR) infolge der höheren Produktionsvolumina und kapitalintensiverer Bohrungen in Wyoming. Der Zinsaufwand stieg auf 9,7 Mio. EUR (Vorjahr 6,9 Mio. EUR) aufgrund der erhöhten Bank- und Anleihe-Verbindlichkeiten und höheren Zinsen in den USA.


Solide Bilanz unterstĂŒtzt weiteres Wachstum

Liquide Mittel (Bankguthaben und Wertpapiere des Umlaufvermögens) standen dem Konzern am 31. Dezember 2023 in Höhe von rund 82,2 Mio. EUR (Vorjahr: 54,2 Mio. EUR) zur VerfĂŒgung. Das Eigenkapital stieg auf 187,3 Mio. EUR (Vorjahr: 132,4 Mio. EUR) und die Eigenkapitalquote auf 38,0% (Vorjahr: 37,8%). Die Bilanzsumme lag bei 493,5 Mio. EUR (Vorjahr 350,3 Mio. EUR). Die Verbindlichkeiten stiegen auf 205,0 Mio. EUR (Vorjahr: 149,1 Mio. EUR) und die RĂŒckstellungen auf 47,2 Mio. EUR (Vorjahr: 32,7 Mio. EUR). Die Nettofinanzverbindlichkeiten (Verbindlichkeiten aus Anleihen und gegenĂŒber Banken abzĂŒglich liquider Mittel) stiegen auf 79,1 Mio. EUR (Vorjahr: 55,7 Mio. EUR) an. Der Verschuldungsgrad (Nettofinanzverbindlichkeiten in Relation zum EBITDA) lag bei 0,5 (Vorjahr: 0,4).

Der vorlĂ€ufige operative Cash Flow lag im Jahr 2023 bei rund 135 Mio. EUR, gleichzeitig markierte das Jahr 2023 auch Rekordinvestitionen von rund 200 Mio. EUR in Bohrungen und in Pipeline-Infrastruktur. Bereinigt um die VerĂ€ußerung der Utah FlĂ€chen und sonstiger Effekte lag der Cash Flow aus Investitionen bei rund 145 Mio. EUR. Der Free Cash Flow vor Finanzierungsaufwendungen wie Zinsen, AnleiherĂŒckzahlungen und Dividenden war daher um rund 10 Mio. EUR negativ.

Henning Döring, CFO, kommentierte: „Durch die starke Produktion und durch den Utah-Verkauf konnten wir die Rekordinvestitionen in 2023 zu 95% aus operativen Mitteln finanzieren. Der Verschuldungsgrad ist nur leicht gestiegen. Damit ist eine solide Ausgangsbasis geschaffen, um in 2024 sowohl das profitable Wachstum fortzufĂŒhren als auch die Bilanzstruktur weiter zu stĂ€rken.“

Alle Zahlen fĂŒr 2023 sind vorlĂ€ufig und ungeprĂŒft. Den geprĂŒften Konzernabschluss und den GeschĂ€ftsbericht wird die Deutsche Rohstoff AG voraussichtlich am 23. April 2024 veröffentlichen.


Mannheim, 12. MĂ€rz 2024


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