Drägerwerk, DE0005550636

Drägerwerk-Aktie gibt seit Vorbericht 1,22 Prozent nach

Veröffentlicht am: 05.11.2026 um 16:08 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller, Chefredakteur AD HOC NEWS
Die Drägerwerk-Aktie gibt nach dem jüngsten Bericht nach. Der Konzern hält trotz schwächerem Quartals-EBIT an seinen Jahreszielen fest.

Umsatz wächst, Margendruck bleibt

  • Drägerwerk steigerte den währungsbereinigten Umsatz in den ersten neun Monaten um 5,3 Prozent.
  • Das EBIT des dritten Quartals sank trotz höherer Auftragseingänge, während die Jahresziele unverändert blieben.
  • Zollrückerstattungen stützten das Neunmonatsergebnis und erhöhen den Fokus auf die operative Entwicklung im Schlussquartal.
Drägerwerk, DE0005550636, Illustration mit AI erstellt.

Die Drägerwerk-Aktie gab seit dem jüngsten eigenen Bericht nach. Der Realtime-Kurs der Drägerwerk-Aktie lag am Donnerstag, 5. November 2026, um 16:00 Uhr bei Lang & Schwarz bei 105,60 Euro, 0,94 Prozent unter dem Xetra-Schlusskurs vom Mittwoch, 4. November.

Gegenüber dem im eigenen Bericht vom 4. November um 18:05 Uhr gelesenen Kurs von 106,90 Euro entspricht die aktuelle Notierung einem Rückgang von 1,22 Prozent. Dieser Vergleich seit dem Vorbericht ist vom Tagesvergleich mit dem Xetra-Schlusskurs getrennt zu betrachten.

Umsatzplus trifft auf Quartalsdruck

Drägerwerk erhöhte den währungsbereinigten Umsatz in den ersten neun Monaten 2026 um 5,3 Prozent auf 2.453,9 Millionen Euro. Der Auftragseingang legte um 3,6 Prozent auf 2.673,5 Millionen Euro zu. Beide Geschäftsbereiche trugen zum Umsatzwachstum bei, wobei die Sicherheitstechnik stärker zulegte.

Das EBIT stieg im Neunmonatszeitraum auf 111,8 Millionen Euro nach 77,1 Millionen Euro im Vorjahr. Im dritten Quartal sank das EBIT jedoch auf 48,0 Millionen Euro nach 56,7 Millionen Euro; die EBIT-Marge verringerte sich von 6,8 auf 5,6 Prozent.

Zollrückerstattungen stützen Ergebnis

Wie aus der Deutsche-Börse-Mitteilung hervorgeht, enthielt das Neunmonats-EBIT Zollrückerstattungen von 27,9 Millionen Euro. Davon entfielen 20,1 Millionen Euro auf das dritte Quartal. 3,8 Millionen Euro betrafen laufende Zollaufwendungen und waren für den Vorjahresvergleich ergebnisneutral.

Die funktionalen Aufwendungen stiegen in den ersten neun Monaten um 5,6 Prozent. Für Anleger rückt damit die Frage in den Vordergrund, wie viel des Ergebnisanstiegs nach dem Wegfall der Einmaleffekte aus dem laufenden Geschäft bleibt.

Jahresziele bleiben unverändert

Drägerwerk erwartet für 2026 weiterhin ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum von 2,0 bis 6,0 Prozent und eine EBIT-Marge von 6,0 bis 8,0 Prozent. Das Schlussquartal wird damit entscheidend für die Erreichung der Margenspanne.

Drägerwerk AG & Co. KGaA

  • ISIN: DE0005550636
  • WKN: 555063
  • Ticker: DRW3
  • Lang & Schwarz: 105,60 Euro am 5. November 2026 um 16:00 Uhr Berliner Zeit
  • Xetra-Schluss: 106,60 Euro am 4. November 2026
  • Sektor: Medizintechnik und Sicherheitstechnik
  • Indizes: SDAX, TecDAX

Das deutsche Marktumfeld wird am DAX beobachtet.

Weitere Meldungen und Analysen zur Drägerwerk-Aktie

Disclaimer...
de | DE0005550636 | DRäGERWERK | boerse | 70464717 |