Gabler Group AG, DE000A421RZ9

Gabler Group AG veröffentlicht Prognose fĂŒr 2026 – Umsatz zwischen EUR 69 Mio. und EUR 71 Mio. sowie bereinigtes EBIT zwischen EUR 17 Mio. und EUR 19 Mio. erwartet

19.05.2026 - 07:30:03 | dgap.de

Gabler Group AG / DE000A421RZ9

Gabler Group AG / Schlagwort(e): Quartals-/Zwischenmitteilung


19.05.2026 / 07:30 CET/CEST
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  Q1 2026 im Einklang mit den GeschĂ€ftserwartungen des Managements – hohe VisibilitĂ€t hinsichtlich der Prognose fĂŒr GeschĂ€ftsjahr 2026 Fortgesetzte Auftragserfolge erhöhen den Gesamtauftragsbestand auf rund EUR 376,8 Mio.; zudem besteht eine hohe VisibilitĂ€t hinsichtlich des kurzfristigen Abschlusses von drei weiteren VertrĂ€gen mit jeweils einem Volumen im zweistelligen Millionen-Euro-Bereich Starke NettoliquiditĂ€tsposition von EUR 37,9 Mio. zur UnterstĂŒtzung des weiteren Wachstums Höchste Anzahl an Refits fĂŒr U-Boot-Mastsysteme seit mehreren Jahren als Treiber fĂŒr ProfitabilitĂ€t im GeschĂ€ftsjahr 2026
LĂŒbeck (Deutschland), 19. Mai 2026 – Die Gabler Group AG (ISIN: DE000A421RZ9 / Ticker: XK4, die „Gesellschaft“ oder „Gabler“), ein etablierter Entwickler und Hersteller missionskritischer Unterwassertechnologien in den GeschĂ€ftsbereichen Submarine Systems, Subsea Communications & Data und Subsea Power, verzeichnete im ersten Quartal 2026 eine erwartungsgemĂ€ĂŸ projektgetriebene GeschĂ€ftsentwicklung, wie sie in Teilen des Verteidigungssektors ĂŒblich ist. Die Umsatzrealisierung gewinnt im Jahresverlauf deutlich an Dynamik. Bereits fĂŒr das erste Halbjahr des GeschĂ€ftsjahres 2026 besteht eine hohe VisibilitĂ€t fĂŒr die Erzielung eines Umsatzes von mehr als EUR 24 Mio. Gleichzeitig wird das Marktumfeld aus Sicht der Gesellschaft weiterhin durch langfristige Investitionen in maritime Sicherheits- und VerteidigungsfĂ€higkeiten, den Schutz kritischer Unterwasserinfrastruktur sowie die steigende Nachfrage nach autonomen und vernetzten Unterwassersystemen unterstĂŒtzt. Auf Basis der Projektpipeline, des hohen Auftragsbestands sowie bereits geplanter Umsatzrealisierungen erwartet Gabler fĂŒr das GeschĂ€ftsjahr 2026 einen Umsatz zwischen EUR 69 Mio. und EUR 71 Mio. sowie ein bereinigtes Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) zwischen EUR 17 Mio. und EUR 19 Mio., bereinigt um IPO-bezogene Aufwendungen und Abschreibungen auf GeschĂ€fts- oder Firmenwerte. Der Umsatz belief sich im ersten Quartal 2026 auf EUR 5,5 Mio. und lag damit angesichts des projektgetriebenen GeschĂ€ftsmodells der Gesellschaft sowie der SaisonalitĂ€t des GeschĂ€fts vollstĂ€ndig im Rahmen der Erwartungen der Gesellschaft. Ein wesentlicher Treiber im GeschĂ€ftsjahr 2026 wird der globale Refitzyklus fĂŒr konventionelle U-Boot-Mastsysteme sein. Das aktuelle Niveau an Ersatzbeschaffungen fĂŒr U-Boot-Mastsysteme befindet sich auf dem höchsten Stand der vergangenen Jahre. Das Margenprofil dieses GeschĂ€fts unterstĂŒtzt die Erwartung der Gesellschaft, die kommunizierte bereinigte EBIT-Prognose fĂŒr 2026 zu erreichen. Der Gesamtauftragsbestand belief sich zum Ende des ersten Quartals 2026 auf rund EUR 376,8 Mio.[1] und lag damit ĂŒber dem Vorjahresniveau (31. Dezember 2025: EUR 358,7 Mio.). Dies entspricht mehr als dem FĂŒnffachen des fĂŒr das GeschĂ€ftsjahr 2026 erwarteten Umsatzes und unterstreicht die hohe VisibilitĂ€t des GeschĂ€ftsmodells. Der Auftragsbestand umfasst unter anderem jĂŒngste AuftrĂ€ge ĂŒber insgesamt EUR 20 Mio. und EUR 17 Mio. von internationalen Marinen sowie einen Auftrag ĂŒber EUR 10 Mio. direkt von einer Werft. Gabler hat im ersten Quartal 2026 zusĂ€tzliche operative KapazitĂ€ten aufgebaut, um die Voraussetzungen fĂŒr das erwartete Wachstum zu schaffen. Im wachstumsstĂ€rksten GeschĂ€ftsbereich Subsea Power schloss die Tochtergesellschaft SubCtech die Konsolidierung ihrer bislang drei Standorte in einen neuen, speziell auf zukĂŒnftige Anforderungen ausgelegten Standort erfolgreich ab und verdreifachte dadurch ihre FlĂ€chenkapazitĂ€t. Im GeschĂ€ftsbereich Submarine Systems wurde ein neuer Produktionsstandort angemietet, der in den kommenden zwei Jahren in Betrieb genommen werden soll. DarĂŒber hinaus hat Gabler seine Vertriebsteams gezielt erweitert; rund 33 % des geplanten Ausbaus wurden bereits umgesetzt. Zudem wurden bereits rund 40 % der geplanten zusĂ€tzlichen Entwicklerstellen im Bereich Forschung und Entwicklung (F&E) besetzt. Gabler baut seine internationale MarktprĂ€senz weiter aus; Vertriebsstrukturen vor Ort in den Vereinigten Staaten wurden bereits etabliert, eine PrĂ€senz in Kanada soll bis Ende Mai 2026 folgen. Im Bereich Akquisitionen evaluiert Gabler verschiedene OpportunitĂ€ten, wobei ein möglicher Abschluss im GeschĂ€ftsjahr 2027 gesehen wird. Ein wesentlicher Meilenstein im ersten Quartal 2026 war die erfolgreiche erste Erprobung der unbemannten OberflĂ€chenfahrzeuge („Unmanned Surface Vehicles“, USVs) Ranger und Raider, die aus Torpedorohren gestartet werden können. Die Gesellschaft testete die Ranger- und Raider-Systeme erfolgreich im Einsatz. Diese Unterwasserlösungen wurden entwickelt, um taktische Vorteile im Einsatzraum zu schaffen, einschließlich der FĂ€higkeit zum Starten, Verweilen, Auftauchen, Beobachten und Wirken. Ranger ist primĂ€r fĂŒr ISR-Missionen („Intelligence, Surveillance and Reconnaissance“, Informationsgewinnung, Überwachung und AufklĂ€rung im Einsatzraum) ausgelegt, Raider hingegen fĂŒr einmalige AngriffseinsĂ€tze. Die Erprobungen verliefen erfolgreich, und die Gesellschaft steht derzeit kurz vor dem Abschluss von zwei weiteren VertrĂ€gen fĂŒr diese unbemannten Unterwasserfahrzeuge. Die im Zusammenhang mit dem IPO geplante RĂŒckfĂŒhrung der langfristigen Finanzverbindlichkeiten wurde bis Ende MĂ€rz 2026 vollstĂ€ndig abgeschlossen. Infolgedessen verfĂŒgt die Gesellschaft nun ĂŒber eine schuldenfreie Bilanz sowie eine starke NettoliquiditĂ€tsposition von EUR 37,9 Mio. zur UnterstĂŒtzung des weiteren Wachstums. Vor diesem Hintergrund veröffentlicht die Gesellschaft heute erstmals ihre Prognose fĂŒr das GeschĂ€ftsjahr 2026 und erwartet einen Umsatz zwischen EUR 69 Mio. und EUR 71 Mio. sowie ein bereinigtes EBIT zwischen EUR 17 Mio. und EUR 19 Mio., bereinigt um IPO-bezogene Aufwendungen und Abschreibungen auf GeschĂ€fts- oder Firmenwerte.

David Schirm, CEO der Gabler Group AG: „Der IPO war ein Katalysator fĂŒr unser GeschĂ€ft. Er hat neue Chancen eröffnet und durch die höhere globale Sichtbarkeit zu einem deutlichen Anstieg der GesprĂ€che mit bestehenden sowie neuen Kunden gefĂŒhrt. Wir konzentrieren uns darauf, zusĂ€tzliche operative KapazitĂ€ten zu schaffen und unsere internationalen Vertriebsstrukturen weiter auszubauen, um dieses Wachstum in unseren KernmĂ€rkten nachhaltig zu unterstĂŒtzen. Es sind spannende Zeiten fĂŒr unser Unternehmen, und wir sind zuversichtlich, unsere Ziele fĂŒr das GeschĂ€ftsjahr 2026 und darĂŒber hinaus zu erreichen.“

Earnings Call: Heute um 16:30 Uhr (MESZ) findet fĂŒr Analysten und institutionelle Investoren ein Earnings Call der Gabler Group AG statt. Die zugehörige InvestorenprĂ€sentation wird vor Beginn der Veranstaltung im Bereich Investor Relations auf der Webseite der Gesellschaft veröffentlicht. Die Registrierung zum Earnings Call ist unter folgendem Link möglich:
Earnings Call – Q1 2026.

INVESTOR RELATIONS KONTAKT: Patrick Jacobs
VP Investor Relations
E-Mail: IR@gablergroup.com

ÜBER DIE GABLER GROUP Die Gabler Group mit Sitz in LĂŒbeck wurde 1962 gegrĂŒndet und ist ein etablierter Entwickler und Hersteller von missionskritischen Unterwassertechnologien, der den Großteil seines Nettoumsatzes mit Verteidigungs- und verteidigungsbezogenen Lösungen erzielt. Gabler Group ist der fĂŒhrende europĂ€ische und weltweit einer der grĂ¶ĂŸten Anbieter von missionskritischen AusfahrgerĂ€tesystemen und zugehörigen Steuerungssystemen in Bezug auf das Volumen fĂŒr konventionelle U-Boote im GeschĂ€ftsbereich U-Boot-Systeme. Die Gabler Group ist ein vertrauenswĂŒrdiger Partner fĂŒr ĂŒber 250 Kunden weltweit, darunter 25 Marinen, und beschĂ€ftigt rund 240 Mitarbeiter.

[1] Der Gesamtauftragsbestand setzt sich aus einem festen Auftragsbestand (vertraglich vereinbarte und terminierte Projekte) von rund EUR 89,7 Mio. (31. Dezember 2025: EUR 89,8 Mio.) sowie einem weichen Auftragsbestand (Rahmenvereinbarungen und projektbezogene Abrufvolumina) von rund EUR 287,0 Mio. (31. Dezember 2025: EUR 268,9 Mio.) zusammen.


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