vbw Pressemitteilung zum Journalistenseminar âVerteidigungs- und BĂŒndnisfĂ€higkeitâ: Wiederherstellung der VerteidigungsfĂ€higkeit muss politische PrioritĂ€t werden
05.12.2023 - 08:41:37 | dgap.de| Emittent / Herausgeber: ibw â Informationszentrale der Bayerischen Wirtschaft e. V. / Schlagwort(e): Sonstiges/Sonstiges 05.12.2023 / 08:41 CET/CEST FĂŒr den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. Wiederherstellung der VerteidigungsfĂ€higkeit muss politische PrioritĂ€t werden Brossardt: âAls Zentrum der deutschen wehrtechnischen Industrie leistet Bayern einen wichtigen Beitrag zur âZeitenwendeââ (MĂŒnchen, 04.12.2023). Die vbw â Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. setzt sich fĂŒr einen wehrhaften Staat ein. Das Ausrufen der sicherheitspolitischen âZeitenwendeâ, die Einrichtung des âSondervermögens Bundeswehrâ und das Nato-Versprechen, Jahr fĂŒr Jahr zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts in Verteidigung zu investieren, sind aus Sicht der vbw gute und richtige Entscheidungen. Das Zentrum der Sicherheits- und Verteidigungsindustrie liegt im Freistaat. âMit rund 45.000 ErwerbstĂ€tigen ist der bayerische Wehrtechniksektor der gröĂte in der Bundesrepublik. Jedes dritte Unternehmen dieses Bereiches hat seinen Sitz im Freistaat. Unsere Unternehmen sind hochleistungsfĂ€hig und technologisch fĂŒhrend. Sie decken die gesamte Wertschöpfungskette abâ, erklĂ€rte vbw HauptgeschĂ€ftsfĂŒhrer Bertram Brossardt im Rahmen eines Journalistenseminars zum Thema âVerteidigungs- und BĂŒndnisfĂ€higkeitâ. Referent des Abends war der Sicherheits- und MilitĂ€rexperte Prof. Dr. Carlo Masala. Er hat den Lehrstuhl fĂŒr Internationale Politik an der renommierten UniversitĂ€t der Bundeswehr in MĂŒnchen inne. Zudem ist er Direktor am Metis Institut fĂŒr Strategie und Vorausschau. Eines der zentralen Themen des Seminars war die ins Stocken geratene âZeitenwendeâ. Die vbw kritisiert insbesondere die erlahmende Beschaffungsoffensive. âBei unseren Unternehmen ist vom âSondervermögenâ noch nicht wirklich viel angekommen. Das muss sich dringend Ă€ndernâ, erklĂ€rte Brossardt. Im zweiten Halbjahr 2022 gelang der Bundesregierung ein vielversprechender Start mit einer deutlichen Erhöhung der RĂŒstungsvorhaben im Umfang von ĂŒber 25 Millionen Euro. In den letzten Monaten aber mehren sich die Meldungen von Projektstreichungen. âDie Beschaffungsoffensive muss weiter Fahrt aufnehmen und unsere heimische Industrie muss ausreichend Beteiligungsmöglichkeiten bekommenâ, fordert Brossardt. Stimmen, die im Zuge der Haushaltskrise eine KĂŒrzung des Sondervermögens fordern, erteilt die vbw eine klare Absage. âUnsere VerteidigungsfĂ€higkeit muss gerade vor dem Hintergrund der aktuellen geopolitischen Lage politische PrioritĂ€t habenâ, so Brossardt. Dazu sind aus Sicht der vbw weitere Investitionen notwendig. Brossardt: âWir mĂŒssen das Sondervermögen aufstocken und das Zwei-Prozent-Ziel der NATO dauerhaft im Kernhaushalt verankern.â  Kontakt: Tobias Rademacher, 089-551 78-399, tobias.rademacher@ibw-bayern.de, www.vbw-bayern.de  Veröffentlichung einer Mitteilung, ĂŒbermittelt durch EQS Group AG. Medienarchiv unter https://www.eqs-news.com. FĂŒr den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. |
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