Medienmitteilung Planegg/MĂŒnchen, 10. Dezember 2023  Kombination aus Pelabresib und Ruxolitinib fĂŒhrte zu einer signifikanten Verkleinerung des Milzvolumens, die SVR35-Ansprechrate war fast doppelt so hoch wie bei Placebo plus Ruxolitinib Starker positiver Trend bei der Symptomreduktion und doppelt so viele Patienten erreichten sowohl SVR35 als auch TSS50 im Vergleich zu Placebo und Ruxolitinib Verbesserung der AnĂ€mie, einschlieĂlich höherer HĂ€moglobin-Ansprechraten, weniger Patienten mit Transfusionsbedarf und weniger AnĂ€mie als Nebenwirkung im Vergleich zu Placebo plus Ruxolitinib Verbesserung der Knochenmarkfibrose um mindestens einen Grad bei mehr Patienten als im Vergleich zu Placebo plus Ruxolitinib Die Sicherheitsergebnisse stimmen mit denen frĂŒherer klinischer Studien ĂŒberein, mit weniger Nebenwirkungen des Grades ?3 im Vergleich zu Placebo plus Ruxolitinib MorphoSys veranstaltet am Montag, den 11. Dezember, eine Investorenveranstaltung, um die Ergebnisse vorzustellen  Die MorphoSys AG (FSE: MOR; NASDAQ: MOR) hat heute umfassende Ergebnisse der Phase 3-Studie MANIFEST-2 vorgestellt, in der Pelabresib, ein sich in klinischer Entwicklung befindender BET-Inhibitor, in Kombination mit dem JAK-Inhibitor Ruxolitinib bei JAK-Inhibitor-naiven Patienten mit Myelofibrose untersucht wurde. Die Ergebnisse wurden im Rahmen eines mĂŒndlichen Vortrags auf der 65. Jahrestagung der American Society of Hematology (ASH) in San Diego, Kalifornien, prĂ€sentiert. Myelofibrose ist durch vier Krankheitsmerkmale gekennzeichnet: eine vergröĂerte Milz, AnĂ€mie, Knochenmarkfibrose und krankheitsbedingte Symptome. In der MANIFEST-2 Studie zeigte sich bei der Kombination von Pelabresib und Ruxolitinib bei allen Krankheitsmerkmalen eine Verbesserung, im Gegensatz zu Placebo und Ruxolitinib, der aktuellen Standardbehandlung bei Myelofibrose. Die Dosierung von Ruxolitinib war in beiden Studienarmen Ă€hnlich und wurde auf Grundlage der zugelassenen Myelofibrose-Indikation festgelegt. âDie Ergebnisse von MANIFEST-2 zeigen klare Verbesserungen bei den vier Merkmalen der Myelofibrose, einschlieĂlich einer signifikanten Verringerung der MilzgröĂe. Dies ist ein wichtiges Ergebnis, da die Verringerung der MilzgröĂe bekanntermaĂen in Zusammenhang mit dem Ăberleben der Patienten stehtâ, sagte Raajit K. Rampal, M.D., Ph.D., Direktor des Center for Hematologic Malignancies und des Myeloproliferative Neoplasms Program am Memorial Sloan Kettering Cancer Center. âDie umfassenden Ergebnisse, die bei der ASH-Jahrestagung vorgestellt wurden, zeigen auch, dass die Pelabresib-Kombination die AnĂ€mie, die krankheitsbedingten Symptome und die Knochenmarkfibrose verbessert und dass sie gut vertrĂ€glich ist. Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass Pelabresib und Ruxolitinib als Erstlinienbehandlung dieser schwerwiegenden Krankheit einen Paradigmenwechsel herbeifĂŒhren könnten.â Umfassende Ergebnisse der MANIFEST-2 Studie MANIFEST-2 ist eine globale, multizentrische, doppelblinde Phase 3-Studie, in der 430 JAK-Inhibitor-naive erwachsene Patienten mit Myelofibrose im VerhĂ€ltnis 1:1 randomisiert wurden und entweder Pelabresib in Kombination mit Ruxolitinib oder Placebo und Ruxolitinib erhielten, was sie zu einer der gröĂten bisher durchgefĂŒhrten Studien bei dieser Krankheit macht. Starke Verringerung des Milzvolumens und der Symptome In der MANIFEST-2 Studie war der Anteil der Patienten, die in Woche 24 eine Verringerung des Milzvolumens um ?35 % (SVR35), den primĂ€ren Endpunkt, erreichten, in der Gruppe mit Pelabresib und Ruxolitinib nahezu doppelt so hoch wie in der Gruppe mit Placebo und Ruxolitinib (p < 0,001). FĂŒr den ersten wichtigen sekundĂ€ren Endpunkt zur Bewertung der Symptomreduktion, die absolute VerĂ€nderung des Total Symptom Scores (TSS) nach 24 Wochen, gab es eine starke numerische Verbesserung fĂŒr Patienten, die Pelabresib und Ruxolitinib im Vergleich zu Placebo plus Ruxolitinib erhielten. Die Ansprechrate fĂŒr den zweiten wichtigen sekundĂ€ren Endpunkt, nĂ€mlich den Anteil der Patienten, die nach 24 Wochen eine Verringerung des Total Sympotom Scores um ?50 % (TSS50) erreichten, war bei den Patienten, die Pelabresib und Ruxolitinib erhielten, ebenfalls numerisch höher. Signifikante Verbesserungen bei beiden wichtigen sekundĂ€ren Endpunkten wurden mit der Pelabresib-Kombination bei Patienten mit mittlerem Risiko (Dynamic International Prognostic Scoring System [DIPSS] Int-1 und Int-2) beobachtet, die ĂŒber 90 % der MANIFEST-2-Population ausmachen. Der Anteil der Patienten, die in Woche 24 sowohl SVR35 als auch TSS50 erreichten, war bei der Kombination aus Pelabresib und Ruxolitinib doppelt so hoch wie bei Placebo und Ruxolitinib (40,2 % bzw. 18,5 %). Einzelheiten sind in der folgenden Tabelle dargestellt.
| Endpunkt | Pelabresib + Ruxolitinib (n = 214) | Placebo + Ruxolitinib (n = 216) | Differenz |
| SVR35 | 65,9 % | 35,2 % | 30,4 %* P-Wert: p < 0,001 |
| Absolute VerÀnderung des TSS | -15,99 (Mittlerer Ausgangswert: 28,26)  | -14,05 (Mittlerer Ausgangswert: 27,36) | -1,94** P-Wert: 0,0545 |
| TSS50 | 52,3 % | 46,3 % | 6,0 %* P-Wert: 0,216 |
*Differenz berechnet auf Basis gemeinsamer Risikodifferenz nach Cochran-Mantel-Haenszel (CMH) **kleinste quadratische MittelwertschĂ€tzung Verbesserung der AnĂ€mie Patienten, die Pelabresib in Kombination mit Ruxolitinib erhielten, berichteten ĂŒber weniger AnĂ€mie als Nebenwirkung (43,9 %, Grad ?3: 23,1 %) im Vergleich zu Patienten, die Placebo und Ruxolitinib erhielten (55,6 %, Grad ?3: 36,4 %). DarĂŒber hinaus benötigten im Pelabresib- und Ruxolitinib-Arm in Woche 24 weniger Patienten eine Erythrozytentransfusion als im Placebo-Arm (30,8 % bzw. 41,2 %). Ein gröĂerer Anteil der Patienten erreichte unter Pelabresib und Ruxolitinib im Vergleich zu Placebo plus Ruxolitinib eine HĂ€moglobinreaktion â definiert als ein mittlerer Anstieg des HĂ€moglobinspiegels um ?1,5 g/dL gegenĂŒber dem Ausgangswert, ohne dass in den vorangegangenen 12 Wochen Transfusionen verabreicht wurden (9,3 % bzw. 5,6 %). Die durchschnittlichen HĂ€moglobinwerte waren bei den Patienten, die Pelabresib und Ruxolitinib erhielten, höher als bei den Patienten, die Placebo plus Ruxolitinib erhielten, und zwar von Woche 9 bis zu Woche 24. Eine Verbesserung der AnĂ€mie wurden in allen untersuchten Patientenrisikogruppen beobachtet. âAnĂ€mie kann die LebensqualitĂ€t der Patienten beeintrĂ€chtigen, da sie zu starker MĂŒdigkeit fĂŒhrt und Bluttransfusionen erforderlich machtâ, sagte Professor Claire Harrison, Guy's and St. Thomas' NHS Foundation Trust, London, Vereinigtes Königreich. âIn der MANIFEST-2-Studie zeigten sich bei den Patienten, die die Kombinationstherapie erhielten, deutliche Vorteile in Bezug auf die AnĂ€mie, einschlieĂlich höherer HĂ€moglobinwerte, weniger Transfusionen von roten Blutkörperchen und weniger Nebenwirkungen wie AnĂ€mie und MĂŒdigkeit. Angesichts der starken Wirksamkeit, des VertrĂ€glichkeitsprofils und der Anzeichen einer KrankheitsverĂ€nderung hat die Kombination aus Pelabresib und Ruxolitinib das Potenzial, zum neuen Therapiestandard in der Erstlinienbehandlung der Myelofibrose zu werden.â Verbesserung der Knochenmarkfibrose Die Knochenmarkfibrose, die krankhafte Ăberwucherung des Knochenmarks durch faseriges Narbengewebe, ist ein zentrales pathologisches Merkmal der Myelofibrose. In der MANIFEST-2 Studie verbesserte sich in Woche 24 die Fibrose des Knochenmarks bei einem gröĂeren Anteil von Patienten um mindestens einen Grad, die Pelabresib und Ruxolitinib erhielten (38,5 % gegenĂŒber 24,2 % bei Placebo und Ruxolitinib), und verschlechterte sich um mindestens einen Grad bei einem kleineren Anteil von Patienten, die Pelabresib und Ruxolitinib erhielten (16,3 % gegenĂŒber 28,3 % bei Placebo und Ruxolitinib). Die Knochenmarkfibrose wird anhand der Faserdichte auf einer Skala von 0 (normal) bis 3 (am schwersten) eingestuft. Studien deuten auf einen Zusammenhang zwischen dem Grad der Knochenmarkfibrose und der Prognose der Patienten hin. Biomarker-Analyse deutet auf KrankheitsverĂ€nderung hin In einer Biomarker-Analyse wurden die durchschnittlichen Plasmaspiegel entzĂŒndlicher Zytokine (IL-8, IL-6, TNF-? und NF-?B-regulierte Zytokine) bei Patienten, die Pelabresib und Ruxolitinib erhielten, im Vergleich zu Placebo plus Ruxolitinib, nach 24 Wochen reduziert. Erhöhte Zytokinwerte werden mit allen vier Krankheitsmerkmalen in Verbindung gebracht; erhöhte IL-8-Werte deuten auch auf schlechtere Ăberlebensaussichten hin. Diese biomolekularen Verbesserungen könnten ein frĂŒher Hinweis auf eine krankheitsmodifizierende Wirkung sein. Gut vertrĂ€gliches Sicherheitsprofil Insgesamt wurden behandlungsbedingte Nebenwirkungen des Grades ? 3 bei Pelabresib und Ruxolitinib seltener beobachtet als bei Placebo und Ruxolitinib (49,1 % bzw. 57,5 %). Im Pelabresib und Ruxolitinib-Arm waren die am hĂ€ufigsten hĂ€matologischen Nebenwirkungen (?10 %) AnĂ€mie (43,9 %; Grad ?3: 23,1 %), Thrombozytopenie (32,1 %; Grad ?3: 9,0 %) und Abnahme der Thrombozytenzahl (20,8 %; Grad ?3: 4,2 %). In der Placebo- und Ruxolitinib-Gruppe waren die am hĂ€ufigsten hĂ€matologischen Nebenwirkungen AnĂ€mie (55,6 %; Grad ?3: 36,4 %), Thrombozytopenie (23,4 %; Grad ?3: 5,6 %) und Abnahme der Thrombozytenzahl (15,9 %; Grad ?3: 0,9 %). Die hĂ€ufigsten (?10 %) nicht-hĂ€matologischen Nebenwirkungen in der Pelabresib- und Ruxolitinib-Gruppe waren Durchfall (23,1 %; Grad ?3: 0,5 %), Dysgeusie (18,4 %; Grad ?3: 0,5 %), Verstopfung (18,4 %; Grad ?3: 0 %), Ăbelkeit (14,2 %; Grad ?3: 0,5 %), Husten (12,7 %; Grad ?3: 0 %), Asthenie (11,8 %; Grad ?3: 0,5 %), MĂŒdigkeit (11,8 %; Grad ?3: 0,5 %), Schwindel (11,3 %; Grad ?3: 0 %), Kopfschmerzen (11,3 %; Grad ?3: 0,5 %) und COVID-19 (11,3 %; Grad ?3: 0 %). Die hĂ€ufigsten nicht-hĂ€matologischen Nebenwirkungen in der Placebo- und Ruxolitinib-Gruppe waren Verstopfung (24,3 %; Grad ?3: 0), Durchfall (18,7 %; Grad ?3: 1,4 %), MĂŒdigkeit (16,8 %; Grad ?3: 0,9 %), COVID-19 (15,9 %; Grad ?3: 1,9 %), Ăbelkeit (15,0 %; Grad ?3: 0 %), Asthenie (13,6 %; Grad ?3: 0 %), Dyspnoe (13,1 %; Grad ?3: 0,9 %), Husten (11,2 %; Grad ?3: 0 %) und Kopfschmerzen (10,7 %; Grad ?3: 0 %). Die Abbruchrate aufgrund von Nebenwirkungen betrug 10,7 % bei Pelabresib und Ruxolitinib und 6,5 % bei Placebo plus Ruxolitinib. Das VertrĂ€glichkeitsprofil der Kombinationstherapie aus Pelabresib und Ruxolitinib stimmte mit frĂŒheren klinischen Studien ĂŒberein. Es wurden keine neuen Sicherheitssignale beobachtet. âDie vier Krankheitsmerkmale der Myelofibrose â vergröĂerte Milz, AnĂ€mie, Knochenmarkfibrose und krankheitsbedingte Symptome â haben einen starken Einfluss auf das Leben der Patienten. In de MANIFEST-2 Studie setzt die Kombination aus JAK- und BET-Inhibitor bei allen vier Merkmalen an und hat das Potenzial, den Krankheitsverlauf zu verĂ€ndernâ, so Dr. Tim Demuth, Chief Research and Development Officer von MorphoSys. âWir sind zuversichtlich, dass die umfassenden Daten wichtige Erkenntnisse ĂŒber die vielversprechende und gut vertrĂ€gliche Kombination von Pelabresib und Ruxolitinib liefern werden. Unser Ziel ist es nun, diese Erstlinientherapie fĂŒr Myelofibrose-Patienten mit mittlerem und hohem Risiko so schnell wie möglich verfĂŒgbar zu machen. Wir freuen uns auf die GesprĂ€che zu diesen Daten mit den Zulassungsbehörden und bereiten sorgfĂ€ltig die ZulassungsantrĂ€ge vor, die wir Mitte 2024 bei der U.S. Food and Drug Administration und der European Medicines Agency einreichen wollen.â Investorenveranstaltung auf der ASH-Jahrestagung 2023 MorphoSys wird eine Veranstaltung fĂŒr Investoren ausrichten, um diese detaillierten Ergebnisse zu besprechen. Fragen werden durch das Managementteam des Unternehmens und medizinische Experten beantwortet, darunter Professor Claire Harrison, Guy's and St. Thomas' NHS Foundation Trust, London, GroĂbritannien, und Ruben Mesa, M.D., FACP, President and Executive Director, Atrium Health Levine Cancer Center und Atrium Health Wake Forest Baptist Comprehensive Cancer Center. Die Veranstaltung, die am Montag, den 11. Dezember, im Hilton San Diego Bayfront Hotel stattfindet, beginnt mit einem Networking-FrĂŒhstĂŒck um 6:30 Uhr PST. Dem folgt um 7:00 Uhr PST (16:00 Uhr MEZ / 15:00 Uhr GMT / 10:00 Uhr EST) die PrĂ€sentation. FĂŒr diejenigen, die nicht persönlich bei ASH 2023 dabei sein können, wird es einen Webcast geben. Teilnehmer des Webcast können sich vorab registrieren und erhalten dann die Einwahldaten, um einfach und schnell an der Telefonkonferenz teilnehmen zu können: [
https://services.choruscall.it/DiamondPassRegistration/register?confirmationNumber=5982651&linkSecurityString=c1a71840b]. Bitte wĂ€hlen Sie sich 10 Minuten vor Beginn der Konferenz ein. Der Live-Webcast (Ton und PrĂ€sentation) kann direkt ĂŒber
https://media.choruscall.eu/mediaframe/webcast.html?webcastid=q3lG25n3 oder unter "Veranstaltungen und Konferenzen" auf der MorphoSys Website
www.morphosys.com im Bereich "Investoren" aufgerufen werden. Im Anschluss an die Veranstaltung wird an gleicher Stelle eine synchronisierte Aufzeichnung der Telefonkonferenz zur VerfĂŒgung stehen. Ăber MorphoSys Bei MorphoSys haben wir eine klare Mission: Wir wollen Menschen mit Krebs ein besseres und lĂ€ngeres Leben ermöglichen. Als globales, kommerziell ausgerichtetes Biopharma-Unternehmen nutzen wir modernste Wissenschaft und Technologien, um neuartige Krebsmedikamente zu entdecken, zu entwickeln und Patienten zur VerfĂŒgung zu stellen. MorphoSys hat seinen Hauptsitz in Planegg, Deutschland und fĂŒhrt sein GeschĂ€ft in den USA von Boston, Massachusetts. Mehr Informationen finden Sie auf
www.morphosys.de. Folgen Sie uns auf
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X (Twitter). Ăber Pelabresib Pelabresib (CPI-0610) ist ein selektiver niedermolekularer Wirkstoff in der Entwicklungsphase, der durch die Hemmung der Funktion von BET-Proteinen (BET - Bromodomain- und Extra-Terminal-Domain) die Anti-Tumor-AktivitĂ€t fördern soll, um so die Expression von abnormal exprimierten Genen bei Krebs zu verringern. Pelabresib wird derzeit zur Behandlung von Myelofibrose untersucht und wurde noch nicht von einer Zulassungsbehörde zugelassen. Die Entwicklung von pelabresib wurde zum Teil von der Leukemia and Lymphoma SocietyÂź finanziert Ăber MANIFEST-2
MANIFEST-2 (NCT04603495) ist eine globale, doppelblinde, randomisierte klinische Phase-3-Studie mit Pelabresib in Kombination mit Ruxolitinib gegenĂŒber Placebo plus Ruxolitinib bei JAK-Inhibitor-naiven Patienten mit Myelofibrose. Der primĂ€re Endpunkt der Studie ist eine Verringerung des Milzvolumens um mindestens 35 % (SVR35) gegenĂŒber dem Ausgangswert nach 24 Wochen. Ein wichtiger sekundĂ€rer Endpunkt der Studie ist eine Verbesserung des Total Symptom Scores (TSS50) um 50 % oder mehr gegenĂŒber dem Ausgangswert nach 24 Wochen. Der neue zentrale sekundĂ€re Endpunkt, die absolute VerĂ€nderung des TSS, wurde hinzugefĂŒgt, um die VerĂ€nderung des durchschnittlichen TSS vom Ausgangswert bis zur Woche 24 der Behandlung direkt zu messen, und ist als erster zentraler sekundĂ€rer Endpunkt im hierarchischen Testschema von MANIFEST-2 aufgefĂŒhrt. Die Entscheidung, das Protokoll der klinischen Studie MANIFEST-2 zu aktualisieren, wurde im Anschluss an ein Typ-C-Treffen mit der US-amerikanischen Food and Drug Administration (FDA) im September 2023 getroffen. Die endgĂŒltige Ănderung des klinischen Protokolls unterliegt der Genehmigung durch Gesundheitsbehörden auĂerhalb der USA. Weitere sekundĂ€re Endpunkte sind das progressionsfreie Ăberleben, das GesamtĂŒberleben, die anhaltende Verbesserung der MilzgröĂe und des Total Symptom Scores und die Verbesserung der Knochenmarkfibrose sowie weitere Endpunkte. Constellation Pharmaceuticals, Inc., eine Tochtergesellschaft von MorphoSys, ist der Sponsor der MANIFEST-2 Studie. Ăber Myelofibrose Myelofibrose ist eine Form von Blutkrebs und gehört zu einer Gruppe der Krankheiten, die als myeloproliferative Neoplasmen bezeichnet werden. Sie wird durch genetische Anomalien in den Stammzellen des Knochenmarks verursacht und ist durch vier Krankheitsmerkmale gekennzeichnet: eine vergröĂerte Milz, AnĂ€mie, eine gestörte Mikroumgebung des Knochenmarks, die zu Fibrose fĂŒhrt, und krankheitsbedingte Symptome wie starke MĂŒdigkeit, nĂ€chtliche SchweiĂausbrĂŒche, Juckreiz, verstĂ€rkte Blutungen und erhebliche Schmerzen aufgrund der vergröĂerten Milz. FĂŒr viele Menschen, die mit Myelofibrose leben, bedeutet die Kombination der Symptome oft eine erhebliche BeeintrĂ€chtigung ihrer LebensqualitĂ€t. Zum Zeitpunkt der Diagnose bestimmen mehrere Faktoren wie Alter, genetische Veranlagung und Blutwerte die Langzeitprognose eines Patienten. Etwa 90 % der neu diagnostizierten Patienten haben eine Erkrankung mit mittlerem bis hohem Risiko, die eine schlechtere Prognose und eine höhere Wahrscheinlichkeit fĂŒr krankheitsbedingte Symptome aufweist. WĂ€hrend JAK-Inhibitoren, die derzeitige Standardtherapie, einige Aspekte der Krankheit behandeln, bietet kein Wirkstoff eine umfassende Kontrolle der Krankheit. Es besteht ein dringender Bedarf an neuartigen, gut vertrĂ€glichen therapeutischen Optionen, die den natĂŒrlichen Verlauf der Myelofibrose verĂ€ndern können, um den Patienten ein tiefgreifendes und dauerhaftes Ansprechen auf alle vier Merkmale der Erkrankung zu ermöglichen. Zukunftsbezogene Aussagen Diese Mitteilung enthĂ€lt bestimmte zukunftsgerichtete Aussagen ĂŒber die MorphoSys-Gruppe. Die hierin enthaltenen zukunftsgerichteten Aussagen spiegeln die EinschĂ€tzung von MorphoSys zum Zeitpunkt dieser Mitteilung wider und beinhalten bekannte und unbekannte Risiken und Unsicherheiten, die dazu fĂŒhren könnten, dass die tatsĂ€chlichen Ergebnisse, die Finanzlage und die LiquiditĂ€t, die Leistung oder die Erfolge von MorphoSys oder die Ergebnisse der Branche wesentlich von den in den zukunftsgerichteten Aussagen zum Ausdruck gebrachten oder implizierten historischen oder zukĂŒnftigen Ergebnissen, der Finanzlage und der LiquiditĂ€t, der Leistung oder den Erfolgen abweichen. Selbst wenn die Ergebnisse, die Leistung, die Finanzlage und die LiquiditĂ€t von MorphoSys sowie die Entwicklung der Branche, in der das Unternehmen tĂ€tig ist, mit diesen zukunftsgerichteten Aussagen ĂŒbereinstimmen, können sie keine Vorhersagen ĂŒber Ergebnisse oder Entwicklungen in zukĂŒnftigen ZeitrĂ€umen treffen. Zu den Faktoren, die zu Abweichungen fĂŒhren können. Zu den Faktoren, die zu Abweichungen fĂŒhren können, gehören die Tatsache, dass die Erwartungen von MorphoSys falsch sein könnten, die inhĂ€renten Ungewissheiten im Zusammenhang mit Wettbewerbsentwicklungen, klinischen Studien und ProduktentwicklungsaktivitĂ€ten sowie behördlichen Zulassungsanforderungen, die AbhĂ€ngigkeit von MorphoSys von Kooperationen mit Dritten, die EinschĂ€tzung des kommerziellen Potenzials seiner Entwicklungsprogramme und andere Risiken, die in den Risikofaktoren im Jahresbericht von MorphoSys auf Formular 20-F und anderen bei der US-Börsenaufsichtsbehörde eingereichten Unterlagen angegeben sind. Angesichts dieser Ungewissheiten wird dem Leser empfohlen, sich nicht auf solche zukunftsgerichteten Aussagen zu verlassen. Diese zukunftsgerichteten Aussagen beziehen sich nur auf den Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Dokuments. MorphoSys lehnt ausdrĂŒcklich jede Verpflichtung ab, solche zukunftsgerichteten Aussagen in diesem Dokument zu aktualisieren, um geĂ€nderte Erwartungen in Bezug darauf oder auf geĂ€nderte Ereignisse, Bedingungen oder UmstĂ€nde, auf denen eine solche Aussage beruht oder die die Wahrscheinlichkeit beeinflussen können, dass die tatsĂ€chlichen Ergebnisse von den in den zukunftsgerichteten Aussagen genannten abweichen, zu reflektieren, es sei denn, dies ist ausdrĂŒcklich gesetzlich oder regulatorisch vorgeschrieben. FĂŒr mehr Informationen kontaktieren Sie bitte:
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Medien Kontakte: Thomas Biegi Vice President Tel: +49 (0)151 74612318 [email protected] Â | Investoren Kontakt: Dr. Julia Neugebauer Leiterin Investor Relations Tel: +49 (0)89 / 899 27 179 [email protected] |
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