Top-6-BĂŒromĂ€rkte: Unsicherheit und Kostendruck bremsen Nutzer
Veröffentlicht: 06.07.2026 um 12:30 Uhr, dgap.de| Emittent / Herausgeber: Savills Immobilien Beratungs-GmbH / Schlagwort(e): Immobilien/Research Update 06.07.2026 / 12:30 CET/CEST FĂŒr den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. Top-6-BĂŒromĂ€rkte: UNSICHERHEIT UND KOSTENDRUCK BREMSEN Nutzer FlĂ€chenumsatz: Im 1. Halbjahr 2026 belief sich der FlĂ€chenumsatz auf 1,2 Mio. mÂČ, was einem RĂŒckgang von etwa 6 % gegenĂŒber dem Vorjahr entsprach. Mietentwicklung: Die Spitzenmieten stiegen gegenĂŒber dem Vorquartal um 1,6 %. Leerstand: Die Leerstandsrate nahm um 20 Basispunkte gegenĂŒber dem Vorquartal zu und erreichte im Durchschnitt der Top-6-StĂ€dte 8,9 %. Ausblick: Der FlĂ€chenumsatz dĂŒrfte 2026 auf Vorjahresniveau liegen. Sowohl bei den Spitzenmieten als auch bei der Leerstandsrate ist mit einem weiteren Anstieg zu rechnen. Stabiles erstes Halbjahr bei verhaltener MarktaktivitĂ€t Im ersten Halbjahr 2026 erreichte der FlĂ€chenumsatz an den Top?6?BĂŒromĂ€rkten* 1,2 Mio. mÂČ. Damit lag das Ergebnis 6 % unter dem Vorjahreswert und 12 % unter dem zehnjĂ€hrigen Durchschnitt. Jan-Niklas Rotberg, Managing Director und Head of Office Agency Germany bei Savills, kommentiert: âDas erste Halbjahr zeigt an den Top?6?BĂŒromĂ€rkten insgesamt ein stabiles Bild bei weiterhin verhaltener MarktaktivitĂ€t. Zwischen den StĂ€dten gibt es deutliche Unterschiede: Berlin hatte ein starkes erstes Halbjahr und zeigt weiterhin eine hohe Marktdynamik, MĂŒnchen entwickelt sich stabil. Beide MĂ€rkte profitieren von Anmietungen aus dem KI- und Technologiesegment sowie ihrer Anziehungskraft fĂŒr internationale Nutzer. Köln und DĂŒsseldorf dagegen verzeichneten ein schwĂ€cheres erstes Halbjahr â hier fehlen vergleichbare Wachstumsimpulse." Unsicherheit und Kostendruck bremsen Nachfrage Ăber alle Standorte hinweg dominieren wirtschaftliche Unsicherheit und Kostendruck als zentrale Treiber der ZurĂŒckhaltung. âDie Unsicherheit bei den Nutzern speist sich vor allem aus der geopolitischen Lage und der konjunkturellen SchwĂ€che und bremst die VermietungsaktivitĂ€t spĂŒrbar aus. Hinzu kommt das Thema KI: Die Frage nach dem KI-bedingten kĂŒnftigen Personalbedarf löst bei einigen Unternehmen Unsicherheiten bezĂŒglich des FlĂ€chenbedarfs aus. Zudem wirken hybride Arbeitsmodelle weiterhin nachfragereduzierend, setzen zugleich aber Umzugsimpulse in Richtung höherer QualitĂ€t frei. Gefragt sind moderne, hochwertige FlĂ€chen â im Neubau ebenso wie im modernisierten Bestand", erlĂ€utert Antonia Wecke, Associate Research bei Savills. Zwischen QualitĂ€tsfokus und Kostendruck Trotz QualitĂ€tsfokus agieren Nutzer ausgesprochen preissensibel. âWir sehen hĂ€ufig eine Diskrepanz zwischen QualitĂ€tsanspruch und Budgetvorstellung. Das hemmt UmzĂŒge und NeuabschlĂŒsse, verlĂ€ngert Entscheidungsprozesse und fĂŒhrt zu intensiveren Verhandlungen. Auch bei Top-Produkten wird mitunter lange verhandelt. Gleichzeitig zeigen einzelne SpitzenabschlĂŒsse, dass Nutzer fĂŒr die richtige FlĂ€che weiterhin auĂergewöhnlich hohe Mieten zahlen. Treiber fĂŒr solche FlĂ€chenentscheidungen ist vor allem der Wettbewerb um Top-ArbeitskrĂ€fte. In der Folge steigen die Spitzenmieten weiter â wĂ€hrend gleichzeitig die LeerstĂ€nde zunehmen", so Rotberg. Die durchschnittliche Spitzenmiete der Top?6?StĂ€dte legte gegenĂŒber dem Vorquartal um 1,6 % zu. Parallel dazu erhöhte sich die Leerstandsrate im Durchschnitt der Top?6?StĂ€dte um 20 Basispunkte auf 8,9 %. âDer Leerstandsanstieg ist qualitĂ€ts- und lageabhĂ€ngig und konzentriert sich vor allem auf Ă€ltere FlĂ€chen und schwĂ€chere Lagen. In diesen Objekten ist der Preisdruck besonders hoch. Vermieter zeigen sich verhandlungsbereit, gewĂ€hren hĂ€ufiger Incentives, bieten flexiblere Vertragslaufzeiten an und machen hĂ€ufiger auch ZugestĂ€ndnisse bei der Miethöhe", ergĂ€nzt Rotberg. Ausblick: Nachfrage bleibt verhalten und selektiv âFĂŒr die zweite JahreshĂ€lfte zeichnet sich kein grundlegender Stimmungsumschwung ab. Die wirtschaftliche Unsicherheit dĂŒrfte bei den Nutzern weiterhin Vorsicht auslösen und der Kostendruck bleibt ein zentraler Faktor bei FlĂ€chenentscheidungen. Eine breite Belebung des Marktes ist daher nicht zu erwarten. Stattdessen dĂŒrften sich die Unterschiede weiter verfestigen: Hochwertige, moderne FlĂ€chen bleiben gefragt, wĂ€hrend sich die Vermarktung im Ă€lteren Bestand und in schwĂ€cheren Standorten zunehmend schwieriger gestaltet", fasst Rotberg zusammen.  * Berlin, DĂŒsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Köln und MĂŒnchen ErgĂ€nzende Grafiken und Daten zu dieser Pressemeldung finden Sie in unserem Online-Dashboard zu den Top-6-BĂŒromĂ€rkten. Ăber Savills Wir helfen Menschen, ihre Immobilienziele zu verwirklichen. Und das seit ĂŒber 170 Jahren. An der Londoner Börse gelistet, mehr als 42.000 Beraterinnen und Berater in ĂŒber 70 LĂ€ndern: Mit Savills bekommen Sie weltweit fundierte Expertise zu Gewerbe- und Wohnimmobilien. Wir haben lokale sowie globale Trends im Blick, sammeln kontinuierlich wertvolle Marktdaten und bieten innovative Lösungen. Auf diese Weise können wir Sie bei Ihrem Projekt voranbringen. Ob Sie als Unternehmen expandieren, als Investor Ihr Portfolio nachhaltig optimieren möchten oder ein neues Zuhause fĂŒr Ihre Familie suchen: Wir helfen Ihnen, die richtigen Entscheidungen zu treffen. In Deutschland ist Savills mit mehr als 400 Mitarbeitenden in sieben BĂŒros an den wichtigsten Immobilienstandorten prĂ€sent. Savills bietet Expertise und Markttransparenz in folgenden Bereichen an: Agency Building & Project Consultancy Facility Management Global Occupier Services Landlord Services Operational Capital Markets & Investment Property Management Research Serviced Offices | Workthere Valuation Advisory Services   Veröffentlichung einer Mitteilung, ĂŒbermittelt durch EQS Group. FĂŒr den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. Originalinhalt anzeigen: EQS News |
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