SMIC, KYG8020E1199

SMIC stock: AI demand supports wafer prices and Q3 growth outlook

Published on 10/30/2026 at 09:36 | Editorial responsibility: Rafael Müller, Editor-in-Chief AD HOC NEWS
SMIC stock profitiert von der starken KI-Nachfrage nach gefragten Fertigungskapazitäten. Für das dritte Quartal wird ein Umsatzplus von 2 bis 4 Prozent erwartet.

KI-Nachfrage prägt den Ausblick

  • SMIC erhöht die Preise für besonders gefragte Fertigungskapazitäten.
  • Die Auslastung lag im zweiten Quartal bei 93,7 Prozent, während der Umsatz erstmals über 3 Milliarden US-Dollar stieg.
  • Für das dritte Quartal erwartet das Unternehmen ein Umsatzplus von 2 bis 4 Prozent gegenüber dem Vorquartal.
SMIC, KYG8020E1199, Illustration mit AI erstellt.

SMIC will für besonders gefragte Fertigungskapazitäten höhere Waferpreise durchsetzen. Ein am 14. August 2026 veröffentlichter Bericht der Economic Times auf Basis von Reuters verwies auf die Aussagen von Co-CEO Zhao Haijun. Demnach hatte SMIC bereits nach Verhandlungen mit Kunden im ersten Quartal die Preise angehoben und plante weitere Anpassungen für im dritten Quartal verarbeitete Wafer.

KI treibt Nachfrage und Preise

Die Nachfrage nach KI-bezogenen Chips stützte das Geschäft im zweiten Quartal 2026. SMIC erzielte erstmals mehr als 3 Milliarden US-Dollar Umsatz. Der den Aktionären zurechenbare Gewinn stieg auf 479,2 Millionen US-Dollar und übertraf laut dem Bericht ebenso wie der Umsatz die durchschnittlichen Analystenschätzungen von LSEG.

Die Auslieferungen erreichten 2,9 Millionen Wafer auf Acht-Zoll-Basis und lagen damit 14 Prozent über dem Vorquartal. Der durchschnittliche Waferpreis erhöhte sich um 5,7 Prozent. Zhao zufolge kam der zusätzliche Absatz vor allem von chinesischen Kunden, die Chips außerhalb der klassischen CPU- und GPU-Kategorien nachfragten.

Auslastung bleibt zentral

Die monatliche Produktionskapazität stieg im Quartalsvergleich um 1,7 Prozent auf 1,1 Millionen Wafer auf Acht-Zoll-Basis. Die Auslastung erreichte 93,7 Prozent. Zusätzlich baute SMIC die monatliche Kapazität für Zwölf-Zoll-Wafer um 8.000 Einheiten aus.

Für Anleger bleibt der Ausbau kapitalintensiv. Die Abschreibungen im ersten Halbjahr beliefen sich auf 2,3 Milliarden US-Dollar; für das Gesamtjahr rechnet SMIC mit rund 5 Milliarden US-Dollar und damit mit einem Anstieg von 30 Prozent. Die Investitionen lagen im ersten Halbjahr bei 3,4 Milliarden US-Dollar nach 3,3 Milliarden US-Dollar im Vorjahreszeitraum.

Umsatzziel setzt nächste Marke

SMIC erwartet für das dritte Quartal einen Umsatzanstieg von 2 bis 4 Prozent gegenüber dem zweiten Quartal und weitere Zuwächse bei den Waferauslieferungen. Der Ausblick macht die Entwicklung von Preisen, Auslastung und neuen Produktionslinien zum entscheidenden Prüfpunkt für die nächste Berichtsperiode.

Semiconductor Manufacturing International Corporation

  • ISIN: KYG8020E1199
  • Berichtsperiode: Zweites Quartal 2026
  • Umsatz: Mehr als 3 Milliarden US-Dollar
  • Den Aktionären zurechenbarer Gewinn: 479,2 Millionen US-Dollar
  • Auslastung: 93,7 Prozent
  • Umsatzausblick: Plus von 2 bis 4 Prozent im dritten Quartal gegenüber dem Vorquartal

Breitere Entwicklungen an den internationalen Aktienmärkten finden Anleger in den Current market reports.

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