T-Mobile US, US8725901040

T-Mobile US-Aktie hebt Cashflow-Ausblick nach starkem Q3 an

Veröffentlicht am: 06.11.2026 um 15:03 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller, Chefredakteur AD HOC NEWS
Die T-Mobile US-Aktie steht nach dem dritten Quartal im Fokus. Der Konzern meldet mehr Umsatz, Gewinn und freien Cashflow.

Starkes Quartal, höherer Cashflow-Ausblick

  • T-Mobile US steigerte im dritten Quartal Umsatz, Nettogewinn und bereinigtes Ergebnis.
  • Die Kundenbasis und der durchschnittliche Umsatz je Postpaid-Konto wuchsen weiter.
  • Das Management rechnet 2026 mit höherem bereinigtem freien Cashflow und mehr Postpaid-Konten.
T-Mobile US, US8725901040, Illustration mit AI erstellt.

T-Mobile US hat am 28. Oktober 2026 Ergebnisse für das dritte Quartal vorgelegt. Der Konzern steigerte die Service-Umsätze um 6,2 Prozent auf 19,375 Milliarden US-Dollar, während die Postpaid-Service-Umsätze um 9,3 Prozent auf 16,269 Milliarden US-Dollar zulegten. Die Zahlen beziehen sich auf das am 30. September beendete Quartal.

Der Nettogewinn erhöhte sich im Jahresvergleich um 27,3 Prozent auf 3,455 Milliarden US-Dollar. Das verwässerte Ergebnis je Aktie stieg um 33,6 Prozent auf 3,22 US-Dollar. Das Core Adjusted EBITDA, eine bereinigte operative Kennzahl, wuchs um 10,8 Prozent auf 9,620 Milliarden US-Dollar. T-Mobile weist darauf hin, dass diese Kennzahl und der bereinigte freie Cashflow nicht nach US-GAAP ermittelt werden.

Kundenwachstum trägt die Ergebnisse

Operativ gewann T-Mobile US im Quartal 274.000 Postpaid-Konten hinzu. Die Zahl der Postpaid-Konten lag damit bei 34,974 Millionen und 3 Prozent über dem Vorjahresstand. Der durchschnittliche Umsatz je Postpaid-Konto stieg um 4 Prozent auf 155,73 US-Dollar. Die Postpaid-Kundenabwanderung lag bei 1,09 Prozent nach 0,97 Prozent im Vorjahresquartal.

Der operative Cashflow ging dagegen um 1,6 Prozent auf 7,341 Milliarden US-Dollar zurück. Der bereinigte freie Cashflow erhöhte sich dennoch um 5,3 Prozent auf 5,071 Milliarden US-Dollar. Dazu trugen auch um 14 Prozent auf 2,270 Milliarden US-Dollar gesunkene Barausgaben für Sachanlagen bei.

Die Angaben und die Prognose stammen aus der Mitteilung von T-Mobile US.

Prognose für 2026 angehoben

Für das Gesamtjahr erwartet T-Mobile US nun bereinigtes EBITDA von 37,35 bis 37,45 Milliarden US-Dollar. Der Mittelwert liegt damit 100 Millionen US-Dollar über der bisherigen Prognose. Beim bereinigten freien Cashflow erhöhte das Unternehmen die Spanne von 18,4 bis 18,8 Milliarden auf 18,7 bis 18,8 Milliarden US-Dollar. Der Mittelwert steigt um 150 Millionen US-Dollar.

Die Prognose für den operativen Cashflow wurde auf 28,7 bis 28,8 Milliarden US-Dollar angehoben. Die Investitionen sollen weiterhin rund 10 Milliarden US-Dollar betragen. Zudem rechnet T-Mobile US für 2026 mit etwa 1,0 Millionen zusätzlichen Postpaid-Konten. Die erwartete Steuerquote sinkt auf 24 bis 25 Prozent.

CEO Srini Gopalan verwies auf die Kombination aus Netzqualität, Preis-Leistungs-Verhältnis und Kundenerlebnis. Nach Unternehmensangaben soll diese Positionierung das Wachstum im Mobilfunk, im Breitbandgeschäft und in angrenzenden Bereichen unterstützen.

Aktie bleibt vom Xetra-Vergleich getrennt

Der Realtime-Kurs der T-Mobile US-Aktie lag am Freitag, 6. November 2026, um 15:00 Uhr bei Lang & Schwarz bei 140,40 Euro. Für Anleger bleibt neben dem Ergebniswachstum entscheidend, ob T-Mobile US die höhere Cashflow-Prognose trotz Investitionen, Kundenabwanderung und Integrationskosten nachhaltig erreicht.

T-Mobile US Inc.

  • ISIN: US8725901040
  • WKN: A1T7LU
  • Ticker: TMUS
  • Heimatbörse: Nasdaq
  • Kurs bei Lang & Schwarz: 140,40 Euro am Freitag, 6. November 2026, um 15:00 Uhr Berliner Zeit

Für das Marktumfeld bleibt der S&P 500 der maßgebliche US-Leitindex.

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de | US8725901040 | T-MOBILE US | boerse | 70470237 |