KI-Strategiewandel: Unternehmen verlagern Schwerpunkt von Effizienz auf Wachstum
07.01.2026 - 11:05:22| Thoughtworks / Schlagwort(e): Sonstiges 07.01.2026 / 11:05 CET/CEST FĂŒr den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. Fast die HĂ€lfte der FĂŒhrungskrĂ€fte in Unternehmen erwartet innerhalb von 10 Jahren mehr als 15 Prozent Umsatzsteigerung durch KIKI-Agenten nehmen hohe PrioritĂ€t ein, ĂŒber ein Drittel der Unternehmen legen auf sie den HauptfokusLegacy-Systeme sind die gröĂte HĂŒrde in deutschen UnternehmenCHICAGO, 7. Januar 2026 /PRNewswire/ -- Das Zeitalter des reinen Fokus auf Effizienz ist vorbei â das Wettrennen um Wachstum hat begonnen. Laut einer neuen Studie der globalen Technologieberatung Thoughtworks haben 77 Prozent der FĂŒhrungskrĂ€fte in Unternehmen ihre KI-Strategien von Kosteneinsparungen zu Wachstum und Innovation verlagert. Bei groĂen Unternehmen sind es sogar 92 Prozent. ![]() WĂ€hrend das Vertrauen der Unternehmen steigt, sind sich viele Verbraucher:innen ĂŒber die Auswirkungen von KI auf ihr tĂ€gliches Leben noch unsicher. 21 Prozent weltweit glauben, dass KI in den nĂ€chsten fĂŒnf Jahren keine Auswirkungen auf sie haben wird. WĂ€hrend in GroĂbritannien (38 Prozent) und in den USA (32 Prozent) jeweils rund ein Drittel der Verbraucher:innen dieser Meinung sind, erwarten in Deutschland nur 15 Prozent keinerlei Auswirkungen.Insgesamt berichten die meisten Verbraucher:innen von positiven Erfahrungen mit KI. Global sagen 72 Prozent, dass KI einen Mehrwert fĂŒr ihr Arbeits- oder Privatleben darstellt â in Deutschland allerdings nur 57 Prozent. Ein Viertel weltweit (Deutschland: 15 Prozent) gibt zudem an, dass KI ihnen geholfen hat, eine neue FĂ€higkeit zu erlernen. 13 Prozent sagen, sie hĂ€tten KI genutzt, um eine neue Einkommensquelle zu schaffen â hier liegt Deutschland mit 19 Prozent ĂŒber dem Schnitt.KI verĂ€ndert Talente und Arbeitsplatzwachstum Die Ergebnisse stellen die verbreitete BefĂŒrchtung in Frage, dass KI zu einem umfassenden Arbeitsplatzverlust fĂŒhren wird. Weltweit sagen 84 Prozent (Deutschland: 85 Prozent) der FĂŒhrungskrĂ€fte, dass KI ihre Mitarbeitenden unterstĂŒtzt, anstatt sie zu ersetzen.In Indien melden etwa 57,1 Prozent der Unternehmen einen Nettoanstieg der durch Mensch-KI-Zusammenarbeit geschaffenen Rollen. Brasilien folgt mit 50 Prozent, Deutschland liegt mit 41 Prozent noch vor den USA (36 Prozent). 22 Prozent der Organisationen weltweit geben an, dass sie neue KI-getriebene Karrierewege geschaffen haben, die es vorher nicht gab. Auch hier hat KI in Deutschland einen stĂ€rkeren Eindruck hinterlassen und in 35 Prozent der Unternehmen neue Rollen oder Karrierepfade eröffnet.Die Studie zeigt: Unternehmen, die KI nutzen, um ihre Mitarbeiter:innen weiterzuentwickeln und zu unterstĂŒtzen, werden dadurch gröĂere Wettbewerbsvorteile haben.WeiterfĂŒhrende Ressourcen:Erfahren Sie hier mehr ĂŒber die Ergebnisse der Studie.Halten Sie sich auf der Thoughtworks-Website ĂŒber Neuigkeiten auf dem Laufenden.Folgen Sie uns auf X, LinkedIn und YouTube.ZusĂ€tzliche Studienergebnisse:1. Wie zuversichtlich sind Unternehmen, dass sie bei der Nutzung von KI fĂŒr Wachstum vor der Konkurrenz liegen? Weltweit glauben 61 Prozent der Organisationen, dass sie bei der Nutzung von KI zur Wertschöpfung ihren Wettbewerbsbegleitern voraus sind. Indien meldet mit 78 Prozent das höchste Selbstvertrauen, gefolgt von Brasilien mit 76 Prozent.2. Wie weit verbreitet ist KI-FOMO unter FĂŒhrungskrĂ€ften? KI-FOMO ist ein echtes PhĂ€nomen. 56 Prozent der FĂŒhrungskrĂ€fte weltweit sagen, dass sie Wettbewerbsdruck verspĂŒren, KI schnellstmöglich einzufĂŒhren. Singapur weist mit 66 Prozent die gröĂten Sorgen auf, gefolgt von Indien mit 62,8 Prozent.3. Welche Rolle spielt eine klare KI-Strategie bei der erfolgreichen EinfĂŒhrung? Eine klare KI-Strategie ist sowohl die höchste HĂŒrde als auch der gröĂte Beschleuniger fĂŒr Organisationen. 29 Prozent der Unternehmen weltweit sagen, dass das Fehlen einer Strategie das gröĂte Hindernis ist, um das volle Potenzial von KI auszuschöpfen. Gleichzeitig sagen 45 Prozent, dass eine klare Strategie der wichtigste Faktor fĂŒr die erfolgreiche Skalierung von KI ist, gefolgt von der technologischen Infrastruktur mit 35 Prozent und hochwertigen Daten mit 31 Prozent.4. Was ist laut Unternehmen die gröĂte Auswirkung erfolgreicher KI-Initiativen? Weltweit ist die Dauer der Kundenbeziehungen fĂŒr 17 Prozent der Organisationen aufgrund von KI gestiegen. Singapur fĂŒhrt hier mit 23 Prozent, gefolgt von Indien mit 20 Prozent.5. Was motiviert Unternehmen, transparent ĂŒber KI-Nutzung zu informieren? Der wichtigste Treiber weltweit ist der Aufbau von Kundenvertrauen und Markentreue, was von 30 Prozent der Organisationen genannt wird. Brasilien fĂŒhrt mit 37 Prozent und Indien mit 36 Prozent.6. Welche LĂ€nder bewegen sich am schnellsten von Effizienz zu Wachstum? Indien und Brasilien zeigen die stĂ€rkste Verlagerung, wobei mehr als 92 Prozent zustimmen, dass ihre KI-Strategie zu Wachstum und Innovation ĂŒbergegangen ist. Australien bewegt sich am langsamsten: Hier melden nur 62,8 Prozent diese Verschiebung, was deutlich unter dem globalen Durchschnitt von 77 Prozent liegt.7. Welche MĂ€rkte erwarten die gröĂten Umsatzgewinne durch KI? Indien und Brasilien erwarten die höchsten UmsatzzuwĂ€chse, wobei 49,2 Prozent davon ausgehen, dass KI innerhalb von fĂŒnf Jahren mehr als 15 Prozent Steigerung bringen wird. Deutschland ist mit 28,8 Prozent und Australien mit 20 Prozent deutlich vorsichtiger.8. Wo ist die KI-Arbeitsplatzschaffung am stĂ€rksten? Indien fĂŒhrt weltweit mit 57,1 Prozent der Organisationen, die einen Nettoanstieg der durch Mensch-KI-Zusammenarbeit geschaffenen Rollen melden. Brasilien folgt mit 50 Prozent. Die USA liegen gerade einmal bei 36 Prozent und Australien sogar nur bei 33 Prozent.9. Welche LĂ€nder zeigen das stĂ€rkste Engagement fĂŒr agentische KI? Indien fĂŒhrt erneut mit 48,6 Prozent, die KI-Agenten als primĂ€ren Schwerpunkt fĂŒr die Zukunft nennen. Singapur folgt mit 40,8 Prozent. Brasilien liegt mit 28,2 Prozent deutlich niedriger.10. Wo fĂŒhlen sich Organisationen am stĂ€rksten durch Regulierung eingeschrĂ€nkt? Brasilien steht unter dem höchsten regulatorischen Druck, wobei 28 Prozent die Regulierung als Haupthindernis fĂŒr die Realisierung des vollen Potenzials von KI nennen. Dies liegt signifikant ĂŒber dem globalen Durchschnitt und deutlich höher als Indien mit 9,6 Prozent und die USA mit 11,9 Prozent.Ăber die Studie Die Studie wurde von Censuswide zwischen September und Oktober 2025 durchgefĂŒhrt. Sie befragte 3.500 IT-Entscheider:innen und FĂŒhrungskrĂ€fte sowie 3.502 Verbraucher:innen in sieben globalen MĂ€rkten. Censuswide folgt dem Verhaltenskodex der Market Research Society und den ESOMAR-Prinzipien.Ăber Thoughtworks Thoughtworks ist eine globale Technologieberatung, die Strategie, Design und Technik verbindet, um digitale Innovationen voranzutreiben. Wir sind mehr als 10.000 Thoughtworker in 47 BĂŒros in 18 LĂ€ndern. Seit mehr als 30 Jahren erzielen wir gemeinsam mit unseren Kunden auĂergewöhnliche Erfolge, indem wir sie bei der Lösung komplexer GeschĂ€ftsprobleme unterstĂŒtzen und dabei Technologie als Unterscheidungsmerkmal einsetzen.Ansprechpartner: Kathrin Jansing Head of Public Relations Europe E-Mail: kathrin.jansing@thoughtworks.com Logo - https://mma.prnewswire.com/media/1554341/5704678/ThoughtWorks_v1_Logo.jpg ![]() 07.01.2026 CET/CEST Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, ĂŒbermittelt durch EQS News - ein Service der EQS Group. FĂŒr den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. Die EQS Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. Originalinhalt anzeigen: EQS News |
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