TIMBERFARM, Rohstoffhandel

TIMBERFARM GmbH: Rohstoffhandel

07.02.2025 - 13:00:17

Timberfarm GmbH


EQS-Media / 07.02.2025 / 13:00 CET/CEST
Herausforderungen und Chancen im Wandel
Der globale Handel mit Agrarrohstoffen ist weiterhin von VerĂ€nderungen geprĂ€gt, die sich auch auf das TagesgeschĂ€ft von TIMBERFARM auswirken. Insbesondere das in CĂŽte d’Ivoire eingefĂŒhrte Exportverbot fĂŒr unverarbeitete Rohstoffe wie Kautschuk, Cashew und StĂ€rke hat 2024 erhebliche Marktauswirkungen gehabt, von denen auch TIMBERFARM betroffen gewesen ist. Die Maßnahme der ivorischen Regierung verfolgt ein klares Ziel: Das Land möchte stĂ€rker an der Wertschöpfung der lokal angebauten Rohstoffe partizipieren, indem diese vor Ort verarbeitet werden mĂŒssen. Diese Strategie ist nachvollziehbar und zeigt erste Erfolge. Dennoch fĂŒhrte die Umstellung zu Verwerfungen am Markt, hauptsĂ€chlich in der ersten JahreshĂ€lfte 2024, da sich internationale Akteure an die neuen Gegebenheiten anpassen mussten.

Vorausschauende Investitionen sichern die Marktposition
TIMBERFARM hat frĂŒhzeitig auf diese Entwicklungen reagiert und strategisch in Verarbeitungsanlagen investiert. Die Kautschukfabriken YAMOUSSOUKRO und SAN PEDRO sind Beispiele dafĂŒr, wie vorausschauendes Handeln nicht nur Anpassung ermöglicht, sondern auch Wettbewerbsvorteile schafft. WĂ€hrend SAN PEDRO bereits seit Mitte 2023 in Betrieb ist und Crepe-Kautschuk fĂŒr den asiatischen Markt produziert, hat YAMOUSSOUKRO erst kĂŒrzlich den Betrieb aufgenommen und verarbeitet Rohkautschuk zu TSR-Kautschuk. Beide Fabriken entsprechen der von CĂŽte d’Ivoire geforderten Verarbeitungspolitik und positionieren TIMBERFARM langfristig als wichtige Akteurin in der Region.

Insbesondere die Produktion von Crepe-Kautschuk in der Fabrik SAN PEDRO ist erwĂ€hnenswert. Obwohl hier der Rohkautschuk nur rudimentĂ€r verarbeitet wird (Wasser wird ausgepresst und der Rohkautschuk zu Matten gewalzt) und de facto von den Abnehmern als Rohkautschuk betrachtet wird, darf Crepe-Kautschuk weiterhin ohne Auflagen exportiert werden. Asiatische Kautschukfabriken schĂ€tzen diese Kategorie von Produkten besonders, da sie flexibel weiterverarbeitet werden können. Sollte es zu Änderungen bei den Exportvorschriften kommen, wĂ€re SAN PEDRO mit geringem Aufwand in der Lage, ihre Produktion anzupassen und exportfĂ€hige Endprodukte zu produzieren.

Diversifizierung als strategischer Fokus
Neben den Verarbeitungsanlagen in CĂŽte d’Ivoire treibt TIMBERFARM auch die Diversifizierung mit anderen Rohstoffen und LĂ€ndern voran. Kakao und Kautschuk aus Guinea und Togo sowie StĂ€rke aus Asien fĂŒr den US-Markt sind Beispiele fĂŒr die wachsende geografische und produktspezifische Vielfalt. Die Strategie zielt darauf ab, AbhĂ€ngigkeiten zu reduzieren, neue MĂ€rkte zu erschließen und das eigene Vertriebsnetz auch fĂŒr andere Produkte einzusetzen.

Zsammenarbeit als SchlĂŒssel zum Erfolg
Eine der grĂ¶ĂŸten Herausforderungen bleibt die Zusammenarbeit mit lokalen Mitarbeitern und Partnern. Die EinfĂŒhrung und Einhaltung internationaler Standards sowie der Aufbau von Vertrauen und LoyalitĂ€t erfordern Zeit und Engagement. TIMBERFARM zeigt jedoch, dass mit einer Kombination aus menschlicher HartnĂ€ckigkeit und Geduld nachhaltige Erfolge möglich sind.

Dynamik prÀgt das GeschÀft
Der Rohstoffhandel bleibt ein dynamisches GeschĂ€ftsfeld, das TIMBERFARM mit einer klaren strategischen Ausrichtung und gezielten Investitionen aktiv gestaltet. Die jĂŒngsten Entwicklungen unterstreichen, wie wichtig FlexibilitĂ€t, Weitsicht und ein starkes Netzwerk in einem sich stĂ€ndig wandelnden Marktumfeld sind.


Emittent/Herausgeber: Timberfarm GmbH
Schlagwort(e): Industrie

Veröffentlichung einer Mitteilung, ĂŒbermittelt durch EQS Group.
Medienarchiv unter https://www.eqs-news.com.

FĂŒr den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.



fncls.ssp?fn=show_t_gif&application_id=2083271&application_name=news&site_id=trading_house_net~~~7efceac5-959a-43d6-afef-21ad42b6a5d4
@ dgap.de