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Zentiva fordert eine Aussetzung der UWWTD-Umsetzungsfristen auf EU-Ebene zum Schutz der VerfĂŒgbarkeit von Arzneimitteln

24.02.2026 - 17:05:22 | dgap.de

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Zentiva / Schlagwort(e): Rechtssache/Sonstiges


24.02.2026 / 17:05 CET/CEST
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PRAG, 24. Februar 2026 /PRNewswire/ -- Zentiva, ein fĂŒhrender europĂ€ischer Hersteller hochwertiger und bezahlbarer Arzneimittel, reagiert auf die Entscheidung des Gerichts der EuropĂ€ischen Union zur Richtlinie ĂŒber die Behandlung von kommunalem Abwasser (UWWTD) und bekrĂ€ftigt, dass die UWWTD in ihrer derzeitigen Form ein erhebliches Risiko fĂŒr die sichere Versorgung mit essenziellen Arzneimitteln in Europa darstellt.   
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 Nach der Verabschiedung der Richtlinie reichte Zentiva trotz erheblicher Bedenken von 16 EU-Mitgliedstaaten im Jahr 2025 eine Klage ein, um die NichtigerklĂ€rung der Richtlinie zu beantragen, damit die sichere Versorgung der Patienten, die tĂ€glich auf wichtige Arzneimittel angewiesen sind, gewĂ€hrleistet ist.In der jĂŒngsten Entscheidung wird klargestellt, wie das Gericht die Klagebefugnis nach EU-Recht auslegt. Es gelangt zu dem Schluss, dass Zentiva und andere Hersteller von Generika und patentfreien Arzneimitteln nicht als individuell betroffen gelten und daher keinen direkten gerichtlichen Weg haben, die Richtlinie anzufechten, obwohl ihre Auswirkungen auf den Sektor und auf die von uns in ganz Europa gelieferten Arzneimittel real und erheblich sind. Wichtig ist, dass das Gericht die Sache inhaltlich nicht prĂŒfte – einschließlich der Frage, ob das System der erweiterten Herstellerverantwortung (EPR) im Rahmen der UWWTD mit dem EU-Recht vereinbar ist oder ob das Kostenmodell praktikabel, verhĂ€ltnismĂ€ĂŸig oder sicher ist, um die KontinuitĂ€t der Arzneimittelversorgung sicherzustellen.Steffen Saltofte, GeschĂ€ftsfĂŒhrer von Zentiva und zugleich PrĂ€sident von Medicines for Europe, erklĂ€rte: „Die UWWTD-Richtlinie wurde verabschiedet und befindet sich bereits in der Umsetzungsphase. Ihre Grundlage ist eine Bewertung, die wissenschaftlich mehrfach widerlegt wurde. Dennoch verpflichtet sie die Pharma- und Kosmetikindustrie, mindestens 80 % der Kosten der Abwasserbehandlung in der vierten Reinigungsstufe zu tragen. Wir wussten von Anfang an, dass dies fĂŒr die patentfreie Arzneimittelindustrie nicht machbar war. Unsere Preise sind ĂŒberwiegend reguliert, und der Preis fĂŒr eine Tagesdosis eines patentfreien Arzneimittels liegt im Cent-Bereich. Diese Kosten können wir schlicht nicht auffangen."Wenn die Richtlinie ohne Korrekturen umgesetzt wird, könnte die Herstellung vieler unentbehrlicher Arzneimittel wirtschaftlich nicht mehr tragbar sein. Das Ergebnis wĂŒrde sich unmittelbar auf die Patienten in allen EU-Mitgliedstaaten auswirken, den Zugang zu erschwinglichen Behandlungen einschrĂ€nken und die Gefahr von ArzneimittelengpĂ€ssen erhöhen. Letztendlich wĂŒrden die Patienten den Preis dafĂŒr zahlen.Das Urteil löst diese seit Langem bestehenden Probleme nicht – es lĂ€sst den Inhalt der Richtlinie und ihre praktischen Auswirkungen unberĂŒcksichtigt und verstĂ€rkt damit den Bedarf an einer politischen und regulatorischen Korrektur, bevor die vollstĂ€ndige Umsetzung Schaden verursacht.Die Generikabranche macht 70 % aller abgegebenen Arzneimittel und 9 von 10 kritischen Arzneimitteln aus. Wenn keine weiteren Maßnahmen ergriffen werden und die Richtlinie in ihrer jetzigen Form in 27 LĂ€ndern in nationales Recht umgesetzt wird, wird sie höchstwahrscheinlich zu massiven EngpĂ€ssen fĂŒhren.Saltofte ergĂ€nzte: „Als GeschĂ€ftsfĂŒhrer eines in Europa ansĂ€ssigen Unternehmens und als PrĂ€sident von Medicines for Europe, dem Verband der Industrie fĂŒr patentfreie Arzneimittel, werde ich nicht tatenlos zusehen. Wir werden weiterhin auf einer Lösung bestehen, die wir gemeinsam entwickeln mĂŒssen – nicht in Silos und nicht ohne die Industrie. Dieses Thema erfordert, dass alle Beteiligten an einen Tisch kommen, die Umsetzung pausieren, die Richtlinie auf EU-Ebene korrigieren und sie in praktikabler Form europaweit neu starten – damit sauberes Wasser erreicht wird, ohne die VerfĂŒgbarkeit, ZugĂ€nglichkeit und Bezahlbarkeit der Gesundheitsversorgung fĂŒr die Menschen in Europa zu gefĂ€hrden, die tĂ€glich auf diese Arzneimittel angewiesen sind."Was als NĂ€chstes geschehen muss Die Richtlinie wurde verabschiedet und wird nun auf nationaler Ebene umgesetzt, wodurch politische FĂŒhrung sowie Dialog dringender denn je erforderlich sind.Zentiva fordert:eine vorĂŒbergehende Aussetzung der laufenden Umsetzung der UWWTD auf EU-Ebene, um einen inklusiven Dialog zwischen EU-Institutionen, Mitgliedstaaten, Wasserbetreibern, Patienten, Gesundheitssystemen und der Industrie zu ermöglichen,die DurchfĂŒhrung neuer unabhĂ€ngiger Studien im Rahmen einer notwendigen Korrektur der Richtlinie auf Basis solider Wissenschaft, der VerhĂ€ltnismĂ€ĂŸigkeit und realer gesundheitsökonomischer Rahmenbedingungen, um die Auswirkungen auf die VerfĂŒgbarkeit, ZugĂ€nglichkeit und Bezahlbarkeit von Arzneimitteln zu bewerten,einen Neustart der Richtlinie in einer praktikablen Form, die sauberes Wasser ermöglicht, ohne die VerfĂŒgbarkeit, ZugĂ€nglichkeit und Bezahlbarkeit von Arzneimitteln fĂŒr Patienten in ganz Europa zu gefĂ€hrden.Informationen zu ZentivaZentiva sorgt fĂŒr Gesundheit und Wohlbefinden fĂŒr alle Generationen und konzentriert sich auf die Entwicklung, Herstellung sowie Bereitstellung hochwertiger, bezahlbarer Arzneimittel fĂŒr mehr als 100 Millionen Menschen in ĂŒber 40 LĂ€ndern in Europa und darĂŒber hinaus. Zentiva verfĂŒgt ĂŒber vier eigene ProduktionsstĂ€tten sowie ein breites Netz von externen Produktionspartnern, um die Versorgungssicherheit zu gewĂ€hrleisten. Zentiva beschĂ€ftigt mehr als 5400 einzigartige Talente, die durch ihr Engagement fĂŒr die Menschen, die jeden Tag auf unsere Medikamente angewiesen sind, miteinander verbunden sind. Besuchen Sie uns auf www.zentiva.com Logo – https://mma.prnewswire.com/media/2660891/5369762/Zentiva_Logo.jpg Cision View original content:https://www.prnewswire.com/news-releases/zentiva-fordert-eine-aussetzung-der-uwwtd-umsetzungsfristen-auf-eu-ebene-zum-schutz-der-verfugbarkeit-von-arzneimitteln-302695950.htmlrt.gif?NewsItemId=GE93134&Transmission_Id=202602241058PR_NEWS_EURO_ND__GE93134&DateId=20260224


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