Machen statt Zögern: Was Unternehmertum im Kleinen bedeutet
28.01.2026 - 11:42:00 | pressetext.deRoman, wir leben in einer stark digitalisierten Welt. Weshalb beschĂ€ftigst du dich trotzdem mit physischer DokumentprĂ€sentation? Weil nicht alles digital gelöst werden muss oder kann. Viele Informationen mĂŒssen einfach sichtbar sein. Ohne GerĂ€t, ohne Ablenkung, ohne Interpretation. Ein Dokument an der Wand ist verbindlich. Es ist da. Gerade in Gemeinden, Kirchen oder im Gesundheitswesen schafft das Ruhe und Orientierung.
Du sprichst oft von Ruhe und WertschĂ€tzung. Woher kommt dieser Anspruch? Ich habe gemerkt, dass Unordnung nicht nur visuell stört, sondern auch inhaltlich. Wenn Informationen schief hĂ€ngen oder improvisiert befestigt sind, verlieren sie an Bedeutung. Ordnung ist fĂŒr mich kein Selbstzweck. Sie zeigt, dass man Inhalte ernst nimmt â und die Menschen, die sie lesen sollen.
Gab es Momente, in denen du gezweifelt hast, ob dieses Produkt heute ĂŒberhaupt noch gebraucht wird? Ja, diese Frage habe ich mir oft gestellt. Gerade weil vieles digital wird. Aber genau dieser Zweifel war wichtig. Er hat mich gezwungen, nicht einfach ein Produkt zu produzieren, sondern mir ĂŒber den Zweck klar zu werden. VISTASCH ist nicht gegen Digitales gedacht, sondern fĂŒr Situationen, in denen eine digitale Lösung zu aufwendig und teuer ist.
Du fertigst VISTASCH bewusst in der Schweiz. Warum dieser Weg? Weil Verantwortung ĂŒbernehmen eine Haltung ist, die alles andere als eine Floskel sein soll. Wir brauchen Leute, die Verantwortung ĂŒbernehmen und fĂŒr Dinge einstehen. Damit ich meine Wenigkeit dazu beitragen kann, will ich die Wege möglichst klein halten und vor allem selbst kontrollieren können, dass VISTASCH aus verantwortungsvollen Materialien gewissenhaft hergestellt wird.
Was war die unbequemste Entscheidung beim Ausbau von VISTASCH? Da gab es viele. Das Unbequemste war wohl der Entscheid, VISTASCH in dieser vollen Form weiterzufĂŒhren und dafĂŒr einzustehen.
Wo entfaltet VISTASCH heute seine Wirkung am stĂ€rksten? Ăberall dort, wo Informationen fĂŒr viele Menschen sichtbar sein mĂŒssen: in Gemeinden, Schulen, Kirchen, im Gesundheitswesen, in BĂŒros oder auf Shopfloor-Boards. Orte, an denen Ăbersicht und Ruhe den Alltag erleichtern.
Du bist Unternehmer. WofĂŒr stehst du persönlich im Unternehmertum? FĂŒr Verantwortung im Kleinen. FĂŒr das Fertigmachen von Dingen. Und fĂŒr das Machen an sich. Viele Projekte scheitern nicht an Ideen, sondern am Zögern. Ich glaube daran, Entscheidungen zu treffen und dafĂŒr einzustehen. Immer im Klaren zu sein, dass Scheitern dazugehört und dass das Perfektionieren immer als zweiter Schritt folgt.
Was empfiehlst du anderen, die eine Idee umsetzen wollen? Erstens sei dir bewusst, wofĂŒr du einstehst. Zweitens, viele werden dir abraten. Umgib dich mit inspirierenden und positiven Leuten. Spinne die Idee und mache! Und wenn es dann nicht funktioniert, dann bist du alles andere als ein Verlierer, sondern du hast eine Erfahrung mehr fĂŒr die Umsetzung der nĂ€chsten Idee.
Das Interview fĂŒhrte Jasmina Wetz. Sie ist Lehrerin, freie Autorin und studiert Rechtswissenschaften.
Roman Wittwer ist Unternehmer und entwickelt unter anderem das Produkt VISTASCH zur physischen DokumentprÀsentation. Weitere Informationen: https://vistasch.com/
(Ende)
Aussender: VISTASCH by WAGNOVA AG Ansprechpartner: Roman Daniel Wittwer Tel.: +41 44 864 40 80 E-Mail: roman.wittwer@wagner.health Website: www.vistasch.com
So schÀtzen die Börsenprofis Aktien ein!
FĂŒr. Immer. Kostenlos.

