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Bitcoin-Kurs zwischen Binance-Schock und ETF-ZuflĂŒssen

Veröffentlicht am: 31.10.2026 um 13:00 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael MĂŒller, Chefredakteur AD HOC NEWS
Der Bitcoin-Kurs lag beim Abruf am 31. Oktober bei 77.374,3 USD. Ein Binance-Hack und neue ETF-ZuflĂŒsse liefern gegensĂ€tzliche Signale fĂŒr Anleger.

Bitcoin zwischen Hackrisiko und ZuflĂŒssen

  • Bitcoin notierte beim Abruf am 31. Oktober 2026 bei 77.374,3 USD.
  • Reuters berichtete ĂŒber einen 6,3-Mrd.-USD-Hack bei Binance und mögliche Folgen fĂŒr das Vertrauen in Kryptobörsen.
  • US-Spot-ETFs verzeichneten am 28. Oktober ZuflĂŒsse von 137,33 Mio. USD.
Bitcoin, XCCRYPTOBTC0, Illustration mit AI erstellt.

Der Bitcoin-Kurs lag auf der gelesenen Investing.com-Kursseite beim Abruf am 31. Oktober 2026 um 11:06:23 Uhr Berliner Zeit bei 77.374,3 USD. Die Seite wies eine Tagesspanne von 77.099,4 bis 77.613,4 USD und eine 52-Wochen-Spanne von 57.832,5 bis 111.229,8 USD aus. Der angezeigte Stand ist damit als Abrufwert einzuordnen; eine passende UTC-Tagesschlussbasis fĂŒr eine Tagesprozentzahl ist aus der Kursseite nicht ersichtlich.

Als aktueller Belastungsfaktor dominiert der Sicherheitsvorfall bei Binance. Reuters berichtete am 30. Oktober ĂŒber einen Angriff mit einem geschĂ€tzten Schaden von 6,3 Mrd. USD. Binance erklĂ€rte demnach, Kundenverluste vollstĂ€ndig aus Unternehmensmitteln ausgleichen zu wollen. Rund 3 Mrd. USD der betroffenen Vermögenswerte seien mit Partnern bislang lokalisiert worden; der Verbleib der ĂŒbrigen 3,3 Mrd. USD war in dem Bericht offen.

Binance-Risiko belastet Vertrauen

Reuters zufolge fiel Bitcoin im Zusammenhang mit den Nachrichten zeitweise auf ein Sechs-Wochen-Tief von 76.368 USD und lag zuletzt bei 76.447 USD. Der Bericht beschreibt den Hack als Ereignis mit möglichen Folgen fĂŒr das Vertrauen in zentralisierte Kryptobörsen. FĂŒr Bitcoin selbst ist dabei zu unterscheiden: Das Netzwerk ist nicht von der Verwahrung bei Binance abhĂ€ngig, wĂ€hrend Anleger bei BörsenbestĂ€nden zusĂ€tzlich dem Sicherheits- und Abwicklungsrisiko des jeweiligen Anbieters ausgesetzt sind.

Die Ermittlungen waren laut Reuters noch nicht abgeschlossen. Binance sprach von einem komplexen Angriff; unter anderem sei ein kompromittierter Laptop als möglicher Einstieg untersucht worden. Stablecoin-Emittenten hatten laut dem Bericht zusammen bereits erhebliche BetrĂ€ge eingefroren. Diese Maßnahmen begrenzen die Beweglichkeit eines Teils der gestohlenen Vermögenswerte, Ă€ndern aber nichts daran, dass die AufklĂ€rung und die Wiederaufnahme einzelner Börsenfunktionen fĂŒr die Marktstimmung relevant bleiben.

ETF-ZuflĂŒsse als Gegensignal

Dem Sicherheitsrisiko stehen KapitalzuflĂŒsse in regulierte US-Anlageprodukte gegenĂŒber. TokenPost meldete unter Berufung auf SoSoValue fĂŒr den 28. Oktober NettozuflĂŒsse von 137,33 Mio. USD in US-Spot-Bitcoin-ETFs. Es war dem Bericht zufolge der dritte Zuflusstag in Folge. BlackRocks IBIT nahm 136,01 Mio. USD auf, Bitwises BITB weitere 1,32 Mio. USD. Von zwölf Fonds verzeichneten nur diese beiden Produkte ZuflĂŒsse.

Die Daten zeigen somit kein einheitliches Bild: ETF-ZuflĂŒsse sprechen fĂŒr anhaltendes institutionelles Interesse, wĂ€hrend der Binance-Vorfall die Risiken zentraler HandelsplĂ€tze sichtbar macht. Der Bitcoin-Kurs bleibt zugleich deutlich unter dem auf Investing.com ausgewiesenen 52-Wochen-Hoch. FĂŒr Anleger sind deshalb die getrennte Betrachtung von Marktpreis, Verwahrungsrisiko und Produktstruktur sowie ein klarer Zeithorizont wichtiger als die isolierte Interpretation eines einzelnen Intraday-Werts.

Weitere BeitrÀge und eingeordnete Daten finden Sie auf der Bitcoin-Themenseite.

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