Deutsche Anleihen: Kaum verÀndert zum Wochenstart
Veröffentlicht am: 02.11.2026 um 10:45 Uhr | dpa, AD HOC NEWSDer richtungweisende Euro-Bund-Future DE0009652644 stieg geringfĂŒgig um 0,01 Prozent auf 122,44 Punkte. Die Rendite der zehnjĂ€hrigen Bundesanleihe lag bei 3,32 Prozent.
Im Blick der MĂ€rkte stand erneut der Ălmarkt. Die Ălpreise sind am Montag deutlich gefallen. US-PrĂ€sident Danald Trump will zunĂ€chst auf Diplomatie mit dem Iran setzen. Inflationserwartungen dĂŒrften so gedĂ€mpft werden. Mit Spannung erwartet wird, wie Trump nach den Zwischenwahlen reagieren wird. In Deutschland profitierten die Anleihekurse aber kaum von der Entwicklung.
Die Kurse französischer Anleihen legten zu und die Renditen gaben nach. Die Entscheidung der Ratingagentur Fitch vom Freitag, den Ausblick fĂŒr die BonitĂ€tsnote "A+" auf negativ zu setzten, belastete die Kurse nicht. Die Ănderung "spiegelt eine Verschlechterung seit unserer ĂberprĂŒfung im August 2026 wider, die schwĂ€cheres Wachstum, höhere Finanzierungskosten und ein gröĂeres Defizit umfasst", teilte die Ratingagentur am spĂ€ten Freitagabend mit. "Anhaltende politische Fragmentierung und ein schwieriges soziales Umfeld erhöhen die Schwierigkeit, eine nachhaltige Haushaltskonsolidierung zu erreichen."
Die Stimmung in den Industrieunternehmen der Eurozone verschlechterte sich im Oktober etwas weniger als zunĂ€chst ermittelt. Der entsprechende Einkaufsmanagerindex fiel um 0,2 Punkte auf 52,7 Punkte, wie S&P Global nach einer zweiten SchĂ€tzung mitteilte. Im Monat zuvor hatte der Stimmungsindikator noch den höchsten Stand seit Mai 2022 erreicht. S&P-Chefvolkswirt Chris Williamson spricht trotz des leichten StimmungsdĂ€mpfers von "der besten Expansionsphase der Eurozone-Industrie seit ĂŒber vier Jahren".
