Devisen: Euro gibt zum US-Dollar nach
Veröffentlicht am: 27.10.2026 um 16:43 Uhr | dpa, AD HOC NEWSAm Nachmittag kostete die Gemeinschaftswährung 1,1145 US-Dollar. Am Morgen hatte sie noch etwas höher notiert. Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,1150 (Montag: 1,1188) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8968 (0,8938) Euro.
Die Unsicherheit in Frankreich lastet auf dem Euro. In Frankreich ist das Verbrauchervertrauen im Oktober auf den tiefsten Stand seit 2013 gefallen. Die jüngsten Ausschreitungen, die hohe Inflation und die steigende Arbeitslosigkeit verunsichern die Verbraucher.
In den USA hingegen hat sich das vom Conference Board erhobene Verbrauchervertrauen im Oktober unerwartet aufgehellt. "Das Verbrauchervertrauen hat im Oktober zugenommen, was in erster Linie auf eine positivere Einschätzung der aktuellen und erwarteten Konjunkturlage zurückzuführen ist", sagte Fergus McCormick, Senior Economist im Bereich Global Indicators beim Conference Board. "Die Erholung stand im Einklang mit dem Rückgang der Benzinpreise im Einzelhandel von September bis Oktober."
Im weiteren Wochenverlauf dürfte die Geldpolitik der großen Notenbanken den Markt bewegen. Am Mittwoch steht die Zinsentscheidung der US-Notenbank und am Donnerstag die der Europäischen Zentralbank an. Zinsänderungen werden dabei nicht erwartet.
Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,83658 (0,83820) britische Pfund, 175,97 (176,15) japanische Yen und 0,9239 (0,9227) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold (etwa 31,1 Gramm) kostete zuletzt 3.641 Dollar. Das waren rund 46 Dollar mehr als am Vortag.
