Devisen: Eurokurs gibt leicht nach - Französische Stimmungsdaten enttÀuschen
Veröffentlicht am: 23.10.2026 um 20:43 Uhr | dpa, AD HOC NEWSIm New Yorker GeschÀft wurde die GemeinschaftswÀhrung zuletzt bei 1,1195 US-Dollar gehandelt. Die EuropÀische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs auf 1,1193 (Donnerstag: 1,1205) Dollar festgesetzt und der Dollar damit 0,8934 (0,8924) Euro gekostet.
Zum Wochenausklang richtete sich der Fokus auf Einkaufsmanagerindizes aus der Eurozone und aus den beiden gröĂten MitgliedslĂ€ndern. Dabei hatte Frankreich negativ ĂŒberrascht. Dort rutschten die Teilindikatoren fĂŒr die Industrie und den Dienstleistungsbereich fĂŒr den laufenden Monat unerwartet unter die Expansionsschwelle von 50 Punkten, was einen RĂŒckgang der wirtschaftlichen AktivitĂ€t signalisiert.
"Diese Stimmungsdaten werden die BefĂŒrchtungen verstĂ€rken, dass politische Unsicherheit und VolatilitĂ€t am Anleihemarkt die Konjunktur in Frankreich - und in der gesamten Eurozone - bremsen, indem sie das Vertrauen belasten und die finanziellen Rahmenbedingungen verschĂ€rfen", sagte Claus Vistesen, der fĂŒr die Eurozone zustĂ€ndige Chefvolkswirt von Pantheon Macroeconomics. Man sollte jedoch bedenken, dass die französischen Einkaufsmanagerindizes schwankungsanfĂ€llig seien und nur eine geringe Aussagekraft fĂŒr das kurzfristige Wirtschaftswachstum hĂ€tten.
