Devisen, Eurokurs

Devisen: Eurokurs leidet im US-Handel weiter unter der Dollar-StÀrke

Veröffentlicht am: 28.09.2026 um 21:04 Uhr | dpa, AD HOC NEWS

Der Kurs des Euro EU0009652759 ist am Montag im US-Handel unter Druck geblieben.

Zuletzt wurde die GemeinschaftswĂ€hrung bei 1,1370 Dollar gehandelt und damit etwas tiefer als in frĂŒhen europĂ€ischen GeschĂ€ft. Die EuropĂ€ische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,1378 (Freitag: 1,1403) Dollar fest.

Erneut haben gestiegene Inflationserwartungen durch höhere Ölpreise die Spekulation auf weiter steigende Zinsen in den USA verstĂ€rkt, was dem Dollar Auftrieb gab und den Euro im Gegenzug unter Druck setzte. Zu Beginn der Woche ist der Preis fĂŒr ein Barrel (159 Liter) Rohöl der Referenzsorte Brent aus der Nordsee gestiegen.

Zwar hat der Iran einen Vorschlag zur Wiedereröffnung der Straße von Hormus gemacht. Dieser wurde aber von US-PrĂ€sident Donald Trump abgelehnt. Die ZurĂŒckweisung von Irans Vorschlag und der damit verbundene Anstieg des Ölpreises verstĂ€rkte die Inflationserwartungen, wie es von Marktbeobachtern heißt.

Unterdessen hat EZB-PrĂ€sidentin Christine Lagarde deutlich gemacht, dass sie weiter keine Hinweise auf eine lĂ€ngerfristig erhöhte Inflation sieht. Die Notenbank rechnet durch die insgesamt hohen Ölpreise zwar mit einer stĂ€rkeren Teuerung, allerdings gebe es bislang keine Anzeichen dafĂŒr, dass sich die höhere Inflation verfestige, sagte Lagarde vor dem Wirtschafts- und WĂ€hrungsausschuss des EuropĂ€ischen Parlaments. Es gebe derzeit keine Belege dafĂŒr, dass sich die hohen Energiepreise auf die Löhne ĂŒbertragen wĂŒrden.

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de | EU0009652759 | DEVISEN | boerse | 70194790 |