Finanzministerium, Spritpreisdeckel

Finanzministerium dringt auf schÀrferen Spritpreisdeckel

Veröffentlicht am: 05.11.2026 um 14:16 Uhr | dpa, AD HOC NEWS
Das Finanzministerium von SPD-Chef Lars Klingbeil dringt auf eine VerschÀrfung des geplanten Spritpreisdeckels.

Entscheidend sei, dass er tatsĂ€chlich auch wirke und Abzocke an den ZapfsĂ€ulen durch maßlose PreissprĂŒnge verhindere, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus Ministeriumskreisen. FĂŒr die Verbraucherinnen und Verbraucher mĂŒsse eine Wirkung spĂŒrbar sein.

Die Bundesregierung berĂ€t gerade einen von Wirtschaftsministerin Katherina Reiche vorgelegten Entwurf fĂŒr den geplanten Spritpreisdeckel. Die CDU-Politikerin hat hohe HĂŒrden fĂŒr das Instrument vorgeschlagen: Preissteigerungen bei Diesel oder Benzin mĂŒssen in drei aufeinanderfolgenden Wochen im Vergleich zur Vorwoche um mehr als 5 Prozentpunkte ĂŒber der Preissteigerung des Durchschnitts der restlichen EU-LĂ€nder liegen. Zudem soll die Höchstpreisregelung auf maximal drei Monate befristet sein.

Klingbeils Ministerium dagegen betont, die Voraussetzungen, ab denen der Deckel greift, mĂŒssten "sinnvoll gewĂ€hlt" werden. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass Mineralölkonzerne nach zwei Wochen mit Preissteigerungen in der dritten Woche vorĂŒbergehend moderatere Preise verlangten, nur um ein Greifen des Deckels zu verhindern. "Solche Umgehungen mĂŒssen verhindert werden." Auch die Befristung sei zu kurz.

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