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Frankreichs Militär will Ölhafen in Saudi-Arabien schützen

Veröffentlicht am: 25.09.2026 um 06:10 Uhr | dpa, AD HOC NEWS

Um die Versorgung des Weltmarktes mit Öl aus Saudi-Arabien zu unterstützen, wird Frankreichs Militär ein wichtiges Ölterminal des Königreichs am Roten Meer schützen.

Dafür würden Soldaten, Radarsysteme und Systeme zur Verteidigung in die Hafenstadt Yanbu geschickt, sagte der französische Präsident Emmanuel Macron den Sendern TF1 und France 2. Die Gespräche dazu mit Saudi-Arabien seien gestern abgeschlossen worden, sagte er in dem am Abend veröffentlichten Interview.

Saudi-Arabien war vor dem Iran-Krieg hinter den USA der zweitgrößte Ölproduzent und wichtigste Exporteur des Rohstoffs, der für die Weltwirtschaft von zentraler Bedeutung ist. Die wichtige Ost-West-Pipeline bringt unter Umgehung der faktisch blockierten Straße von Hormus große Mengen Öl von der Ostküste des Landes am Persischen Golf zur Verschiffung nach Yanbu am westlich gelegenen Roten Meer.

Die 1.200 Kilometer langen Röhren wurden nach Angriffen der vom Iran unterstützten Huthi-Miliz aus dem Nachbarland Jemen vor rund zwei Wochen vorsorglich stillgelegt. Inzwischen soll laut Medienberichten wieder Öl durch die Pipeline fließen - allerdings wegen der Angriffsschäden deutlich weniger als zuvor. Die maximale Kapazität liegt bei bis zu sieben Millionen Barrel pro Tag.

Macron sagte, die Einrichtungen in Yanbu seien bei den Huthi-Angriffen "stark beschädigt" worden. Frankreich wolle sich nicht an einem Konflikt beteiligen, es gehe lediglich um den Schutz des wichtigen Ölterminals in Yanbu.

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