G7-Staaten, Millionen

G7-Staaten wollen 100 Millionen Barrel Öl aus Reserven freigeben

Veröffentlicht am: 02.10.2026 um 16:55 Uhr | dpa, AD HOC NEWS

Die G7-Staaten wie Deutschland, Frankreich und die USA dringen angesichts der steigenden Kraftstoffpreise auf eine Nutzung von Ölnotreserven.

Ab sofort und ĂŒber vier Monate sollten 100 Millionen Barrel Rohöl der im MĂ€rz beschlossenen Freigabe tatsĂ€chlich freigegeben werden, hieß es in einem gemeinsamen Schreiben der Gruppe demokratischer Industrienationen. Zuvor hatten sich die G7 in einer Videoschalte beraten. Auch Bundeskanzler Friedrich Merz nahm teil.

Außerdem werde man in den kommenden Tagen im Rahmen der Internationalen Energieagentur (IEA) zusammenkommen, um die Möglichkeit zusĂ€tzlicher Diesel-Freigaben zu erörtern, hieß es weiter. Die Stellungnahme spricht von einer "beispiellosen VolatilitĂ€t auf den ÖlmĂ€rkten".

Die grundsĂ€tzliche Entscheidung ĂŒber eine Freigabe von Reserven liegt bei der IEA mit ihren 32 MitgliedslĂ€ndern. Die IEA hatte zuletzt im MĂ€rz als Reaktion auf den Iran-Krieg eine Rekordmenge von 400 Millionen Barrel Rohöl strategischer Ölreserven freigegeben. Wegen der weltweit steigenden Preise, vor allem fĂŒr Diesel, kam die Frage erneut auf. US-Finanzminister Scott Bessent schrieb am Donnerstag auf der Plattform X, Europa solle "zusĂ€tzliche Liefermengen unverzĂŒglich bereitstellen".

Zur G7 gehören Deutschland, Frankreich, Großbritannien, die USA, Japan, Italien und Kanada. Frankreich hat derzeit den Vorsitz der Gruppe.

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