Irans PrÀsident warnt vor Schocks auf den WeltmÀrkten
Veröffentlicht am: 27.10.2026 um 15:16 Uhr | dpa, AD HOC NEWS"Heute betreffen die militÀrischen Interventionen der USA in der Region des Persischen Golfs nicht nur die regionalen Akteure, sondern stören durch die Verursachung schwerwiegender Schocks auch die Prozesse der Preisbildung, der Energieversorgung und des Energietransports", sagte Massud Peseschkian bei einem Gipfel der Gas-ExportlÀnder in Moskau.
Kremlchef Wladimir Putin kritisierte bei dem Wirtschaftsforum Sanktionen gegen den iranischen Energiesektor. Diese hĂ€tten extrem schĂ€dliche Konsequenzen fĂŒr alle, darunter Produzenten und Verbraucher, zitierte ihn die staatliche russische Nachrichtenagentur Tass. Er forderte demnach ein Ende von Konflikten.
Die Sorge vor einer RĂŒckkehr zum offenen Krieg zwischen den USA und Israel auf der einen und dem Iran auf der anderen Seite war in den vergangenen Wochen wieder gewachsen. Mehrere Staaten, darunter Russland, wollen zwischen Teheran und Washington vermitteln. Vergangene Woche war der russische AuĂenminister Sergej Lawrow zu Besuch in Teheran.
FĂŒr die StaatsfĂŒhrung im Iran ist der Kreml ein wichtiger VerbĂŒndeter. Teheran erhofft sich im Iran-Krieg vor allem militĂ€rische UnterstĂŒtzung. Seit Jahren versucht der Iran, moderne Kampfflugzeuge und Flugabwehrsysteme aus Russland zu erwerben. Russlands Möglichkeiten zur militĂ€rischen UnterstĂŒtzung des Irans sind durch den Krieg in der Ukraine jedoch eingeschrĂ€nkt.
