In der Deutschschweiz nimmt Bargeld ab, mobile Zahlungen fĂŒr EinkĂ€ufe in GeschĂ€ften nehmen zu
04.03.2026 - 07:50:00 | pressetext.deDas Vergleichsportal bonus.ch fĂŒhrte wieder seine jĂ€hrliche Umfrage unter Kreditkartennutzern durch. Mehr als 2'000 Personen nahmen an der Umfrage teil und Ă€usserten ihre Meinung ĂŒber ihren Kreditkartenanbieter. Die erhaltenen Antworten wurden in Noten von 1 bis 6 umgewandelt, wobei 6 die beste Note ist.
Zahlungsweise: Das Smartphone boomt, aber die Kreditkarte bleibt Königin
In 2026 entwickeln sich die Zahlungsgewohnheiten der Schweizer Bevölkerung weiter. Zwar sind physische Kreditkarten (52 %) nach wie vor das bevorzugte Zahlungsmittel in der Schweiz fĂŒr EinkĂ€ufe in GeschĂ€ften, doch ist ihre Nutzung in den letzten Jahren zurĂŒckgegangen (58 % in 2022).
Im Gegensatz dazu boomt das Bezahlen per Mobiltelefon und steigt von 8 % in 2022 auf 19 % in 2025 und nĂ€hert sich damit dem Bargeld (20 %) an. Dieser Trend verdeutlicht einen tiefgreifenden Wandel im Kaufverhalten, bei dem PraktikabilitĂ€t und Schnelligkeit zu den neuen SchlĂŒsselkriterien werden.
Mobile Zahlungen erfreuen sich in der italienischen Schweiz der grössten PopularitĂ€t: Fast 30 % der Einwohner.innen bevorzugen mittlerweile ihr Smartphone, um ihre EinkĂ€ufe im GeschĂ€ft zu bezahlen, gegenĂŒber 23 % im Vorjahr. Die Verwendung von Bargeld nimmt weiter ab, von 17 % in 2025 auf 14 % in diesem Jahr.
Die Deutschschweizer.innen hingegen bleiben dem Bargeld am treuesten, aber der Abstand zum Bezahlen per Mobiltelefon hat sich im Vergleich zum Vorjahr stark verringert: 23 % bezahlen bar (gegenĂŒber 26 % in 2025) und 17 % nutzen ihr Smartphone (gegenĂŒber 12 % in 2025).
Auch in der Westschweiz ist der Aufschwung des mobilen Bezahlens bemerkenswert: Das Interesse an Zahlungen per Smartphone erreicht 2026 19 %, gegenĂŒber 17 % in 2025 und 13 % in 2024, und steht nun mit der Verwendung von Bargeld auf gleicher Stufe.
Bargeld ist bei Senior.innen nach wie vor stark verankert: Fast ein Viertel der ĂŒber 60-JĂ€hrigen (24 %) bevorzugt weiterhin Bargeld fĂŒr ihre EinkĂ€ufe. Im Gegensatz dazu ist die Altersgruppe der 40- bis 49-JĂ€hrigen mit nur 9 % die Gruppe, die Bargeld am wenigsten nutzt.
Konzentriert man sich ausschliesslich auf mobile Zahlungen und Kreditkartenzahlungen, so bevorzugen 42 % der unter 50-JĂ€hrigen mittlerweile ihr Smartphone, um ihre EinkĂ€ufe zu bezahlen, gegenĂŒber nur 21 % der ĂŒber 50-JĂ€hrigen.
Von 48 % auf 60 %: Die Kreditkarte hat sich im Alltag der Schweizer.innen durchgesetzt
Seit 2014 hat die Verwendung von Kreditkarten fast kontinuierlich zugenommen: WÀhrend weniger als die HÀlfte der Schweizer Bevölkerung (48 %) sie mindestens einmal pro Woche nutzte, liegt dieser Anteil in 2026 nun bei 60 %. Der Anteil der tÀglichen Verwendung stieg von 9 % in 2014 auf 19 % in 2026.
Diese Entwicklung wurde durch die Coronavirus-Pandemie beschleunigt, die die Konsumgewohnheiten verĂ€ndert und die PrĂ€ferenz fĂŒr kontaktloses Bezahlen verstĂ€rkt hat. Die Kreditkarte hat sich somit als unverzichtbares Instrument im Alltag etabliert.
In der Schweiz verwenden MĂ€nner ihre Kreditkarte hĂ€ufiger als Frauen: 20 % gegenĂŒber 16 % bei den Frauen nutzen sie tĂ€glich, 42 % gegenĂŒber 41 % mindestens einmal pro Woche.
Was die Sprachregionen betrifft, so verwenden die italienischsprachigen Schweizer.innen zu 35 % ihre Kreditkarte tĂ€glich, gegenĂŒber 18 % der Deutschschweizer.innen und nur 17 % der Westschweizer.innen.
Einfachheit wird wichtiger, aber unterstĂŒtzt von Sicherheit
Die einfache Handhabung ist heute der Hauptgrund fĂŒr die Verwendung von Kreditkarten: 46 % der Schweizer Bevölkerung heben die praktische Seite hervor, wĂ€hrend 23 % ihre Wahl damit begrĂŒnden, dass sie nicht zu viel Bargeld mit sich fĂŒhren möchten.
91 % der Schweizer Bevölkerung vertrauen auf die Sicherheit ihrer Kreditkarte
Mehr als 9 von 10 Personen geben an, dass sie Vertrauen in die Sicherheitsmassnahmen ihrer Kreditkarte haben (Benachrichtigungen, 3D Secure, virtuelle Karten usw.), davon 27 % "absolut" und 64 % "ziemlich". Nur eine Minderheit (9 %) Àussert Zweifel.
Das Vertrauen in Kreditkarten variiert je nach Region. Am stÀrksten ist es in der Deutschschweiz (29 %) und in der Westschweiz (26 %). Die italienische Schweiz erreicht nur 19 %, gleicht dies jedoch durch eine Mehrheit von 72 % der Personen aus, die angeben, "ziemlich Vertrauen" zu haben.
Kreditkartenbetrug: Fast vier von zehn Personen betroffen
Betrug betrifft einen nicht unerheblichen Teil der Schweizer Bevölkerung direkt: 18 % der Befragten waren bereits Opfer eines Kreditkartenbetrugs und 19 % waren von einem Betrugsversuch betroffen. Auch wenn eine Mehrheit von 63 % noch nie mit diesem Problem konfrontiert war, ist es wichtig zu beachten, dass Betrugsversuche nach wie vor hÀufig vorkommen und man sehr wachsam bleiben muss.
In der Schweiz variieren die Erfahrungen mit Kreditkartenbetrug je nach Region: 15 % der Deutschschweizer.innen, 20 % der Westschweizer.innen und 14 % der italienischsprachigen Schweizer.innen waren bereits Opfer von Kreditkartenbetrug, wÀhrend 23 %, 17 % bzw. 19 % der Personen in diesen Regionen von Betrugsversuchen betroffen waren.
Die jÀhrlichen Kosten, das wichtigste Kriterium bei der Wahl einer Karte
Die jĂ€hrlichen Kosten sind fĂŒr 40 % der Befragten das wichtigste Kriterium bei der Wahl einer Karte. Dieses Ergebnis bestĂ€tigt, dass die Kostenkontrolle fĂŒr die Verbraucher nach wie vor eine hohe PrioritĂ€t hat. Weit dahinter liegen die Einfachheit der Bedienung der App (18 %) und die QualitĂ€t des Kundendienstes (15 %) auf den PlĂ€tzen zwei und drei, was die wachsende Bedeutung der Nutzererfahrung und der Kundenbetreuung verdeutlicht.
Dagegen scheinen Faktoren, die von den Kartenanbieter oft hervorgehoben werden, wie der Zinssatz (11 %), Cashback (8 %) oder Versicherungen (8 %), in den Augen der Nutzer.innen zweitrangig zu sein.
Die PrĂ€ferenzen hinsichtlich der Kriterien fĂŒr die Wahl einer Kreditkarte variieren je nach Sprachregion. Die jĂ€hrlichen Kosten spielen auf der Deutschschweizer Seite eine noch wichtigere Rolle: 45 % geben sie als entscheidendes Kriterium an, gegenĂŒber 38 % in der Westschweiz und nur 32 % in der italienischen Schweiz.
Allgemeine Zufriedenheit und Rangliste der Kreditkartenanbieter
Kreditkarten entsprechen den Erwartungen der Schweizer Bevölkerung gut. In 2026 erhalten die Anbieter eine Durchschnittsnote von 5.1 von 6 Punkten, was einer Bewertung "gut" entspricht und eine hohe globale Zufriedenheit bestÀtigt.
Die Cumulus-Karte (Migros) behauptet sich auch in diesem Jahr wieder als grosse Gewinnerin und belegt wie schon in den vergangenen Jahren einen der ersten PlÀtze in den Zufriedenheitsumfragen von bonus.ch. Mit einer Zufriedenheitsnote von 5.5 erreicht sie den 1. Platz in der Gesamtwertung und wird mit der Note "sehr gut" ausgezeichnet.
Die Kreditkarte der Migros Bank, die ebenfalls gewöhnlich ganz oben in der Rangliste steht, belegt mit einer Gesamtnote von 5.4 und der Bewertung "gut" allein den 2. Platz auf dem Podium. Die Bank Cler und die Coop Supercard vervollstÀndigen das Podium 2026 mit einer Note von 5.3 und der Bewertung "gut".
Direktzugang zum Rapport: https://www.bonus.ch/Pdf/2026/Kreditkarten.pdf
Rubrik Kreditkarte - Kundenzufriedenheitsumfrage: https://www.bonus.ch/zrC5R2T.aspx
Kreditkartenvergleich: https://www.bonus.ch/zrWSLYQ.aspx
FĂŒr mehr Informationen: bonus.ch SA Patrick Ducret, CEO Place Chauderon 20B 1003 Lausanne Tel.: 021 312 55 91 E-Mail: ducret@bonus.ch
(Ende)
Aussender: bonus.ch SA Ansprechpartner: bonus.ch Tel.: +41 21 312 55 91 E-Mail: ducret@bonus.ch Website: www.bonus.ch
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