New, York

New York: Best Buy rutscht ab

12.12.2006 - 15:56:03 | ad-hoc-news.de

Zahlen und Ausblick enttäuschen ++ Texas Instruments freundlich ++ Goldman Sachs leichter ++ Indizes unverändert

(Instock) Im Oktober ist das US-Handelsbilanzdefizit wesentlich stärker als erwartet – insbesondere dank zurückgehender Importe aufgrund des gefallenen Ölpreises – gesunken. Im Umfeld der US-Notenbanksitzung tritt der Markt zunächst auf der Stelle: Der Dow Jones büßt gegen 15.55 Uhr 6 Zähler auf 12.322 Punkte ein, der S&P 500 verharrt bei 1.413 Punkten. An der Technologiebörse Nasdaq legt der Composite-Index knapp 1 Zähler auf 2.443 Punkte zu. Die Rendite der richtungsweisenden 10-jährigen Staatsanleihe sinkt auf 4,51 Prozent (- 1 Stelle), die der 30-jährigen Staatsanleihe auf 4,62 Prozent (- 1 Stelle). Am Devisenmarkt notiert der Euro mit 1,3256 US-Dollar. Eine Feinunze Gold kostet 628,95 Dollar. Im Blickpunkt Chiphersteller Texas Instruments (+ 0,8 Prozent auf 29,55 Dollar) hat seine Prognosen für das vierte Quartal aufgrund der schwachen Nachfrage insbesondere japanischer Handyhersteller reduziert. Der Gewinn je Aktie vor Sonderposten soll statt 40 bis 46 nur noch 37 bis 40 Cents erreichen. Die Umsatzplanung sinkt von 3,46 bis 3,75 Milliarden auf 3,35 bis 3,5 Milliarden Dollar. Analysten rechneten bisher mit 42 Cents Gewinn je Aktie und 3,6 Milliarden Dollar Umsatz. Der Gewinn von Goldman Sachs (- 1 Prozent auf 200,44 Dollar) legte im vierten Geschäftsquartal von 1,62 auf 3,1 Milliarden Dollar zu. Der Gewinn je Aktie kletterte von 3,35 auf 6,59 Dollar. Durch die Bücher der Investmentbank flossen netto 9,41 Milliarden Dollar, nach 6,4 Milliarden Dollar in der Vorjahresperiode. Analysten hatten im Vorfeld 6,04 Dollar Gewinn je Aktie sowie rund 9 Milliarden Dollar Umsatz erwartet. Im dritten Geschäftsquartal steigerte Best Buy (- 6,4 Prozent auf 50,45 Dollar) den Gewinn von 138 auf 150 Millionen Dollar. Der Gewinn je Aktie legte von 28 auf 31 Cents zu, schrammte damit jedoch an den Erwartungen von 35 Cents vorbei. Der Umsatz der Unterhaltungselektronik-Kette weitete sich etwas stärker als erhofft von 7,33 auf 8,47 Milliarden Dollar aus. Im Gesamtjahr soll der Gewinn je Aktie 2,65 bis 2,80 Dollar erreichen – Experten waren bisher durchschnittlich von 2,81 Dollar ausgegangen.
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