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SDAX: Schwache Wall-Street-Vorgaben und US-Arbeitsmarktbericht im Fokus

Veröffentlicht am: 06.11.2026 um 09:31 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller, Chefredakteur AD HOC NEWS
Der SDAX ging am Donnerstag mit 18.012,80 Punkten und einem Minus von 1,39 Prozent aus dem Xetra-Handel. Vor dem Freitagshandel stehen die schwachen Technologievorgaben aus den USA und Asien sowie der US-Arbeitsmarktbericht im Fokus.

SDAX vor dem Freitagshandel

  • Der SDAX beendete den Donnerstag im Xetra-Handel bei 18.012,80 Punkten und verlor 1,39 Prozent.
  • Schwache US-Technologiewerte und deutliche Verluste in Asien belasten die Vorgaben für den deutschen Nebenwerteindex.
  • Um 14:30 Uhr stehen die US-Arbeitsmarktdaten für Oktober im Mittelpunkt; erwartet werden 65.000 neue Stellen außerhalb der Landwirtschaft.
SDAX, DE0009653386, Illustration mit AI erstellt.

Der SDAX steht am Freitag, 6. November 2026, vor einem herausfordernden Handelsauftakt. Das deutsche Nebenwertebarometer hatte die vorherige Sitzung am Donnerstag im Xetra-Handel mit 18.012,80 Punkten beendet. Gegenüber dem Schlussstand vom Mittwoch bei 18.266,22 Punkten entsprach das einem Rückgang von 1,39 Prozent. Die Angaben stammen aus dem Xetra-Bericht von finanzen.ch.

Schwache Vorgaben aus Übersee

Der Rückgang am Donnerstag folgte auf einen zunächst freundlichen Handelsbeginn. Der SDAX startete bei 18.364,75 Punkten, fiel im weiteren Verlauf aber bis auf 17.948,59 Punkte. Das Tageshoch lag bei 18.491,78 Zählern. Eine belastende Rolle spielten die schwachen US-Börsen und die anschließende negative Entwicklung in Asien.

Nach Angaben des Morning Briefings von finanzen.ch verloren der Dow Jones am Donnerstag 3,4 Prozent, der S&P 500 4,4 Prozent und der Nasdaq Composite 5,5 Prozent. Als Belastungsfaktoren wurden Sorgen über eine mögliche schärfere Regulierung des Ausbaus von Rechenzentren für Künstliche Intelligenz sowie Gewinnmitnahmen bei Technologiewerten genannt. In Asien setzte sich die Schwäche am Freitag fort: Der Nikkei gab laut dem Bericht um 6,0 Prozent nach, Shanghai und der Hang Seng verloren jeweils rund 1,0 Prozent.

Arbeitsmarktdaten als Nachmittagstermin

Im weiteren Tagesverlauf richtet sich die Aufmerksamkeit auf die USA. Der Arbeitsmarktbericht für Oktober wird um 14:30 Uhr Berliner Zeit veröffentlicht. Laut einem Reuters-Bericht bei onvista erwarten Ökonomen einen Zuwachs von 65.000 Stellen außerhalb der Landwirtschaft, nach 29.000 im September. Die Arbeitslosenquote soll bei 4,2 Prozent liegen. Die Daten könnten die Erwartungen an den weiteren geldpolitischen Kurs der US-Notenbank beeinflussen und damit auch die Aktienmärkte bewegen.

Weitere Konjunkturtermine sind der Einzelhandelsumsatz der Eurozone um 11:00 Uhr und die vorläufige Verbraucherstimmung der Universität Michigan um 16:00 Uhr. Für den SDAX bleibt damit zunächst die Frage offen, ob die schwachen internationalen Vorgaben den Nebenwerteindex stärker belasten oder ob die Marktteilnehmer vor den US-Daten abwarten. Eine eigenständige Kursrichtung lässt sich aus den Vorgaben allein nicht ableiten.

Weitere Berichte zum Index finden Anleger im SDAX-Thema.

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