searchit Models: Welches KI-Modell in der EU rechnet â und zu welchem Preis
Veröffentlicht am: 03.11.2026 um 18:30 Uhr | pressetext, AD HOC NEWSAus dem Projektalltag entstanden
Die Idee kommt aus der eigenen Arbeit. In den Kundenprojekten von searchit stellte sich immer wieder dieselbe Frage: Welches Sprachmodell lÀsst sich einsetzen, wenn die Daten in der EU verarbeitet werden sollen?
"Ob ein Anbieter in der EU verarbeitet, was er zur KI-Verordnung der EU sagt und was ein Modell bei ihm kostet, haben wir fĂŒr jedes Projekt neu zusammengesucht, Preisseite fĂŒr Preisseite", sagt Ing. Christoph Wendl, CEO von searchit und Konzeptionist der Software. "Irgendwann haben wir unsere eigene Software auf diese Recherche angesetzt. Nach einer Woche lief eine erste Beta-Version, seit Mitte Oktober ist das Portal öffentlich."
Seither liest searchit die Preisseiten der Anbieter regelmĂ€Ăig. Ein Sprachmodell zieht daraus Modelle, Preise und Bedingungen heraus, jeweils mit dem Satz von der Preisseite als Beleg; Werte ohne Beleg werden verworfen. Preise in anderer WĂ€hrung rechnet das Portal mit dem Referenzkurs der EuropĂ€ischen Zentralbank in Euro um. Ein Wissensgraph verbindet Modell, Angebot, Anbieter und Rechtsraum.
Herkunft und Verarbeitungsort getrennt
Das Portal unterscheidet zwei Angaben, die oft vermischt werden: wo ein Anbieter seinen Sitz hat und wo er Anfragen verarbeitet. 35 der 63 Anbieter mit Preisen haben ihren Sitz in der EU oder im ĂŒbrigen EuropĂ€ischen Wirtschaftsraum. Ob sie dort auch rechnen, steht beim einzelnen Angebot: Ein Anbieter aus den USA kann in der EU verarbeiten, ein europĂ€ischer Anbieter auĂerhalb.
Wie weit Herkunft und Verarbeitungsort auseinanderliegen, zeigt die Startseite. Dort stehen die zehn Sprachmodelle mit EU-Verarbeitung, die im Messlauf "searchit Entity Extraction" am besten abschneiden. Zwei davon stammen von einem europĂ€ischen Hersteller, beide von Mistral AI. Die ĂŒbrigen acht kommen aus den USA und aus China und werden trotzdem in der EU verarbeitet: bei europĂ€ischen Rechenzentren, die Modelle mit frei verfĂŒgbaren Gewichten selbst betreiben, bei europĂ€ischen Vermittlern oder in der EU-Datenzone eines US-Cloudanbieters. Der Messlauf prĂŒft, wie vollstĂ€ndig ein Modell Personen, Firmen und ihre Beziehungen aus GeschĂ€ftsdokumenten herausliest. Gemessen ist das bisher an acht Dokumenten, fĂŒr diese eine Aufgabe; eine allgemeine Rangliste ist es nicht.
Der erste EU-Modell-Report
Was sich im Markt bewegt, fasst der EU-Modell-Report jeden Monat zusammen. Die erste Ausgabe fĂŒr Oktober 2026 zĂ€hlt die Angebote mit Preis je Token oder je Bild: 153 davon haben ihren Preis im Lauf des Monats geĂ€ndert. 99 wurden gĂŒnstiger, 45 teurer, bei 9 ging ein Preisbestandteil hinauf und ein anderer hinunter. Bei den Angeboten mit EU-Verarbeitung lief es andersherum: Von 37 Ănderungen waren 20 Erhöhungen und 15 Senkungen. Ein einzelnes EU-Angebot kostete Ende Oktober mehr als das Dreifache, ein anderes rund zwei Drittel weniger als zu Monatsbeginn. Von den 58 Anbietern, die solche Preise nennen, haben 29 mindestens ein Angebot mit EU-Verarbeitung.
Ob daraus ein Trend wird, zeigt erst der Vergleich mit den Folgemonaten; die Oktober-Ausgabe hÀlt den Ausgangsbestand fest. Ab November nennt der Report auch, welche Modelle und Anbieter neu dazugekommen sind.
"Ein Preis, der heute stimmt, kann im nÀchsten Monat schon anders aussehen", erklÀrt Wendl. "Deshalb steht bei jedem Preis, wann wir ihn gelesen haben, und der Report hÀlt fest, wie er sich verÀndert."
Kostenlos nutzen, als Mitglied mehr
Ohne Anmeldung stehen die Preistabellen fĂŒr Sprach-, Einbettungs- und Bildmodelle zur VerfĂŒgung, dazu Abos, ein Kostenrechner fĂŒr die eigenen Token-Mengen, ein Token-ZĂ€hler und ein Vergleich von bis zu acht Angeboten nebeneinander. Auf der Startseite beantwortet ein Chatbot Fragen zum Katalog in ganzen SĂ€tzen, mit Links zu den passenden EintrĂ€gen und als KI-Antwort gekennzeichnet. Die Preisdaten stehen als offene Daten unter der freien Lizenz Creative Commons Namensnennung 4.0 bereit, jede Seite zusĂ€tzlich als reiner Text fĂŒr KI-Agenten, und das Portal gibt es in sechs Sprachen.
Registrierte Mitglieder speichern Suchen als Favoriten und lassen sie tĂ€glich, wöchentlich oder monatlich per E-Mail ĂŒberwachen. Sie exportieren Trefferlisten als Tabelle und nutzen den Chatbot mit vollem Kontingent. Ăber das offene Model Context Protocol (MCP), einen Standard fĂŒr die Anbindung von Werkzeugen an KI-Agenten, fragen sie den Katalog aus dem eigenen Agenten heraus ab, etwa: "Welches Einbettungsmodell mit EU-Verarbeitung ist am gĂŒnstigsten?" Die Registrierung ist kostenlos und gilt, sobald die E-Mail-Adresse bestĂ€tigt ist.
Jeder Preis zum NachprĂŒfen
Die Preisseiten wertet eine KI aus, und eine solche Auswertung kann Fehler enthalten. Deshalb lĂ€sst sich jeder Wert bis zur Quelle zurĂŒckverfolgen: Zitat, Link und Datum stehen beim Preis. Fehler und fehlende Anbieter lassen sich ĂŒber ein Formular melden; Korrekturen nimmt die Redaktion von Hand vor. Die Aufnahme eines Anbieters ist kostenlos und Ă€ndert nichts an der Reihenfolge in den Tabellen. Die Angaben zur EU-Verarbeitung geben wieder, was der Anbieter selbst angibt; eine rechtliche Bewertung, etwa nach der Datenschutz-Grundverordnung, ersetzen sie nicht.
"Das Portal zeigt im Kleinen, was searchit in Unternehmen tut", so Wendl abschlieĂend. "Wir lesen verstreute Quellen, erkennen darin, wer was zu welchen Bedingungen anbietet, und verknĂŒpfen alles in einem Wissensgraphen. Genauso wird aus den Dokumenten eines Unternehmens das GedĂ€chtnis seiner KI." Auf diesem GedĂ€chtnis arbeitet der searchit AI Agent als digitaler Mitarbeiter: Er trĂ€gt Unterlagen zusammen, vergleicht sie und liefert das Ergebnis als Word-, Excel- oder PDF-Datei, immer mit den Rechten des Menschen, der ihn beauftragt. Vorgestellt wird er auf searchit-agent.ai.
Mehr Infos zu searchit Models: https://models.searchit-agent.ai/
EU-Modell-Report Oktober 2026: https://models.searchit-agent.ai/wissen/eu-modell-report/2026-10/
Mehr Infos zum searchit AI Agent: https://searchit-agent.ai/
Ăber searchit
Mit searchit wird das Wissen einer Organisation zum GedĂ€chtnis ihrer KI. Der searchit AI Agent kennt Ihre DatenbestĂ€nde (E-Mails, Dokumente, etc.) und arbeitet mit diesen. Dadurch wird der Agent zum digitalen Mitarbeiter. Die Technologie baut auf der langjĂ€hrigen Erfahrung von searchit als Enterprise-Search-Plattform auf, die von zahlreichen Kunden wie etwa Samsung, TĂV, Technisches Museum Wien und der Bayerischen Digitalbehörde eingesetzt wird. Hersteller von searchit ist die Iphos IT Solutions GmbH mit Sitz in Wien. Ihr hauseigenes AI-Lab entwickelt die KI-Funktionen der Plattform laufend weiter. Ing. Christoph Wendl leitet gemeinsam mit Lyubomir Ivanov als Chief Executive Officer das 1998 gegrĂŒndete Unternehmen.
(Ende)
Aussender: searchit by Iphos IT Solutions GmbH Ansprechpartner: Christoph Wendl Tel.: +4318698400 E-Mail: info@searchit.cc Website: www.searchit-agent.ai
