Hochschule, European University

Sechs Jahre E³UDRES²: Wie europäische Zusammenarbeit Regionen stärkt

Veröffentlicht am: 28.10.2026 um 17:05 Uhr | pressetext, AD HOC NEWS
St. Pölten - Seit sechs Jahren verbindet die European University Alliance E³UDRES² Hochschulen aus neun europäischen Ländern, um Wissen, Talente und Ideen zusammenzubringen. Was 2020 als europäische Hochschulkooperation begann, eröffnet heute konkrete Chancen für Studierende, Forschende und regionale Partner*innen: durch internationale Bildungsangebote, gemeinsame Forschung, neue Innovationsformate und den grenzüberschreitenden Austausch von Expertise.
Intensive I Living Lab - Bild: EUDRES über pressetext.de

In E³UDRES² arbeiten neun Hochschulen aus Österreich, Belgien, Deutschland, Finnland, Portugal, Ungarn, Rumänien, Lettland und den Niederlanden gemeinsam an den Herausforderungen ihrer Regionen. Die Allianz wird von der USTP – University of Applied Sciences St. Pölten koordiniert, der einzigen Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Österreich mit dieser Rolle in einer europäischen Hochschulallianz.

Die Bilanz der ersten sechs Jahre: 9.800 Studierende nahmen an Aktivitäten und Formaten von E³UDRES² teil, 9.850 Bürger*innen brachten sich in Initiativen der Allianz ein. Im Rahmen der Aktivitäten wurden mehr als 200 mögliche Lösungsansätze für regionale Herausforderungen entwickelt. Viele dieser Ideen wurden anschließend vor Ort aufgegriffen und weiterverfolgt.

Regional verankert, europaweit verbunden

In Niederösterreich hat die USTP bereits Projekte mit Natur im Garten, DIE GARTEN TULLN, dem Festspielhaus St. Pölten, dem Cinema Paradiso, Cloudflight und der Walzengravieranstalt Guntramsdorf umgesetzt. Die europäische Zusammenarbeit eröffnet den regionalen Partner*innen Zugang zu internationaler Expertise und zusätzlichen Kooperationsmöglichkeiten.

Bei Hackathons und Bootcamps bearbeiten internationale Teams Aufgabenstellungen aus den beteiligten Regionen. Dabei arbeiten Hochschulangehörige mit Akteur*innen aus Wirtschaft, Verwaltung und Gesellschaft zusammen. Diese Verbindung von regionalem Engagement und europäischer Vernetzung bringt das Leitmotiv "local pulse. global waves" auf den Punkt.

"E³UDRES² zeigt, welches Potenzial entsteht, wenn regional verankerte Hochschulen europäisch denken und gemeinsam handeln. Unser Anspruch ist es, nicht nur Wissen zu teilen, sondern Europas Regionen aktiv mitzugestalten – indem wir Talente verbinden, Innovation ermöglichen und Antworten auf gesellschaftliche Herausforderungen entwickeln. So entstehen neue Ideen und Lösungen, die vor Ort Wirkung entfalten und zugleich zur gemeinsamen Zukunft Europas beitragen", sagt Hannes Raffaseder, Geschäftsführer der USTP und Präsident der E³UDRES²-Allianz.

Europäische Zusammenarbeit im Studien- und Forschungsalltag

Ein wichtiger Schritt zur langfristigen Verankerung von E³UDRES² war 2022 die Gründung einer eigenen Trägerorganisation. Seither wurden die gemeinsamen Aktivitäten in Lehre, Forschung, Innovation und Wissenstransfer kontinuierlich ausgebaut. Neben Hackathons und Bootcamps eröffnen etwa die Live Lecture Days länderübergreifende Lernräume, in denen Forschende und Lehrende ihre Expertise in kostenlosen Online-Vorträgen teilen. Auch die ersten gemeinsamen Joint-Master-Studiengänge, die 2026 gestartet sind, machen die europäische Dimension im Studienalltag unmittelbar erlebbar.

In den kommenden Jahren soll E³UDRES² konsequent ausgebaut werden, um sein Potenzial noch umfassender zu nutzen. Geplant sind zusätzliche gemeinsame Studienangebote, der Aufbau von Forschungszentren, neue Innovationsformate und eine noch engere Einbindung von Studierenden sowie Akteur*innen aus den Regionen.

"In den vergangenen sechs Jahren haben wir die Grundlagen für einen gemeinsamen europäischen Bildungs-, Forschungs- und Innovationsraum geschaffen. Das zeigt sich bereits heute: Studierende lernen in Joint-Master-Studiengängen über Ländergrenzen hinweg, und internationale Teams entwickeln bei Hackathons Lösungen für Fragen aus unseren Regionen. Nun geht es darum, die Zusammenarbeit weiter zu vertiefen und neue Möglichkeiten für Studierende, Forschende und unsere Regionen zu eröffnen", sagt Gabriele Permoser, Managing Director von E³UDRES².

Weiterführende Informationen

E³UDRES²: www.eudres.eu ( https://eudres.eu )

(Ende)

Aussender: USTP – University of Applied Sciences St. Pölten Ansprechpartner: Eva Schweighofer Tel.: 02742 313 228 - 360 E-Mail: eva.schweighofer@ustp.at Website: www.ustp.at

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