Shenzhen Component schließt 1,63 Prozent höher bei 11.010,68 Punkten
Veröffentlicht am: 02.11.2026 um 13:25 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller, Chefredakteur AD HOC NEWSShenzhen Component erholt sich zum Wochenstart
- Der Shenzhen Component schloss am 2. November 2026 mit einem Plus von 1,63 Prozent bei 11.010,68 Punkten.
- Nach Angaben von Xinhua führten KI-Comic-Dramen und Glücksspielaktien die Gewinne an, während Edelmetalle, Banken, Kohle sowie Öl- und Gaswerte nachgaben.
- Berichte über mögliche zusätzliche Maßnahmen zur Stabilisierung des chinesischen Aktienmarkts stützten die Stimmung, zugleich blieben die Konjunkturdaten schwach.
Der Shenzhen Component ist am Montag, 2. November 2026, mit einem deutlichen Gewinn aus dem Handel gegangen. Der chinesische Aktienindex legte 1,63 Prozent zu und schloss bei 11.010,68 Punkten. Damit folgte auf den Ausverkauf der vorherigen Sitzung eine spürbare Gegenbewegung. Der Schlussstand und die sektorale Entwicklung wurden von Xinhua berichtet.
Technologie und KI treiben die Erholung
Nach Angaben von Xinhua führten die Sektoren rund um KI-Comic-Dramen und Spiele die Gewinne an. Die Entwicklung steht im Kontrast zu den starken Verlusten technologiebezogener Werte in der Vorwoche. Zugleich verzeichneten Edelmetalle, Banken, Kohle sowie Öl- und Gaswerte Verluste. Auch andere wachstumsorientierte Marktsegmente legten zu: Der ChiNext Index stieg laut Xinhua um 1,87 Prozent auf 2.458,70 Punkte, der STAR Composite Index gewann 2,62 Prozent auf 1.458,50 Punkte.
Hoffnung auf staatliche Unterstützung
Zusätzlichen Rückenwind lieferten Berichte über mögliche neue Schritte zur Stabilisierung des chinesischen Kapitalmarkts. Trading Economics verwies auf erwartete Gespräche von Finanzaufsichtsbehörden mit Banken über eine Ausweitung der Finanzierung von Aktienrückkäufen. Außerdem sei eine zusätzliche Kreditunterstützung für staatliche Vermögensverwalter im Gespräch. Dabei handelt es sich um berichtete Vorhaben, nicht um einen bereits vollständig umgesetzten Maßnahmenkatalog.
Konjunkturelle Risiken bleiben bestehen
Die Erholung fand vor dem Hintergrund weiterhin schwacher Wirtschaftssignale statt. Trading Economics zufolge fiel der chinesische Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe im Oktober auf 49,3 Punkte nach 50,1 im September. Der Index für den nicht verarbeitenden Sektor sank auf 49,7 Punkte. Die Daten sprechen für anhaltenden Druck auf die Binnennachfrage und begrenzen die Aussagekraft der eintägigen Erholung.
Der Umsatz an den beiden chinesischen Festlandbörsen belief sich laut Xinhua auf rund 1,8 Billionen Yuan nach 1,69 Billionen Yuan am vorherigen Handelstag. Für Anleger bleibt damit entscheidend, ob die Marktstützung die Nachfrage nachhaltig beleben kann oder ob die jüngsten Gewinne vor allem eine technische Gegenbewegung nach dem Rückgang der Vorwoche darstellen. Weitere Indexberichte finden Sie im Themenbereich zum Shenzhen Component.
