Sony FE 16-35mm F2.8 GM II von Sony Group - Zoomobjektiv wird leichter und schÀrfer
Veröffentlicht am: 23.07.2026 um 12:09 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael MĂŒller, Chefredakteur AD HOC NEWSDas Sony FE 16-35mm F2.8 GM II liegt auf dem Tisch, die geriffelten Einstellringe fĂŒhlen sich unter den Fingerkuppen trocken und prĂ€zise an, wĂ€hrend jemand den Zoom von 16 auf 35 Millimeter dreht und dabei leise das Klacken der Blendenrastung hört. Dieses Vollformat-Weitwinkelzoom gehört zur G-Master Linie von Sony und richtet sich an Fotografen, die ihre Alpha-Kameras regelmĂ€Ăig an die Belastungsgrenze bringen. Produktmanager Kenji Tanaka spricht von einem âWorkhorse fĂŒr Profisâ, das gleichzeitig leichter und schĂ€rfer geworden ist als sein VorgĂ€nger.
Bauweise, Gewicht und Handling
Sony FE 16-35mm F2.8 GM II ist ein E-Mount Vollformatzoom mit einer durchgÀngigen LichtstÀrke von F2.8 und deckt den Brennweitenbereich von 16 bis 35 Millimetern ab. Mit einem Gewicht von etwa 547 Gramm ist es laut Hersteller rund 20 Prozent leichter als die erste Generation, die bei knapp 680 Gramm lag. Die LÀnge liegt bei rund 111,5 Millimetern, das Filtergewinde misst 82 Millimeter, was den Einsatz gÀngiger Schraubfilter erlaubt.
Das GehĂ€use besteht aus einer Kombination aus Metall und hochwertigem Kunststoff, die sich im Alltag weniger anfĂ€llig fĂŒr Kratzer zeigt und gleichzeitig Gewicht spart. Eine Gummilippe am Bajonett sowie abgedichtete Bedienelemente sorgen laut Sony fĂŒr Staub- und Spritzwasserschutz, wobei der Hersteller klar kommuniziert, dass das Objektiv nicht vollstĂ€ndig wasserdicht ist. Im Einsatz an einer Alpha 7 IV oder Alpha 7R V wirkt die Kombination gut ausbalanciert, vor allem durch den relativ weit hinten liegenden Schwerpunkt.
Optischer Aufbau und BildqualitÀt
Im Inneren setzt Sony beim FE 16-35mm F2.8 GM II auf 16 Linsen in 13 Gruppen, darunter mehrere XA- und ED-Glaselemente, um Verzeichnung, chromatische Aberration und sphĂ€rische Fehler zu reduzieren. Die von Sony entwickelte Nano AR Coating II Beschichtung soll Reflexe und Geisterbilder in Gegenlichtsituationen verringern, etwa wenn die Sonne knapp auĂerhalb des Bildausschnitts steht. Bei Landschaftsaufnahmen im Morgenlicht zeigen Testbilder von Fachportalen wie DPReview und Sony Japan im Weitwinkelbereich deutlich weniger Flares als beim VorgĂ€nger.
Zehn abgerundete Lamellen bilden die Blende, was fĂŒr ein relativ gleichmĂ€Ăiges Bokeh sorgt, gerade bei 35 Millimetern und Offenblende. Obwohl ein Weitwinkelzoom nicht primĂ€r fĂŒr Freistellung gedacht ist, wirken HintergrĂŒnde bei Nahaufnahmen von Personen oder Produkten angenehm weich, ohne harte RĂ€nder um Lichtpunkte. Die minimale Fokusdistanz liegt laut Hersteller bei rund 22 Zentimetern ĂŒber den gesamten Zoombereich, was kreative Perspektiven mit starken Vordergrundmotiven erlaubt.
Sony Group Aktie und G-Master Objektive im Blick behalten
Wer in die Sony Group Aktien investiert ist, sollte die Entwicklung der hochpreisigen G-Master Objektivlinie als Ertragsfaktor im KamerageschÀft kennen.
Autofokus und Videoeigenschaften
Sony verbaut im FE 16-35mm F2.8 GM II zwei XD (extreme dynamic) Linearmotoren, die laut Datenblatt fĂŒr schnellen und leisen Autofokus sorgen. In Kombination mit Kameras wie der Alpha 7R V oder der Alpha 9 III erreicht das Objektiv Serienbildraten, bei denen der Fokus zuverlĂ€ssig auf dem Auge einer Person bleibt, selbst wenn sie sich auf die Kamera zubewegt. Video-Creator Yuki Matsuda zeigt in einem YouTube-Clip, wie der Fokus bei 4K-60p im Weitwinkel sanft von einem Vordergrundobjekt zum Hintergrund und zurĂŒck zieht, ohne hörbare Pumpbewegungen.
FĂŒr Filmer ist entscheidend, dass Sony den Fokus-Breathing-Effekt deutlich reduziert hat. Der Bildwinkel bleibt beim Scharfstellen deutlich konstanter, was vor allem bei Interviews und Gimbal-Aufnahmen auffĂ€llt. Eine de-klickbare Blende ĂŒber einen kleinen Schalter am Objektiv erlaubt stufenloses Verstellen der Blende, was bei Videoaufnahmen ohne sichtbare SprĂŒnge in der Helligkeit hilft. Dazu kommen frei belegbare Funktionstasten, die an den Kamerabody delegieren, etwa fĂŒr Augenerkennung oder Serienbildmodus.
AnschlĂŒsse, KompatibilitĂ€t und Steuerung
Sony FE 16-35mm F2.8 GM II nutzt den standardisierten E-Mount und ist damit mit allen aktuellen Vollformat- und APS-C-Kameras des Herstellers kompatibel. An einer APS-C-Kamera wie der Alpha 6700 entspricht die Brennweite rechnerisch etwa 24-52,5 Millimetern, was das Objektiv auch fĂŒr Reportage und Events interessant macht. Ăber das Kamera-MenĂŒ lassen sich Funktionen wie Blendenring-Betrieb, Objektivkorrekturen und die Zuordnung der frei belegbaren Tasten an persönliche Workflows anpassen.
Im Vergleich zur ersten Generation wirkt der Zoomring etwas leichtergĂ€ngig, ohne zu locker zu sein, was gerade bei Einhandbedienung im Hochformat angenehm auffĂ€llt. Fotografen berichten davon, dass sie den Zoom hĂ€ufiger im Bereich zwischen 18 und 24 Millimetern nutzen, weil die Verzeichnung dort sichtbar gering ist. Auch die Möglichkeit, die Blende direkt am Objektiv zu steuern, wird von vielen Nutzern als Vorteil genannt, da die Kamera so beim Fotografieren mit Handschuhen seltener in den MenĂŒbetrieb gezwungen wird.
Preis, VerfĂŒgbarkeit und Zielgruppe
Offiziell hat Sony das FE 16-35mm F2.8 GM II im SpĂ€tsommer 2023 vorgestellt, mit Marktstart im Oktober in Japan, Europa und Nordamerika. Die unverbindliche Preisempfehlung lag zur EinfĂŒhrung je nach Marktregion um etwa 2.399 Euro in Deutschland beziehungsweise rund 2.300 US-Dollar in den USA. Im Handel ist das Objektiv inzwischen breit verfĂŒgbar, unter anderem bei groĂen ElektronikhĂ€ndlern und FachhĂ€ndlern fĂŒr Fotoequipment.
Die Zielgruppe sind professionelle Fotografen und ambitionierte Hobbyfotografen, die hĂ€ufig in Bereichen wie Landschaft, Architektur, Reportage, Hochzeiten oder Videoproduktion arbeiten. Wer primĂ€r statische Motive bei gutem Licht fotografiert, könnte mit gĂŒnstigeren Alternativen zufrieden sein, etwa einem F4-Zoom. FĂŒr Nutzer, die regelmĂ€Ăig bei wenig Licht arbeiten oder Video in hoher QualitĂ€t produzieren, ist die Kombination aus LichtstĂ€rke, Autofokusleistung und reduzierten optischen Fehlern allerdings ein starkes Argument fĂŒr dieses G-Master.
Einordnung im Sony Line-up und Aktienaspekt
Innerhalb des Sony Objektivportfolios nimmt das FE 16-35mm F2.8 GM II eine zentrale Rolle ein, weil es das Trio aus lichtstarken G-Master Zooms ergĂ€nzt, zu denen auch das 24-70mm F2.8 GM II und das 70-200mm F2.8 GM OSS II gehören. Gemeinsam decken diese drei Objektive den Brennweitenbereich ab, der bei vielen Berufsfotografen als âHeilige Dreifaltigkeitâ gilt und auf Hochzeiten, im Sportjournalismus oder bei Corporate-AuftrĂ€gen stĂ€ndig im Einsatz ist. Laut Analystenberichten zu Sony ist das Kamera- und Imaging-Segment zwar nicht das gröĂte Umsatzstandbein des Konzerns, trĂ€gt aber mit hochpreisigen Produkten wie den G-Master Objektiven spĂŒrbar zur MargenstabilitĂ€t bei.
Die Sony Group Aktie wird an der Tokioter Börse gehandelt, wobei der Handel in der HeimatwĂ€hrung Yen erfolgt, und reagiert unter anderem auf die Performance des Imaging-Segments; die G-Master Linie samt FE 16-35mm F2.8 GM II gilt dabei als margenstarke Premiumsparte, deren stabile Nachfrage den Kurs der Sony Group Aktien stĂŒtzen kann.
Sony FE 16-35mm F2.8 GM II im Ăberblick
- Produkt: Sony FE 16-35mm F2.8 GM II
- Hersteller: Sony Group Corp.
- Kategorie: Objektiv / Zubehör
- MarkteinfĂŒhrung: Oktober 2023 (internationaler Marktstart)
- UVP / Preis: rund 2.399 Euro (EinfĂŒhrung Deutschland)
- VerfĂŒgbarkeit: Fachhandel und groĂe ElektronikmĂ€rkte, online und stationĂ€r
- Zielgruppe: Profifotografen und ambitionierte Hobbyfotografen in Landschaft, Architektur, Reportage und Video
- Besonderheit / USP: leichtes, lichtstarkes Vollformat-Weitwinkelzoom mit reduzierten optischen Fehlern und schnellem, leisen Autofokus in der G-Master Linie
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