NĂ€chste Regierung ist fĂŒr Ăsterreichs Energie-SouverĂ€nitĂ€t die wichtigste seit dem Wiederaufbau
13.11.2024 - 09:45:00Ăsterreichs Wohlstand steht vor einer schweren PrĂŒfung: Nicht zuletzt aufgrund der angespannten geopolitischen Lage ist Ăsterreichs Versorgungssicherheit mit leistbarer und sicherer Energie gefĂ€hrdet. Technologisch findet ein massiver Umbruch statt, der alte Technologien verschwinden lĂ€sst. Ăhnlich wie zur Zeit des Wiederaufbaus braucht es nun massives Engagement fĂŒr eine sichere und leistbare Energieversorgung und Technologien, die die Welt kauft. "In den nĂ€chsten Jahren entscheidet sich, ob wir mit einer Hypothek oder einem Guthaben in die Zukunft starten. Aktuell sind wir global mitten in einem massiven Umbau weg von fossiler Energie hin zu sauberen Technologien. Wir wissen bereits jetzt, dass dieses Pferd durchs Ziel geht, und das Bilanzjahr 2030 wird zeigen, ob wir auf dem richtigen Pferd sitzen. Fangen wir nicht jetzt an, wird der Umbaubedarf lediglich höher und teurer", streicht Florian Maringer, GeschĂ€ftsfĂŒhrer der IG Windkraft, die Bedeutung der kĂŒnftigen Bundesregierung hervor.
Um dieser Herausforderung gerecht zu werden, sind laut den Expert:innen der IG Windkraft folgende drei Eckpfeiler fĂŒr die Energiepolitik einer nĂ€chsten Bundesregierung zentral:
Ein Generationenfonds
Wenn die erneuerbaren Energien das Herz unseres Wohlstands sind, weil sie die Energie liefern, dann ist die Netzinfrastruktur das RĂŒckgrat. Beides hat die Reindustrialisierung nach dem zweiten Weltkrieg ermöglicht â darauf baut das Land heute auf. Diese Netzinfrastruktur braucht ein Update, um Ăsterreichs Wohlstand fĂŒr die nĂ€chsten 100 Jahre zu ermöglichen. Damit dieses Generationenprojekt fair und leistbar gestaltet werden kann, empfiehlt die IG Windkraft einen Generationenfonds, um die Netzkosten fĂŒr Wirtschaft, Industrie und Bevölkerung möglichst gering zu halten. Möglich ist das, indem die Kosten fĂŒr die "Renovierung" und den Umbau der Netzinfrastruktur ĂŒber Generationen gestreckt werden.
UnbĂŒrokratische und rechtssichere Beschleunigung von Verfahren
Die erneuerbaren Energien sind die Lebensversicherung fĂŒr Ăsterreichs Versorgungssicherheit. Damit sie ihre Rolle erfĂŒllen können, braucht es eine echte Verfahrensbeschleunigung durch rechtssichere MaĂnahmen, die rasch und unbĂŒrokratisch wirken: eine bessere Ressourcenausstattung der Behörden mit Budget und qualifiziertem Personal, Nutzung der Chancen durch die Erneuerbare-Energien-Richtlinie (RED III), Beschluss des Erneuerbaren-Ausbau-Beschleunigungsgesetzes (EABG) sowie gemeinsame und verbindliche Ziele fĂŒr den Ausbau in allen BundeslĂ€ndern (FlĂ€chenbeitragswerte).
Ein transparenter und fairer Markt
Das ElektrizitĂ€tswirtschaftsgesetz (ElWG) ist das Betriebssystem fĂŒr das Energiesystem der Zukunft und bietet einen Marktrahmen fĂŒr Innovation und Kosteneffizienz. Es schafft faire VerhĂ€ltnisse, Klarheit und die optimale Kombination unserer erneuerbaren Energien mit Haushalten und Wirtschaft.
Die Windwirtschaft steht mit so vielen Unternehmen wie nie zuvor bereit, ihren Beitrag zu leisten. Bis 2030kann die Windenergie 25 TWh zur heimischen Stromerzeugung beitragen. Das löst rund 10 Milliarden Euro an Investitionsvolumen in Ăsterreich aus. Die Windkraft schafft so 28.600 JahresarbeitsplĂ€tze. Die heimische Wertschöpfung durch diese Windkraftanlagen erreicht ĂŒber ihre Lebensdauer von 20 Jahren knapp 7,2 Milliarden Euro.
"Eine Regierung, die diese Rahmenbedingungen ermöglicht, kann binnen kĂŒrzester Zeit die nötige Geschwindigkeit erreichen und in den nĂ€chsten fĂŒnf Jahren jenen Beitrag liefern, den Bevölkerung und Wirtschaft erwarten", schlieĂt Maringer.
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Aussender: IG Windkraft Ansprechpartner: Lisa-Maria Eitler, MA Tel.: +43 660 20 50 757 E-Mail: [email protected] Website: www.igwindkraft.at

