TA-35 schließt am 3. November 0,29 Prozent höher
Veröffentlicht am: 04.11.2026 um 09:34 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller, Chefredakteur AD HOC NEWSTA-35 zwischen Erholung und Unsicherheit
- Der TA-35 schloss am 3. November 2026 bei 4.048,94 Punkten und gewann 0,29 Prozent.
- Teva stützte den Leitindex nach starken Quartalszahlen, während NICE nach angekündigten Stellenstreichungen deutlich verlor.
- Die politische Unsicherheit nach der ergebnislosen Parlamentswahl bleibt ein zentraler Marktfaktor.
Der israelische Leitindex TA-35 ist am Dienstag, 3. November 2026, mit einem Plus von 0,29 Prozent bei 4.048,94 Punkten aus dem Handel gegangen. Damit setzte sich der Index nur teilweise von den Verlusten der vorangegangenen Sitzungen ab. Der Schlussstand lag 11,58 Punkte über dem Vortageswert von 4.037,36 Punkten.
Teva stützt den Leitindex
Nach Angaben von Globes gehörte Teva mit einem Kursplus von 3,75 Prozent zu den stärksten Werten im TA-35. Rückenwind kam laut dem Bericht von den Quartalszahlen des Pharmaunternehmens. Auch Ormat Technologies und mehrere Bankaktien legten zu.
Auf der Verliererseite stand NICE mit einem Minus von 7,07 Prozent. Das Unternehmen hatte den Abbau von fünf Prozent seiner Belegschaft angekündigt. Belastend wirkten außerdem Rückgänge bei Next Vision, ICL und Enlight Renewable Energy. Die Marktbreite blieb schwach: An der Tel Aviver Börse standen 311 fallende Aktien 145 steigenden Titeln gegenüber.
Politik bleibt Risikofaktor
Die Erholung des TA-35 bleibt damit in ein unsicheres Umfeld eingebettet. Nach der israelischen Parlamentswahl verfügt weder das von Ministerpräsident Benjamin Netanyahu geführte Lager noch das Oppositionsbündnis um Gadi Eisenkot über die für eine Regierungsbildung erforderliche Mehrheit von 61 Sitzen. CNBC berichtet von bevorstehenden Koalitionsverhandlungen und anhaltendem Druck auf israelische Aktien, den Schekel und Anleihen.
Für Mittwoch, 4. November, steht zudem die weitere Klärung der offiziellen Wahlergebnisse im politischen Kalender. Laut ABC News soll der israelische Präsident anschließend entscheiden, welchem politischen Akteur zuerst das Mandat zur Regierungsbildung erteilt wird. Für Anleger bleibt damit entscheidend, ob sich die politische Blockade zeitnah auflöst oder die Unsicherheit länger anhält.
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