Datenrettung, Cyber-Resilienz

Was nach dem Angriff zĂ€hlt: Jan Bindig spricht beim CRN XChange EMEA 2026 ĂŒber Cyber-Resilienz

06.07.2026 - 08:55:00 | pressetext.de

Leipzig - Wie widerstandsfĂ€hig ein Unternehmen gegen Cyberangriffe wirklich ist, zeigt sich hĂ€ufig erst nach dem Vorfall: wenn klar werden muss, welche Daten noch vorhanden sind und sich wiederherstellen lassen. Mit dieser Sichtweise war Jan Bindig, GeschĂ€ftsfĂŒhrer des Leipziger Datenrettungsunternehmens DATA REVERSE, beim CRN XChange EMEA am 22. und 23. Juni 2026 in Den Haag vertreten.

Zu den zentralen Formaten der Veranstaltung gehörten die Boardrooms, in denen Sponsoren Impulse zu Channel- und Technologiethemen setzten und diese anschließend mit Teilnehmern aus mehreren europĂ€ischen MĂ€rkten vertieften. Bindig moderierte eine dieser Runden aus Sicht der Datenrettung und IT-Forensik. Das direkte Interesse eines irischen Managed Service Providers an Fragen zur Wiederherstellbarkeit von Daten zeigte dabei, dass praktische Cyber-Resilienz auch im internationalen Channel an Bedeutung gewinnt.

Die Diskussionen im IT-Channel drehen sich meist um PrĂ€vention: Cloud-Sicherheit, Security-Services, Managed Detection. Die Arbeit von DATA REVERSE setzt oft an einem anderen Punkt an, nĂ€mlich dort, wo diese Schutzmaßnahmen bereits durchbrochen wurden. Aus dieser Erfahrung heraus beschreibt Bindig eine Entwicklung, die er seit Jahren im Labor beobachtet: Angreifer setzen immer seltener allein auf eigene Schadsoftware und nutzen stattdessen vorhandene Systemwerkzeuge und regulĂ€re Administrationsfunktionen. Diese Methode, als "Living off the Land" bekannt, erschwert es klassischen Schutzmechanismen, den Angriff ĂŒberhaupt zu erkennen.

Die Folgen solcher VorfĂ€lle bekommt das Datenrettungslabor direkt zu sehen: beschĂ€digte Dateisysteme, zerstörte Strukturen, verschlĂŒsselte oder fragmentierte DatenbestĂ€nde. Zentral ist dann die Frage, welche Nutzdaten sich technisch noch verwerten lassen. Die logische Rekonstruktion und Extraktion der verbliebenen Daten beginnt damit an einem Punkt, an dem der eigentliche Schaden lĂ€ngst eingetreten ist.

"Cyber-Resilienz entscheidet sich nicht nur daran, ob ein Angriff verhindert wird. Entscheidend ist auch, wie schnell ein Unternehmen nach einem Vorfall wieder handlungsfĂ€hig wird und welche Daten tatsĂ€chlich wieder verfĂŒgbar gemacht werden können. Genau diese Perspektive aus der Datenrettung wird in vielen Sicherheitsdiskussionen noch zu selten mitgedacht", sagt Jan Bindig.

FĂŒr IT-Dienstleister bedeutet das aus Bindigs Sicht eine verĂ€nderte Rolle: weg vom reinen technischen Betreuer, hin zum Berater, der Kunden auch auf Krisensituationen vorbereitet. Dazu zĂ€hlen belastbare Backup-Konzepte, klare Notfallprozesse und realistische EinschĂ€tzungen dessen, was im Ernstfall tatsĂ€chlich wiederherstellbar ist.

Veranstaltungen wie der CRN XChange EMEA schaffen aus Sicht von DATA REVERSE einen Rahmen, um solche Fragen lĂ€nderĂŒbergreifend zu diskutieren. Bindig sieht darin die Möglichkeit, die Perspektive von Datenrettung und IT-Forensik stĂ€rker in strategische GesprĂ€che zur Cyber-Resilienz einzubringen.

(Ende)

Aussender: DATA REVERSEŸ Datenrettung Ansprechpartner: Christine Schröder Tel.: +49 341 392 817 89 E-Mail: presse@datareverse.de Website: www.datareverse-datenrettung.de

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