IHS-Direktor Bonin: EuropÀische Einheit vertiefen und liberale Werte als Attraktor nutzen
30.01.2024 - 11:00:00 | pressetext.deDurchschnittliche jĂ€hrliche Arbeitszeit in Ăsterreich 20 Prozent geringer als in den USA
FĂŒr Europa erwartet das IHS von 2023 bis 2027 mit 1,2 Prozent ein geringeres jĂ€hrliches BIP-Wachstum als in den USA (1,6 Prozent) und in China (4,5 Prozent). "Europa altert schneller als die USA. Auch die durchschnittliche Jahresarbeitszeit zeigt deutliche Unterschiede. WĂ€hrend sie in den USA 1.791 Stunden betrĂ€gt, ist sie in Ăsterreich auf 1.442 Stunden gesunken", erklĂ€rt Bonin. Deshalb mĂŒsse die Politik daran arbeiten, die Gesellschaft inklusiver zu machen, etwa durch mehr Anstrengungen bei der Gleichstellung, UnterstĂŒtzung altersgerechter gesunder Arbeit und aktive MaĂnahmen fĂŒr eine bessere Arbeitsmarktintegration von Migrantinnen und Migranten.
Bonin: "Deglobalisierung ist ein nicht zu gewinnender Wettlauf"
Um den Standort Europa zu sichern, solle man die Zukunftstechnologien strategisch vorantreiben, bei denen man jetzt schon vorn dabei sei, etwa in den Bereichen MobilitĂ€t und Klimaschutz, empfiehlt Bonin. Den Trend zur Deglobalisierung, erkennbar am Brexit oder dem Handelskonflikt zwischen China und den USA, nennt er ein Rattenrennen. "Egal, wie schnell die Staaten laufen: Am Ende gewinnt keiner, aber alle verlieren an Wohlstand." Die Lösung fĂŒr die EU sei nicht Abschottung, sondern vertiefte Integration und Kooperation unter Freunden. Damit könne man Unternehmen und Talente nach Europa ziehen, die liberale Werte hochhalten.
Rund 80 Mitglieder der Amerikanischen Handelskammer fanden sich zum Business Breakfast im Hilton Vienna Plaza ein. Vor dem Talk stellte PrÀsident Michael Zettel zwei neue Mitglieder der AmCham Austria vor: den weltweit bekannten Mischkonzern Siemens und das globale Biotechnologieunternehmen Vertex Pharmaceuticals.
Unter den GĂ€sten und DiskutantInnen des AmCham Talks waren unter anderem (in alphabetischer Reihenfolge): Christine Catasta (BIG, Aufsichtsratsvorsitzende) Carmen Greider (3M, Country Lead Austria) Martin Hörmann (Microsoft, Director Government Affairs) Rudolf Krickl (PwC Ăsterreich, CEO) Christian Maetz (AT&T, Business Development â Internet of Things (IoT)) Katharina Malaschowsky (Vertex Pharmaceutical, Senior Manager Government Affairs and Public Policy Austria & Switzerland) Patricia Neumann (Siemens AG Ăsterreich, Vorstandsvorsitzende) Marco Porak (IBM Ăsterreich, Country General Manager) Susanne Reisinger-Anders (AmCham Austria, GeneralsekretĂ€rin) Alexander Shopov (AIG Europe S.A, Head of Austria Branch) Annette Trawnicek (HP Enterprise, Managing Director Austria) Ken Walsh (Erster BotschaftssekretĂ€r der USA in Ăsterreich) Michael Zettel (AmCham-PrĂ€sident, Accenture Austria, Country Manager)
Die American Chamber of Commerce in Austria (AmCham Austria) wurde 1960 gegrĂŒndet und ist offizieller Vertreter der österreichisch-amerikanischen GeschĂ€ftswelt. Als gemeinnĂŒtzige Organisation ist AmCham Austria unabhĂ€ngig und unpolitisch. AmCham Austria ist Teil des globalen AmCham-Netzwerks, das in mehr als 100 LĂ€ndern vertreten ist und seinen Hauptsitz in Washington D.C. hat. AmCham Austria fördert den Ausbau und die StĂ€rkung der Handelsbeziehungen zwischen Ăsterreich und den USA und spielt dabei eine doppelte Rolle. Erstens ĂŒbernimmt AmCham Austria die Rolle eines aktiven Lobbyisten fĂŒr US-Unternehmen, die Niederlassungen in Ăsterreich gegrĂŒndet haben und fĂŒr österreichische Unternehmen, die Handelsbeziehungen und Interessen in den USA haben. Zweitens fördert AmCham neue GeschĂ€ftsbeziehungen amerikanischer Unternehmen in Ăsterreich und umgekehrt. Weitere Informationen unter: www.amcham.at ( https://www.amcham.at/ )
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Aussender: Martschin & Partner Ansprechpartner: Mag. Hannes Martschin Tel.: +43 1 40977200 E-Mail: martschin@martschin.com Website: www.martschin.com
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