1-ml-pro-Kalorie-Regel: Neue Faustformel fürs Immunsystem?
08.02.2026 - 20:31:12Eine neue Faustregel verspricht, das Immunsystem im Winter gezielt zu stärken. Die „1-ml-pro-Kalorie-Regel“ berechnet den täglichen Flüssigkeitsbedarf individuell. Doch halten Experten diese Formel für sinnvoll?
Warum Trinken im Winter so wichtig ist
Die eigentliche Herausforderung ist nicht die Kälte, sondern trockene Heizungsluft. Sie entzieht den Schleimhäuten Feuchtigkeit. Diese werden dann rissig und durchlässig für Viren und Bakterien. Zudem lässt das Durstgefühl bei Kälte oft nach – ein trügerisches Signal.
Ausreichend Flüssigkeit hält die Schleimhäute als erste Abwehrbarriere intakt. Sie unterstützt zudem den Transport von Immunzellen. Wer zu wenig trinkt, wird anfälliger für Infekte.
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So funktioniert die individuelle Faustregel
Die Formel ist simpel: Pro verbrauchter Kilokalorie soll ein Milliliter Flüssigkeit getrunken werden.
* Bei 2.000 Kalorien: 2 Liter Trinkmenge
* Bei 2.500 Kalorien: 2,5 Liter Trinkmenge
Dieser Ansatz steht im Kontrast zu pauschalen Empfehlungen. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) rät Erwachsenen zu etwa 1,5 Litern pro Tag. Die Faustregel liegt für die meisten also etwas höher.
Ernährungswissenschaftler sehen einen Vorteil: Die einfache Formel schärft das Bewusstsein für den individuellen Bedarf. Sie ist eine Orientierung, um eine Dehydration zu vermeiden. Eine breit validierte, offizielle Empfehlung ist sie jedoch nicht.
Die besten Getränke für die kalte Jahreszeit
Wasser bleibt die erste Wahl. In der kalten Jahreszeit sind warme Alternativen besonders beliebt und sinnvoll:
* Ungezuckerte Kräuter- und Früchtetees wärmen von innen.
* Heiße Brühe oder Suppe leisten einen wertvollen Beitrag zur Flüssigkeitsbilanz.
Experten raten von zuckerhaltigen Limonaden oder unverdünnten Säften ab. Sie liefern „leere“ Kalorien. Wer Geschmack mag, kann Wasser mit Zitrone, Ingwer oder Minze aufpeppen.
Personalisierte Gesundheit im Trend
Die Formel passt in den Trend zur individuellen Ernährung. Während Institutionen wie die DGE allgemeine Sicherheitsempfehlungen geben, suchen viele Menschen nach maßgeschneiderten Ansätzen.
Doch Faustregeln ersetzen keine ganzheitliche Betrachtung. Der tatsächliche Flüssigkeitsbedarf hängt stark von Aktivität, Alter und Gesundheitszustand ab. Bei Sport oder Fieber steigt er deutlich. Die Kernbotschaft lautet: Bewusstes, regelmäßiges Trinken über den Tag ist der Schlüssel – egal nach welcher Formel.
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