ACSM-Trend, Rückkehr

ACSM-Trend 2026: Die Rückkehr der Seitneigung im Stehen

10.02.2026 - 09:32:12

Die einfache Yoga-Übung Parsva Tadasana wird 2026 zum Trend und gilt als essenzielle Wartung für die Wirbelsäule gegen die Folgen des modernen Büroalltags.

Während Wearables und KI-Trainer die Schlagzeilen dominieren, erlebt 2026 eine simple Yoga-Übung ein Comeback: die Seitneigung im Stehen. Sie gilt als perfekte Antwort auf den modernen Sitzalltag und rückt in den Fokus der offiziellen Fitness-Trends.

Warum die „Palme“ plötzlich alle machen

Das American College of Sports Medicine (ACSM) platziert „Balance, Flow and Core Strength“ fest in den Top 5 der Trends für 2026. Hinter dem Schlagwort verbirgt sich ein neues Verständnis: Fitness dient nicht mehr primär dem Muskelaufbau, sondern der Langlebigkeit und Alltagstauglichkeit. Die Seitneigung, im Yoga Parsva Tadasana oder „Die Palme“ genannt, wird zum Symbol dieser Bewegung.

Unsere Wirbelsäule ist für komplexe Bewegungen gemacht – der Büroalltag reduziert sie jedoch oft auf stundenlanges Vorbeugen. Die seitliche Flexion ist eine der ersten Fähigkeiten, die mit dem Alter nachlässt. Sportwissenschaftler sehen in der Übung daher mehr als nur Dehnung: Sie ist essenzielle Wartung.

Eine Übung mit großer Wirkung

Die Bewegung adressiert gezielt den tiefen Rumpfmuskel Quadratus Lumborum, oft Verursacher unspezifischer Rückenschmerzen. Zudem dehnt sie die Muskeln zwischen den Rippen, was die Atemkapazität verbessern kann. Ein klarer Vorteil für Stressabbau und Haltung.

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Als sogenannter „Exercise Snack“ lässt sie sich perfekt in den Arbeitsalltag integrieren. Digitale Gesundheits-Apps beginnen bereits, gezielt an diese laterale Bewegung zu erinnern, um den einseitigen „Tech-Neck“ auszugleichen.

So geht‘s richtig: Technik ist alles

Die Ausführung scheint simpel, erfordert aber Präzision, um die Wirbelsäule nicht zu komprimieren:
* Stabil stehen: Beginnen Sie im aufrechten Stand (Tadasana), Füße hüftbreit.
* Zuerst verlängern: Strecken Sie die Wirbelsäule aktiv in die Länge, bevor Sie sich neigen.
* Zur Seite beugen: Neigen Sie den Oberkörper mit der Ausatmung zur Seite – denken Sie an einen weiten Bogen, nicht an ein Knicken in der Taille.
* Beckens stabilisieren: Halten Sie Hüften und Schultern frontal, weichen Sie nicht mit dem Becken aus.

Ein Zeichen für hybrides Training

Die Renaissance der Seitneigung steht für einen Paradigmenwechsel. Die Idee, dass Training eine Stunde im Studio braucht, weicht der Erkenntnis: Regelmäßige, kurze Bewegungseinheiten über den Tag sind genauso wichtig. Diese funktionelle Fitness fördert die Körperwahrnehmung und ist zentral für die Sturzprophylaxe bei Älteren.

Experten erwarten, dass solche Mobilitätsübungen 2026 fester Bestandteil betrieblicher Gesundheitsprogramme werden. Die Botschaft ist klar: Eine gesunde Wirbelsäule muss sich in alle Richtungen bewegen können.

@ boerse-global.de