ADAC: Elektroautos brauchen seltener die Pannenhilfe
Veröffentlicht am: 23.04.2026 um 15:33 Uhr | dpa, AD HOC NEWSDas zeigt die aktuelle Pannenstatistik des ADAC. Vergleicht man ab 2020 zugelassene Autos, kamen dem Verkehrsclub zufolge vergangenes Jahr auf 1000 Elektroautos 6,5 PannenfÀlle. Bei Verbrennern waren es 12,5 - also fast doppelt so viele.
Damit bestĂ€tigt sich ein Trend, der bereits in den vergangenen Jahren zu sehen war. Der Grund dafĂŒr liegt in der Konstruktion: In einem Elektroauto sind laut ADAC deutlich weniger verschleiĂanfĂ€llige Teile verbaut. Typische Fehlerquellen beim Verbrenner seien etwa Elemente des Antriebsstrangs oder das Kraftstoffsystem. Dass nur Autos ab 2020 verglichen wurden, begrĂŒndet der ADAC damit, dass es sehr viel weniger alte Elektroautos gibt, was Vergleiche verzerren wĂŒrde.
Auch bei Ă€lteren Autos hat sich die ZuverlĂ€ssigkeit von Autos in den letzten zehn Jahren massiv verbessert. Hatte der ADAC fĂŒr zehn Jahre alte Autos im Jahr 2015 noch eine Pannenwahrscheinlichkeit von 6,5 Prozent ermittelt, lag sie vergangenes Jahr nur noch bei 3,1 Prozent. Bei fĂŒnf Jahre alten Autos sank sie von 3,6 Prozent auf 2,1 Prozent.
Die mit Abstand hĂ€ufigste Pannenursache war die Starterbatterie, die fĂŒr 45,4 Prozent der FĂ€lle verantwortlich war. Dahinter folgt der Motorbereich mit 21,8 Prozent.
