Aemetis Aktie: 10-Prozent-Sturz trotz Q1-Fortschritt
11.05.2026 - 22:48:45 | boerse-global.deAemetis zeigt im ersten Quartal ein gemischtes Bild: mehr Umsatz, weniger Verlust, aber weiter kein durchschlagender Befreiungsschlag bei der Profitabilität. Die Aktie reagiert darauf deutlich nervös. Nach einem Tagesminus von 10,23 Prozent notiert sie bei 1,98 Euro und liegt damit rund 36,98 Prozent unter dem jüngsten Hoch.
Umsatz wächst, Verlust schrumpft
Der Umsatz kletterte auf 54,6 Millionen Dollar und lag damit 27 Prozent über dem Vorjahreswert. Unter dem Strich bleibt das Unternehmen zwar in der Verlustzone, hat den Fehlbetrag aber auf 21,7 Millionen Dollar verringert. Im Vorjahresquartal standen noch 24,5 Millionen Dollar Verlust in den Büchern.
Wichtiger ist der Blick auf die operative Entwicklung. Der Bruttogewinn drehte von einem Minus von 5,1 Millionen Dollar auf plus 2,8 Millionen Dollar. Zusätzlich setzte Aemetis 4 Millionen Dollar an 45Z-Steuergutschriften ein, um das Ergebnis zu stützen.
Projekte kommen voran
Am Markt dürfte besonders zählen, dass mehrere Infrastrukturprojekte vorankommen. Beim Keyes-MVR-Projekt hat der Bau begonnen. Sobald die Anlage läuft, soll sie jährlich rund 32 Millionen Dollar Cashflow bringen.
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Auch im Bereich nachhaltiger Kraftstoffe meldet das Unternehmen Fortschritte. Die kalifornische Umweltbehörde CARB hat sieben neue LCFS-Pfade genehmigt. Damit erreicht Aemetis einen Carbon-Intensity-Wert von -380, ein ordentlicher Wert für die Positionierung im Niedrigemissionsmarkt.
Hinzu kommt Rückenwind im Geschäft mit erneuerbarem Erdgas. Der Absatz stieg auf 110.000 MMBtu und legte damit um 55 Prozent zu. Das Indien-Geschäft steuerte im Quartal 10,5 Millionen Dollar Umsatz bei.
Finanzierung bleibt der Engpass
Trotz dieser operativen Fortschritte bleibt die große Baustelle der Ausbau des SAF- und Renewable-Diesel-Standorts. Das Projekt hat die nötigen Genehmigungen, die Finanzierung für den Vollausbau fehlt aber noch. Genau dort entscheidet sich, wie schnell Aemetis aus den einzelnen Erfolgen ein belastbares Gesamtmodell machen kann.
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Die Aktie spiegelt diese Unsicherheit klar wider. Mit einem Plus von 45,97 Prozent seit Jahresbeginn und 54,78 Prozent auf Zwölf-Monats-Sicht bleibt der Titel sehr bewegt; der Abstand zum 200-Tage-Durchschnitt beträgt trotzdem nur gut 6 Prozent. Der RSI von 42,1 und eine annualisierte 30-Tage-Volatilität von 129,43 Prozent zeigen: Ruhig ist hier wenig.
Die nächsten Impulse dürften vor allem aus der Finanzierung des SAF-/RD-Projekts und aus dem Baufortschritt in Keyes kommen. Parallel dazu prüft Aemetis für die indische Tochtergesellschaft einen möglichen Börsengang über Berater.
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