Agrana: 35,6 Millionen Euro Jahresverlust
14.05.2026 - 15:06:49 | boerse-global.deAgrana liefert ein widersprüchliches Zahlenwerk für das abgelaufene Geschäftsjahr. Während das operative Tagesgeschäft zulegt, drücken massive Wertberichtigungen im Zuckersegment das Konzernergebnis tief in die roten Zahlen.
Der Umsatz sank im Berichtszeitraum um fast acht Prozent auf rund 3,2 Milliarden Euro. Parallel dazu kletterte das operative Ergebnis vor Sondereinflüssen auf 81,2 Millionen Euro. Damit konnte die Lebensmittelgruppe die operative Ertragskraft im Vergleich zum Vorjahr leicht steigern.
Sonderbelastungen drücken das Ergebnis
Diese positive Tendenz wurde jedoch von Sondereinflüssen in Höhe von netto 74,1 Millionen Euro überschattet. Vor allem eine Wertminderung auf das Anlagevermögen im Zuckerbereich belastete die Bilanz mit 46 Millionen Euro. In der Folge brach das Betriebsergebnis (EBIT) auf lediglich 3,2 Millionen Euro ein.
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Unter dem Strich steht ein Konzernverlust von 35,6 Millionen Euro. Im Vorjahr war das Ergebnis noch ausgeglichen. Der Verlust je Aktie beläuft sich damit auf 0,64 Euro für die abgelaufene Periode.
Lichtblick im Bereich Food & Beverage
Innerhalb der Segmente fungierte der Bereich Food & Beverage Solutions als Stabilitätsanker und lieferte den größten Ergebnisbeitrag. Im Zuckergeschäft zeigten sich indes erste Erfolge der Restrukturierung. Das Unternehmen hatte zuvor die Produktion an den Standorten Leopoldsdorf in Österreich und Hrušovany in Tschechien eingestellt. Das Stärkegeschäft litt unterdessen unter einem schwierigen Marktumfeld.
Für das neue Geschäftsjahr zeigt sich der Vorstand optimistisch und peilt ein Konzern-EBIT zwischen 70 und 90 Millionen Euro an. Trotz des Jahresverlusts schlägt die Unternehmensführung der Hauptversammlung eine Dividende von 0,35 Euro je Aktie vor.
An der Börse reagierte das Papier verhalten und notiert aktuell bei 11,80 Euro. Damit liegt die Aktie seit Jahresbeginn knapp fünf Prozent im Plus. Anleger blicken nun darauf, ob die für das laufende Jahr geplanten Investitionen von 113 Millionen Euro die angestrebte Wachstumsbeschleunigung stützen können.
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