AirTag 2: Apple setzt im Frühjahr 2026 auf mehr Sicherheit
24.01.2026 - 11:51:11Apple will den AirTag 2 im Frühjahr 2026 auf den Markt bringen. Das berichten Tech-Portale übereinstimmend. Der neue Tracker soll vor allem sicherer werden – und kommt zu einer Zeit, in der der Kampf gegen digitales Stalking neue Standards setzt.
Die Gerüchteküche brodelt: Der Nachfolger des beliebten Ortungschips steht angeblich kurz vor der Einführung. Als Hauptgründe für die Verschiebung vom Ende 2025 gelten strategische Lagerbereinigung und letzte Feinschliffe.
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Die erwarteten Neuerungen beim AirTag 2 zielen klar auf Sicherheit und Präzision:
* Ein neuer Ultra-Wideband-Chip (UWB) soll die Reichweite erhöhen und die Interaktion mit Geräten wie der Vision Pro verbessern.
* Das kritischste Update betrifft den Lautsprecher. Er soll manipulationssicherer werden, um zu verhindern, dass Stalker ihn entfernen und Opfer so lautlos verfolgen können.
DULT: Der neue Schutz-Standard für alle
Ein großer Fortschritt für 2026 ist der flächendeckende Rollout des Industriestandards „Detecting Unwanted Location Trackers“ (DULT). Diese seltene Kooperation zwischen Apple und Google trägt nun Früchte.
Das System warnt Smartphone-Nutzer plattformübergreifend. Ein iPhone schlägt also nicht nur bei einem fremden AirTag Alarm, sondern auch bei Trackern von Herstellern wie Chipolo oder Eufy im Android-Netzwerk – und umgekehrt. Die manuelle Suche mit Extra-Apps gehört damit der Vergangenheit an. Sicherheitsexperten sehen darin den wichtigsten Fortschritt im letzten Jahr gegen digitales Stalking.
Rechtliche Schatten und neue Risiken
Trotz der technischen Verbesserungen ist die Aufarbeitung der Vergangenheit nicht abgeschlossen. In den USA läuft weiter eine Sammelklage gegen Apple. Opfer, die mit AirTags der ersten Generation gestalkt wurden, werfen dem Konzern unzureichende Sicherheitsvorkehrungen vor. Ein Richter ließ Klagepunkte wegen Fahrlässigkeit bereits zu.
Gleichzeitig weisen Sicherheitsforscher auf generelle Schwachstellen im Bluetooth-Ökosystem hin. Kürzlich diskutierte Lücken wie „WhisperPair“ zeigen, wie anfällig drahtlose Nahfunktechnologien für erzwungene Kopplungen sein können. Die Empfehlung der Experten bleibt eindeutig: Software-Updates sofort installieren.
Ein Milliardenmarkt unter Beobachtung
Der Markt für Bluetooth-Tracker ist bis 2026 zum Milliardenbusiness gewachsen. Der AirTag 2 könnte diesen Trend weiter befeuern. Apples größter Vorteil – die Integration in das gigantische „Wo ist?“-Netzwerk mit über einer Milliarde Geräten – bleibt auch sein größtes Risiko für die Privatsphäre.
Die Branche hat reagiert. Hersteller, die sich nicht an den DULT-Standard halten, werden zunehmend isoliert. Ihr Geräte werden von den Betriebssystemen der Tech-Giganten dann als potenzielle Bedrohung eingestuft.
Der Fokus bei der erwarteten Vorstellung im Frühjahr wird daher weniger auf dem Wiederfinden von Schlüsseln liegen. Stattdessen wird Apple die neuen Anti-Stalking-Mechanismen in den Vordergrund rücken. Bis dahin gilt für alle Nutzer: In den Einstellungen unter „Datenschutz & Sicherheit“ prüfen, ob die Ortungsdienste korrekt konfiguriert sind.
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