AirTag, Apple

AirTag 2: Apple verbessert Tracker und senkt den Preis

27.01.2026 - 02:12:11

Apple hat diese Woche die zweite Generation seiner Ortungs-Tracker vorgestellt. Die neuen AirTags bieten mehr Reichweite, einen lauteren Ton und erweiterte Sicherheitsfunktionen – und kosten weniger als ihre Vorgänger. Damit reagiert der Konzern auf die anhaltende Debatte um Privatsphäre und möglichen Missbrauch.

Das Herzstück der neuen AirTags ist ein verbesserter Ultrabreitband-Chip (UWB). Er ermöglicht eine um bis zu 50 Prozent größere Reichweite für die Präzisionssuche. Das hilft besonders in weitläufigen Arealen wie Flughäfen.

Zudem ist der interne Lautsprecher nun rund 50 Prozent lauter. Der Signalton ist damit aus größerer Entfernung zu hören, was das Auffinden verlegter Schlüssel oder Taschen in der Nähe erleichtert. Für die Nutzung ist ein iPhone mit iOS 26 oder neuer erforderlich.

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Kampf gegen unerwünschtes Tracking

Seit dem Start der ersten AirTags steht Apple in der Kritik: Die Tracker könnten für Stalking missbraucht werden. Die neue Generation soll das verhindern.

  • Die gesamte Kommunikation im „Wo ist?“-Netzwerk ist Ende-zu-Ende-verschlüsselt.
  • Plattformübergreifende Warnungen benachrichtigen Nutzer, wenn sich ein fremder AirTag ungewollt mit ihnen bewegt.
  • Die Bluetooth-Identifikatoren wechseln häufig, um ein unbemerktes Verfolgen zu erschweren.

Apple betont erneut: Die Tracker sind nur für Gegenstände gedacht, nicht für Personen oder Haustiere.

Neue Teilen-Funktion und attraktiverer Preis

Eine neue Funktion namens „Objektstandort teilen“ erlaubt es, den Standort eines Trackers zeitlich begrenzt mit Dritten zu teilen – etwa mit einer Fluggesellschaft bei verspätetem Gepäck. Laut Apple arbeiten bereits über 50 Airlines mit der Funktion zusammen.

Überraschend ist die Preissenkung. Ein einzelner AirTag 2 kostet nun 35 Euro, ein Vierer-Pack 119 Euro. Das Design bleibt unverändert, bestehendes Zubehör ist weiter kompatibel.

Ein strategischer Schachzug

Mit dem Update festigt Apple seine Marktposition und geht gleichzeitig die Sicherheitskritik offensiv an. Die Preissenkung soll die Verbreitung erhöhen und Konkurrenten unter Druck setzen. Die Integration in das Apple-Ökosystem, etwa die präzise Ortung via Apple Watch, bindet Nutzer weiter an die Marke.

Die Kooperation mit Fluggesellschaften adressiert einen konkreten Alltagsnutzen. Ob die neuen Sicherheitsmaßnahmen die Bedenken nachhaltig zerstreuen können, wird die Praxis zeigen.

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