ROUNDUP, Tanker

Haben zwei Tanker unter iranischer Flagge angegriffen

08.05.2026 - 19:59:40 | dpa.de

(Aktualisierung: neue Informationen von Centcom)WASHINGTON/TEHERAN - Das US-MilitĂ€r hat nach eigenen Angaben erneut unter iranischer Flagge fahrende, unbeladene Öltanker angegriffen und außer Gefecht gesetzt.

(Aktualisierung: neue Informationen von Centcom)

WASHINGTON/TEHERAN (dpa-AFX) - Das US-MilitĂ€r hat nach eigenen Angaben erneut unter iranischer Flagge fahrende, unbeladene Öltanker angegriffen und außer Gefecht gesetzt. Zwei solche Schiffe hĂ€tten versucht, einen iranischen Hafen am Golf von Oman anzulaufen, teilte das fĂŒr den Nahen Osten zustĂ€ndige Regionalkommando (Centcom) auf der Plattform X mit. Von einem US-Kampfflugzeug seien an diesem Freitag SchĂŒsse auf die Schiffe abgefeuert worden, um zu verhindern, dass sie die US-Seeblockade brechen wĂŒrden, hieß es.

Centcom veröffentlichte auch ein Video, dass die beiden angegriffen Schiffe zeigen soll. Darauf ist zu sehen, wie Rauch aus diesen aufsteigt.

Nicht der erste Angriff dieser Art

Das US-MilitĂ€r verwies zudem darauf, dass es bereits am Mittwoch einen anderen unbeladenen Öltanker, der unter iranische Flagge fuhr, außer Gefecht gesetzt habe. "Alle drei Schiffe sind nicht mehr auf dem Weg in den Iran", hieß es.

"Die US-StreitkrĂ€fte im Nahen Osten setzen sich weiterhin fĂŒr die vollstĂ€ndige Durchsetzung der Blockade von Schiffen ein, die den Iran anlaufen oder verlassen", betonte der Centcom-Kommandeur, Admiral Brad Cooper. Bislang hĂ€tte das US-MilitĂ€r in dem Zuge 57 Handelsschiffe zum Umsteuern gebracht sowie vier Schiffe manövrierunfĂ€hig gemacht, teilte das Regionalkommando in einem weiteren Post mit.

Aktuell hinderten US-StreitkrĂ€fte zudem mehr als 70 Tanker daran, iranische HĂ€fen anzulaufen oder zu verlassen, hieß es darĂŒber hinaus. Diese Handelsschiffe hĂ€tten die KapazitĂ€t iranisches Öl im Wert von schĂ€tzungsweise mehr als 13 Milliarden US-Dollar (mehr als 11 Mrd. Euro) zu transportieren.

Was iranische Medien berichten

Iranische Medien berichteten unterdessen von Feuergefechten in den KĂŒstenregionen unweit der Straße von Hormus. "Feindliche Ziele" seien beschossen worden, berichtete die Nachrichtenagentur Tasnim, die Irans Revolutionsgarden nahesteht.

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