Akupressur, Sehstress

Akupressur gegen digitalen Sehstress: Ein alter Punkt im neuen Fokus

28.01.2026 - 12:15:12

Ein viraler Social-Media-Trend macht den traditionellen Akupressurpunkt Gallblase 1 als einfache Selbsthilfe gegen müde Bildschirmaugen populär. Die Methode fördert Durchblutung und Muskelentspannung.

Ein Trend aus der Traditionellen Chinesischen Medizin bietet einfache Linderung bei Bildschirmarbeit – genau zum richtigen Zeitpunkt. Während der „Glaucoma Awareness Month“ das Bewusstsein für Augengesundheit schärft, entdecken gestresste Büroangestellte einen spezifischen Akupressurpunkt als Waffe gegen trockene, müde Augen. Der Grund: Ein viraler Social-Media-Trend namens „Becoming Chinese“ hat westliche Nutzer für Praktiken wie Qigong und warmes Wasser trinken begeistert. Im Zentrum steht nun der Punkt Gallblase 1 (Tongziliao).

Digitaler Alltag trifft auf uralte Weisheit

Die Relevanz könnte größer nicht sein. Erst diese Woche warnten Experten der Brae Clinic vor den Folgen exzessiver Bildschirmzeit. Ihr Rat: Kurze „Mikro-Pausen“ sind essenziell. Parallel expandierte der Hersteller Sleep ZM sein Sortiment an Blaulichtfilter-Brillen – eine direkte Reaktion auf steigende Nutzungszeiten aller Altersgruppen.

In diese Lücke stößt derTrend aus den sozialen Medien. Zwischen dem 19. und 24. Januar berichteten globale Medien über „Becoming Chinese“, bei dem Nutzer TCM-Routinen zur Burnout-Prävention übernehmen. Der Akupressurpunkt GB1, seit Jahrtausenden in der Augenheilkunde genutzt, erlebt so ein unerwartetes Comeback als kostengünstige Selbsthilfe.

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So wirkt der Punkt „Tongziliao“

Der Punkt Gallblase 1 (Tongziliao) liegt in einer kleinen Vertiefung etwa einen Fingerbreit seitlich des äußeren Augenwinkels. In der TCM soll seine Stimulation „Wind besänftigen“ und „Hitze klären“ – also genau jene Symptome lindern, die wir als Digitalen Sehstress kennen: Rötungen, Lichtempfindlichkeit und Kopfschmerzen.

Die moderne Erklärung ist simpler: Eine sanfte Massage fördert die lokale Durchblutung und entspannt den ringförmigen Augenmuskel (Musculus orbicularis oculi), der nach stundenlangem Starren auf den Monitor verkrampft. Eine Studie im Journal Life vom 28. Januar unterstreicht zudem den ganzheitlichen Zusammenhang zwischen Schlafqualität und Augengesundheit.

Die Industrie reagiert auf den „hybriden“ Ansatz

Der Wellness-Markt passt sich bereits an. Analysten prognostizieren für 2026 einen Anstieg hybrider Augenpflege-Lösungen. Diese kombinieren Hardware wie Schutzbrillen mit Verhaltensprotokollen wie Akupressur oder Augen-Yoga.

Anders als vergängliche Beauty-Trends scheint diese Bewegung in funktionaler Gesundheit verwurzelt. Sie passt perfekt zum präventiven Gedanken des Glaukom-Monats und zum wachsenden Bewusstsein für langfristigen Seherhalt.

Anleitung: So massieren Sie den GB1-Punkt

Die Integration in den Büroalltag ist denkbar einfach. So geht’s während einer Bildschirmpause:
1. Punkt finden: Tasten Sie seitlich des äußeren Augenwinkels nach einer kleinen Vertiefung.
2. Sanft massieren: Üben Sie mit Zeige- oder Mittelfinger leichten, kreisenden Druck aus. Es sollte leicht ziehen, nicht schmerzen.
3. Dauer: Massieren Sie 1-2 Minuten bei tiefem Atem. Idealerweise schließen Sie dabei die Augen.

Ausblick: Hochtech-Diagnostik trifft auf manuelle Selbstfürsorge

Die Zukunft der Augenheilkunde wird wohl von dieser Verbindung geprägt sein. Während Fachmedien wie die Optometry Times bereits von einem „Kipppunkt“ der Künstlichen Intelligenz in der Diagnostik berichten, gewinnen manuelle Therapien als Gegenpol an Bedeutung.

Für die Millionen Menschen, die im Januar 2026 an ihre Bildschirme gefesselt sind, bietet die uralte Weisheit des Tongziliao einen zeitgemäßen Rettungsanker. In einer Welt immersiver Technologien wird die bewusste Pause mit einfachen Mitteln zum entscheidenden Gesundheitsfaktor.

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