Akupressur-Punkt, Bladder

Akupressur-Punkt Bladder 62: Neue Hoffnung bei Ischias-Schmerzen?

26.01.2026 - 13:13:12

Eine klinische Studie belegt die Wirksamkeit und Kosteneinsparungen durch Akupressur bei Ischias. Der TCM-Punkt Bladder 62 ermöglicht eine nicht-invasive Selbstbehandlung zu Hause.

Eine aktuelle Studie und prominente Diskussionen bringen nicht-invasive Behandlungen für Ischias-Schmerzen zurück ins Rampenlicht. Im Fokus steht ein spezieller Akupressur-Punkt, den Patienten selbst stimulieren können.

Die Debatte um die Behandlung des schmerzhaften Ischiassyndroms hat neue Nahrung erhalten. Auslöser sind neue klinische Daten und ein wachsendes Interesse an ganzheitlichen Therapien. Als vielversprechende, zugängliche Methode für das Selbstmanagement zu Hause gilt die Stimulation des Akupressur-Punkts Bladder 62 (Shenmai) aus der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM).

Studie belegt Wirksamkeit und Kosteneinsparungen

Die Aufmerksamkeit richtet sich auf die Ergebnisse der „BackInAction“-Studie, die kürzlich im Fachjournal Spine veröffentlicht wurde. Die Untersuchung zeigt: Verfeinerte Akupunktur-Strategien sind bei chronischen Rückenschmerzen älterer Patienten nicht nur klinisch wirksam, sondern auch kostensparend für das Gesundheitssystem. Die Analyse ergab Einsparungen von umgerechnet fast 450 Euro pro Patient und Jahr.

Diese wirtschaftliche Argumentation stärkt den Ruf von Selbsthilfetechniken wie der Akupressur. Gesundheitsexperten sehen darin eine sinnvolle Ergänzung zu professionellen Behandlungen. Unter den empfohlenen Punkten hat sich Bladder 62 als besonders wirksam gegen den typischen, ausstrahlenden Ischias-Schmerz erwiesen.

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Bladder 62: Der „Erweiternde Gefäß“-Punkt am Fuß

Der Punkt Bladder 62, in der TCM Shenmai oder „Erweiterndes Gefäß“ genannt, befindet sich seitlich am Fuß. Seine Lage macht ihn ideal, um Verspannungen zu lösen, die entlang der typischen Ischias-Bahn an der Seite und Rückseite des Beins verlaufen.

So finden und stimulieren Sie den Punkt

Die genaue Lage beschreiben Therapeuten in der Vertiefung direkt unter dem äußeren Knöchelvorsprung. Zur Selbstbehandlung soll man mit dem Finger von der Spitze des Außenknöchels nach unten gleiten, bis eine empfindliche Mulde zwischen Knochen und Sehnen zu spüren ist.

Die Stimulation erfolgt durch festen, gleichmäßigen Druck mit dem Daumen oder Knöchel für ein bis drei Minuten bei tiefer Atmung. Empfohlen wird die Anwendung an beiden Füßen, mit Fokus auf der schmerzenden Seite.

Wirkweise in der TCM

In der Theorie der TCM ist Bladder 62 ein „Meisterpunkt“ des Yang Qiao (Yang-Bewegungs)-Gefäßes. Dieser Meridian steuert Bewegung, Beweglichkeit und das Gleichgewicht zwischen den Körperhälften. Die Stimulation soll:
* Muskeln und Sehnen entspannen und so die Spannung im Bein und Rücken lösen.
* Blockaden beseitigen, indem der Blasen-Meridian aktiviert wird, der genau den Schmerzweg des Ischias abdeckt.
* Den Geist beruhigen, was auch bei schlafraubenden chronischen Schmerzen hilft.

Trend zu integrativer Schmerztherapie

Die aktuellen Entwicklungen passen in einen breiteren Trend der Schmerztherapie. Integrative Mediziner betonen, dass Akupressur zwar eine mildere Wirkung als Nadelakupunktur habe, aber dennoch einen therapeutischen Nutzen biete – mit dem großen Vorteil der ständigen Verfügbarkeit.

Oft wird Bladder 62 mit einem weiteren Punkt kombiniert: Small Intestine 3 (Houxi) an der Hand. Dieses Paar soll laut TCM-Protokollen einen systemischen Effekt erzeugen und Verspannungen entlang der Wirbelsäule lösen. Patienten wird geraten, beide Punkte nacheinander zu stimulieren, um die Linderung bei akuten Schüben zu maximieren.

Markt für Selbsthilfe-Technologie wächst

Die Folgen für das Gesundheitswesen sind spürbar. Kliniken und Therapeuten integrieren edukative Ressourcen zunehmend in ihre Behandlungspläne. Versicherer und Gesundheitsnetzwerke dürften aufgrund der Studienergebnisse die Unterstützung für integrative Schmerzmanagement-Programme ausweiten.

Marktbeobachter prognostizieren zudem Wachstum für den Bereich der Schmerzlinderungs-Technologie. Spezielle Akupressur-Werkzeuge und wearable Devices, die gezielt Meridianpunkte wie Bladder 62 stimulieren, könnten in den kommenden Quartalen boomen.

Durch öffentliche Diskussionen, wie sie zuletzt etwa der Schauspieler Abhay Deol mit seinem Bericht über seinen Ischias-Heilungsweg angestoßen hat, verliert chronischer Schmerz zudem an Stigma. Patienten werden ermutigt, umfassende Behandlungspläne zu erwägen, die moderne Medizin und traditionelle Selbstfürsorge verbinden. Der Punkt Bladder 62 könnte so vom „alternativen“ Tipp zum Standard-Ratschlag in Schmerztherapie und Physiotherapie werden.


Hinweis: Dieser Artikel dient nur zu Informationszwecken und stellt keine medizinische Beratung dar. Ischias-Schmerzen können verschiedene Ursachen haben, darunter Bandscheibenvorfälle. Patienten sollten vor Beginn einer neuen Behandlung stets einen Arzt konsultieren.

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