Almonty Industries Aktie: Wachstumspläne kosten Kraft
31.03.2026 - 14:39:53 | boerse-global.deAlmonty Industries treibt den Ausbau seiner Wolfram-Projekte massiv voran. Während die Preise für den kritischen Rohstoff steigen, verlangt die teure Inbetriebnahme der südkoreanischen Sangdong-Mine den Anlegern derzeit starke Nerven ab. Ein tiefer Blick in die jüngste Bilanz offenbart, warum der Markt auf eine routinemäßige Kapitalmaßnahme empfindlich reagiert.
Auslöser der aktuellen Kursschwäche ist die offizielle Meldung über die Ausgabe von knapp 67.000 neuen Stammaktien. Dieser Schritt dient der weiteren Finanzierung des operativen Geschäfts und der Skalierung der Projekte. An der Börse sorgte die leichte Verwässerung für einen spürbaren Dämpfer. Aktuell gibt das Papier um gut 6 Prozent auf 20,07 Australische Dollar nach. Damit summiert sich der Verlust auf Wochensicht auf über 15 Prozent, was die hohe Volatilität des Titels in dieser kapitalintensiven Übergangsphase unterstreicht.
Rote Zahlen auf dem Papier
Hinter der nervösen Marktreaktion stehen die jüngsten Jahreszahlen für 2025. Auf den ersten Blick fällt ein massiver Nettoverlust von 161,9 Millionen Kanadischen Dollar (CAD) auf. Ein Großteil dieses Defizits – exakt 97,4 Millionen CAD – resultiert allerdings aus buchhalterischen, nicht-zahlungswirksamen Verlusten bei der Bewertung von Derivaten.
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Operativ stieg der Umsatz immerhin um 13 Prozent auf 32,5 Millionen CAD. Die extrem niedrige Bruttomarge von 1,9 Prozent spiegelt die enormen Kosten wider, die der aktuelle Hochlauf der Produktion verschlingt.
Rückenwind durch steigende Rohstoffpreise
Trotz der bilanziellen Belastungen spielt das makroökonomische Umfeld dem Unternehmen in die Karten. Der Spotpreis für Ammoniumparatungstat (APT) kletterte bis Mitte März auf 2.250 US-Dollar pro metrischer Tonnen-Einheit. Um von diesem Boom zu profitieren, fokussiert sich das Management, das kürzlich durch einen neuen Chief Operating Officer verstärkt wurde, voll auf die Sangdong-Mine. Zunächst sollen dort jährlich 640.000 Tonnen Erz verarbeitet werden, bevor eine zweite Ausbaustufe die Kapazität bis 2027 fast verdoppeln soll. Zusätzlich bereitet Almonty das Gentung Browns Lake Projekt in Montana für die Produktion im zweiten Halbjahr 2026 vor.
Analysten blicken angesichts dieser Pipeline optimistisch in die Zukunft. Einige Experten hoben ihre Gewinnschätzungen für das Geschäftsjahr 2026 nach den jüngsten Quartalszahlen auf 0,63 Dollar pro Aktie an. Sie kalkulieren fest mit einer deutlichen Gewinnbeschleunigung, sobald die südkoreanische Mine ihre volle Auslastung erreicht. Bis dahin müssen Investoren die Lücke zwischen den vielversprechenden Langfristprognosen und den aktuellen operativen Anlaufkosten überbrücken.
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