Niedrige, PegelstÀnde

Niedrige PegelstÀnde: Thyssenkrupp-Tochter stoppt eigene Schifffahrt

Veröffentlicht: 14.07.2026 um 13:58 Uhr, dpa.de

Als Folge niedriger PegelstÀnde hat die Stahltochter des Industriekonzerns Thyssenkrupp DE0007500001 ihre Produktion etwas reduziert.

Das Unternehmen Thyssenkrupp Steel Europe (TKSE) teilte mit, dass die sich verschÀrfende Niedrigwassersituation Auswirkungen auf die Versorgung des Duisburger Werkes mit Rohstoffen habe.

Die eigene Schubschifffahrt habe man eingestellt. Mit Schubschifffahrt ist gemeint, dass ein Schiff schwimmende BehÀlter vor sich herschiebt, die keinen Motor haben. "Derzeit nutzen wir vorsorglich angemietete, externe Schiffe, die wegen ihres niedrigeren Tiefgangs auch bei den aktuellen WasserstÀnden eingesetzt werden können."

Die Kundenversorgung sei bislang nicht gefĂ€hrdet, hieß es von TKSE. Die Anmietung externen Schiffraums habe die Logistik verteuert. "Unsere Hochofenproduktion haben wir aufgrund der leicht eingeschrĂ€nkten Rohstoffversorgung vorsorglich etwas gedrosselt." Eine firmeneigene Task Force bewerte die weitere Entwicklung und die Folgen auf Versorgung und Produktion. Zuvor hatte die "Rheinische Post" berichtet.

Die sommerliche Trockenheit hat dazu gefĂŒhrt, dass die PegelstĂ€nde gefallen sind. Eine Änderung ist vorerst nicht in Sicht, in den kommenden Tagen soll es weitgehend trocken bleiben. Der Rohstoffbedarf von TKSE ist groß: TĂ€glich benötigt die Firma eigenen Angaben zufolge rund 50.000 Tonnen Rohstoffe, vor allem Eisenerz und Kohle.

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