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Alvarez & Marsal / Alvarez & Marsal European Due Diligence Report 2026: ...

Veröffentlicht am: 15.09.2026 um 13:47 Uhr | dpa, AD HOC NEWS

Alvarez & Marsal European Due Diligence Report 2026: Private-Equity-Investoren richten Due Diligence stĂ€rker auf operative Wertsteigerung und Risiken N.Y./MĂŒnchen -- Operational Due Diligence gewinnt an Bedeutung, da PE-Fonds mehr Sicherheit hinsichtlich der WiderstandsfĂ€higkeit von Unternehmen suchen.

Alvarez & Marsal European Due Diligence Report 2026: Private-Equity-Investoren richten Due Diligence stĂ€rker auf operative Wertsteigerung und Risiken N.Y./MĂŒnchen (ots) -

- Operational Due Diligence gewinnt an Bedeutung, da PE-Fonds mehr Sicherheit hinsichtlich der WiderstandsfĂ€higkeit von Unternehmen suchen. - Geopolitische Risiken ĂŒberholen KI-Disruption und Cyberrisiken als wichtigstes Risikofeld bei der Due Diligence vor einer Transaktion. - KI verĂ€ndert Due-Diligence-Prozesse - 80 % der Befragten setzen bereits KI-Tools ein. - Vier von fĂŒnf PE-Unternehmen berĂŒcksichtigen KI inzwischen in ihren Investmentthesen als Hebel zur Wertsteigerung.

Private-Equity-Investoren legen bei neuen Transaktionen zunehmend grĂ¶ĂŸeren Wert auf Operational Due Diligence (ODD). Geopolitische Unsicherheiten, disruptive VerĂ€nderungen durch KI und die wachsende KomplexitĂ€t von Transaktionen veranlassen Investoren dazu, sowohl Wertsteigerungspotenziale als auch mögliche AbwĂ€rtsrisiken genauer zu prĂŒfen. Das zeigt der neue European Due Diligence Report 2026 (https://www.alvarezandmarsal.com/thought-leadership/european-due-di ligence-report-2026) des weltweit tĂ€tigen Beratungsunternehmens Alvarez & Marsal (https://www.alvarezandmarsal.com/) (A&M).

Eine Befragung von mehr als 80 Private-Equity-Experten in Europa zeigt, dass Operational Due Diligence bei PE-Transaktionen zunehmend an Bedeutung gewinnt. FĂŒr 79 % der Befragten ist die wachsende operative KomplexitĂ€t der wichtigste Grund, eine ODD durchzufĂŒhren. Mit 57 % folgen Carve-outs, deren Bedeutung in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen hat. Gerade bei diesen komplexen Transaktionen gilt es, frĂŒhzeitig zu prĂŒfen, ob ein herausgelöstes Unternehmen eigenstĂ€ndig tragfĂ€hig ist, welche Funktionen neu aufgebaut werden mĂŒssen und ob ein unabhĂ€ngiger Betrieb gewĂ€hrleistet werden kann.

Investoren richten ihren Blick zunehmend auch auf die Risiken einer Transaktion. Fast sechs von zehn Befragten gewichten Wertschutz und Wertsteigerung in der Due Diligence inzwischen gleich stark. GrĂ¶ĂŸtes Risikofeld ist dabei die Geopolitik. Fast 70 % sehen geopolitische Unsicherheiten als wichtigsten PrĂŒfpunkt - noch vor KI-Disruption, Klimawandel und Cyberrisiken.

"Das Investitionsumfeld ist deutlich anspruchsvoller geworden. Attraktive MĂ€rkte und solide Finanzkennzahlen allein reichen heute nicht mehr aus. Investoren mĂŒssen bereits vor einer Transaktion verstehen, wie robust ein Unternehmen operativ aufgestellt ist, ob es VerĂ€nderungen bewĂ€ltigen und seine WachstumsplĂ€ne umsetzen kann. Operative Resilienz wird damit zu einem entscheidenden Faktor fĂŒr den Investmenterfolg," kommentiert Dr. AndrĂ© Kieviet (https://www.alvarezandmarsal.com/our-people/andre-kieviet) , Managing Director Private Equity and Performance Improvement (PEPI) die Studienergebnisse.

Due Diligence nimmt operative Resilienz stÀrker in den Blick

Die Studie zeigt auch, dass Investoren die operative WiderstandsfĂ€higkeit eines Unternehmens bereits vor Abschluss einer Transaktion intensiver prĂŒfen. Dazu zĂ€hlen insbesondere die AbhĂ€ngigkeit von Energiekosten, die StabilitĂ€t operativer Strukturen und politische Unsicherheiten.

Fast 90 % der Befragten achten im Rahmen der Due Diligence verstĂ€rkt auf skalierbare Operating Models. Mehr als 40 % prĂŒfen zudem Möglichkeiten zur Lokalisierung von Lieferketten und zum Nearshoring, um geopolitische AbhĂ€ngigkeiten zu reduzieren.

KI gewinnt in Due Diligence und Investmentthese an Bedeutung

Über 80 % der Befragten nutzen KI bereits regelmĂ€ĂŸig in Due-Diligence-Prozessen oder testen derzeit entsprechende Anwendungen. Zum Einsatz kommt sie unter anderem bei Vertragsanalysen, Marktinformationen, operativen Benchmarks, Risikobewertungen und Szenario-Modellen. Besonders weit sind hier große Fonds. 70 % der Tier-1-Fonds setzen KI bereits regelmĂ€ĂŸig in der Due Diligence ein, bei Mid-Market-Fonds sind es bis jetzt 28 %.

Auch in der Investmentthese spielt KI eine wachsende Rolle. Vier von fĂŒnf Befragten berĂŒcksichtigen sie bereits als potenziellen Wertsteigerungshebel und 41 % analysieren vor allem Effekte auf Automatisierung,

"KI macht Due Diligence nicht nur effizienter, sondern entwickelt sich zunehmend selbst zum Werttreiber. Investoren prĂŒfen deshalb bereits vor einer Transaktion, ob Unternehmen technologisch und operativ in der Lage sind, KI skalierbar einzusetzen und daraus messbare Wettbewerbsvorteile zu erzielen. Damit wird KI zu einem wichtigen Faktor fĂŒr die Investmententscheidung und die spĂ€tere Wertsteigerung," meint Simon Oertel, MD in MĂŒnchen, der sich auf Operations Due Diligence-Arbeit fokussiert.

Methodik

Im ersten Quartal 2026 befragte das Marktforschungsunternehmen Statista Q im Auftrag von Alvarez & Marsal 83 erfahrene Private-Equity-Experten. Die Befragten stammen aus Investment- und Deal-Teams sowie operativen Teams von PE-Fonds in elf europĂ€ischen MĂ€rkten: Großbritannien, Deutschland, Frankreich, Schweden, DĂ€nemark, Norwegen, den Niederlanden, der Schweiz, Spanien, Italien und Griechenland. Die untersuchten Fonds reichen von mittelgroßen Fonds mit einem Volumen zwischen 500 Millionen und einer Milliarde britischen Pfund bis hin zu Megafonds mit einem Volumen von mehr als fĂŒnf Milliarden britischen Pfund.

Den vollstÀndigen Report erhalten Sie hier (https://www.alvarezandmarsal.com/tho ught-leadership/european-due-diligence-report-2026) .

Pressekontakt:

PR-Agentur: HBI Communication Helga Bailey GmbH Corinna Voss M.D./Partner mailto:aandm@hbi.de

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/118051/6352594 OTS: Alvarez & Marsal

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