Alzheons Alzheimer-Tablette zeigt Erfolg bei Risikogruppe
26.01.2026 - 06:36:12Ein neues Alzheimer-Medikament in Tablettenform verlangsamt den geistigen Abbau bei einer Hochrisikogruppe. Der Wirkstoff Valiltramiprosat (ALZ-801) von Alzheon, Inc. zielt speziell auf Patienten mit einer bestimmten genetischen Veranlagung ab.
Die entscheidende Phase-3-Studie APOLLOE4 lieferte vielversprechende Daten. Sie konzentrierte sich auf Menschen im Frühstadium von Alzheimer, die zwei Kopien des ApoE4-Gens tragen. Diese genetische Konstellation ist der stärkste bekannte Risikofaktor für die Krankheit.
Ein völlig anderer Ansatz im Gehirn
Valiltramiprosat verfolgt einen anderen Weg als die aktuell zugelassenen Antikörper-Therapien. Statt vorhandene Amyloid-Plaques abzubauen, greift es früher ein. Der Wirkstoff soll die Bildung giftiger Beta-Amyloid-Oligomere verhindern. Diese gelten als zentrale Auslöser für die Nervenschäden bei Alzheimer.
„Es ist ein gezielter, präventiver Ansatz“, erklärt ein Experte. „Die Tablette blockiert die schädliche Verklumpung der Proteine, bevor größere Schäden entstehen.“
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Studie zeigt Wirkung in frühem Stadium
Die 78-wöchige Studie mit 325 Teilnehmern erreichte ihren primären Endpunkt in der Gesamtgruppe nicht klar. Doch in einer vordefinierten Untergruppe zeigte sich ein deutlicher Effekt.
- Patienten in einem sehr frühen Krankheitsstadium profitierten signifikant.
- Ihr kognitiver und funktioneller Verfall verlangsamte sich messbar.
- MRT-Daten deuten auf einen neuroprotektiven Effekt und geringere Hirnatrophie hin.
Der große Vorteil: Sicher und einfach einzunehmen
Hier liegt der potenzielle Durchbruch. Valiltramiprosat könnte zwei große Probleme aktueller Therapien lösen.
Erstens: Die Einnahme. Es ist eine einfache Tablette für zu Hause. Die zugelassenen Antikörper wie Lecanemab erfordern dagegen regelmäßige Klinikbesuche für Infusionen.
Zweitens: Die Sicherheit. Antikörper-Therapien bergen das Risiko gefährlicher Hirnschwellungen (ARIA). Dieses Risiko ist für ApoE4-Träger besonders hoch – sie werden daher oft von diesen Behandlungen ausgeschlossen. In der Valiltramiprosat-Studie trat dieses Problem nicht gehäuft auf.
Paradigmenwechsel zur personalisierten Medizin
Die Entwicklung markiert einen Richtungswechsel. Statt eines Medikaments für alle Alzheimer-Patienten entsteht eine maßgeschneiderte Therapie für eine genetisch definierte Hochrisikogruppe. Sie könnte für schätzungsweise 10-20 Prozent aller Patienten infrage kommen.
Alzheon hat von der US-Behörde FDA bereits den Fast-Track-Status erhalten. Auf Basis der Studiendaten will das Unternehmen nun die Zulassung in den USA und Europa beantragen. Eine Genehmigung würde die Alzheimer-Behandlung grundlegend verändern.
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